05.12.2023  2. HBL

Wählt euren "2. HBL-Spieler des Monats" November!

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison wird der "2. HBL-Spieler des Monats" gesucht! Die Fans können dabei aus sieben Kandidaten von sechs unterschiedlichen Clubs wählen. Unter anderem stellt der HC Elbflorenz 2006 zwei Aspiranten und auf gleich vier Positionen stehen Spieler bereits zum wiederholten Mal in dieser Saison zur Wahl. Abgestimmt werden kann bis Freitag, 8. Dezember, um 8 Uhr.

Torhüter: Kristian van der Merwe (HSC 2000 Coburg)

Zum dritten Mal in dieser Saison wird der "2. HBL-Spieler des Monats" gesucht, zum zweiten Mal in Folge steht Kristian van der Merwe auf dem Wahlzettel. Der dänische Schlussmann des HSC 2000 Coburg stand im November mehr als 4,5 Stunden auf der Platte und war einer der Faktoren für die Siegesserie der Oberfranken, die ungeschlagen durch die fünf Spiele des Monats marschierten. Van der Merwe steuerte 72 Paraden bei einer beeindruckenden Fangquote von knapp 40 Prozent bei. Auch ligaweit und saisonumfassend liegt er klar auf Platz Eins des Torhüterrankings.

Zudem spielte er fünf Vorlagen – bei den Assists ist van der Merwe ebenfalls der erfolgreichste Torwart der Liga – und trug sich mit einem eigenen Treffer selbst in die Torschützenliste ein. Drei Strafwürfe wusste er ebenfalls zu vereiteln. Durchschnittlich standen für ihn im November 14,4 Paraden pro Spiel zu Buche. Besonders stark war der HSC-Torwart unter anderem im Duell mit Aufsteiger Vinnhorst, wo er auf 18 Paraden und einen HPI von 87 kam. Insgesamt erreichte er einen Durchschnitts-HPI von 77, den besten der Konkurrenz auf seiner Position.

Van der Merwes Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 77
Spiele: 5
Paraden: 72
Paradenquote: 39,6%
Spielzeit: 273 min
Assists: 5

Linksaußen: Julius Dierberg (HC Elbflorenz 2006)

Das auch mit dem HC Elbflorenz 2006 um Linksaußen Julius Dierberg zu rechnen ist, zeigt die aktuelle Tabelle der 2. HBL. Die Dresdner haben sich auf Platz fünf vorgearbeitet und stehen somit im Tableau direkt hinter der Konkurrenz vom HSC 2000 Coburg. Dierberg, der in drei der vier Spielen des HC im November zum Einsatz kam und in diesen Spielen zwei Siege und eine denkbar knappe Niederlage gegen Aufstiegskandidat Lübbecke einfuhr, ist mit guten Leistungen an dem Höhenflug der Elbstädter beteiligt.

Bei einem durchschnittlichen Handball Performance Index von 74 erzielte er in drei Spielen sieben Tore, mit einer Wurfquote von über 85 Prozent, ließ nur eine Torchance aus. Gleich viermal war Dierberg im Gegenstoß erfolgreich, zwei Mal klaute er zuvor in der Abwehr den Ball. Außerdem kam er auf stolze drei Vorlagen – ungwöhnlich für einen Flügelspieler. Nun steht er auf der Linksaußenposition zur Wahl als "2. HBL-Spieler des Monats November".

Dierbergs Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 74
Spiele: 3
Tore: 7
Wurfquote: 87,5%
Assists: 3
Steals: 2

Rückraum Links: Mex Raguse (Eulen Ludwigshafen)

An Eulen-Neuzugang Mex Raguse war im November auf der Königsposition kein Vorbeikommen. Der wuchtige Rückraumspieler, der vor der Spielzeit vom VfL Lübeck-Schwartau in die Pfalz gewechselt war, bewies im November seinen Wert für den neuen Arbeitgeber. So kam der Neu-Ludwigshafener in drei Spielen unter anderem auf starke 24 Tore, also durchschnittlich acht Tore pro Partie. Besonders in Torlaune war er beim Gastspiel in Dormagen, wo Raguse mit neun Treffern seine beste Saisonleistung zeigte (HPI 86).

Hinzu kommen fünf Assists und zwei Steals für den vielseitigen Rückraum Linken, der seine Tore gerne sowohl aus der Ferne als auch nach Durchbrüchen aus der Nahdistanz erzielte und des Weiteren auf drei einfache Tore im Tempogegenstoß kommt. In den Spielen mit Raguses Beteiligung konnten die Eulen Ludwigshafen drei Siege feiern, lediglich beim Auswärtsspiel in Essen mussten sich die Rot-Weißen geschlagen geben. Raguse, der im vergangenen Monat auf einen durchschnittlichen HPI von 79 kommt, wurde dort nicht eingesetzt.

Raguses Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 79
Spiele: 3
Tore: 24
Assists: 5
Durchschnittliche Tore: 8,0
Tore vs. DOR: 9

Rückraum Mitte: Sebastian Greß (HC Elbflorenz 2006)

Sebastian Greß ist der Kopf der neuen Dresdner Mannschaft und qualifizierte sich mit starken Leistungen im November als zweiter Spieler des HC Elbflorenz 2006 im vergangenen Monat als Kandidat für den "2. HBL-Spieler des Monats". Der Spielmacher der Tiger kam in vier Spielen auf 25 Tore und 13 Vorlagen, erzielte durchschnittlich also 6,25 Tore pro Partie bei einer Wurfquote von 65,8 Prozent. Zwei dieser Tore erzielte Greß im Gegenstoß.

Auch in der Abwehr zeigte der Mittelmann starke Leistungen, was ein Steal und ein Block unterstreichen. Gegen Bietigheim und Hagen war Greß mit seinen besten Saisonleistungen zur Stelle, erzielte gegen die SG BBM mit zehn Toren und einem HPI von 92 seine besten Werte und legte gegen die Eintracht mit neun Toren und einem HPI von 88 direkt nach. Insgesamt kommt Greß im November auf einen Handball Performance Index Wert von 79. Wird er nun der Nachfolger von Lukas Wucherpfennig, der sich im September gegen die Konkurrenz durchsetzen und sich den Titel sichern konnte?

Greß' Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 79
Spiele: 4
Tore: 25
Assists: 13
HPI vs. SGB: 92
Steals: 1

Rückraum Rechts: Max Beneke (1. VfL Potsdam)

Max Beneke ist ein weiterer Stammgast in der Wahl zum "2. HBL-Spieler des Monats"! Der Junioren-Weltmeister weist mit 81 erneut den besten HPI aller Nominierten im November auf und zeigte in den vier Spielen von Potsdam im vergangenen Monat erneut eindrücklich, warum der 1. VfL sein Spiel um ihn herum aufbaut. 38 Tore (9,5 Tore pro Spiel) stehen für den wurfgewaltigen Rückraum Rechten zu Buche, in der Torschützenliste baute Beneke seinen Vorsprung weiter aus. 64,4 Prozent seiner Würfe fanden den Weg ins Tor, 17 davon erzielte er vom Siebenmeterstrich.

Aber auch dreizehn Assists, zwei Steals und zwei Assists sprechen eine klare Sprache: Der 20-Jährige ist unverzichtbar für das Spiel des aktuellen Tabellenführers der 2. HBL. Die Adler haben seit nun mehr zwölf Spielen nicht mehr verloren, gewannen auch im November alls vier Duelle. Besonders im Topspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen war Beneke mit 14 Toren und einem HPI von 91 zur Stelle und sorgte mit seiner Leistung dafür, dass der Aufsteiger der Vorsaison nach etwas weniger als der Häfte diser Spielzeit von der Tabellenspitze grüßt.

Benekes Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 81
Spiele: 4
Tore: 38
Tore vs. NOL: 14
Assists: 13
7m-Tore: 17

Rechtsaußen: Pierre Busch (VfL Eintracht Hagen)

Pierre Busch heißt zum zweiten Mal in Folge der Kandidat auf der Rechtsaußen-Position bei der Wahl zum "2. HBL-Spieler des Monats"! Erneut krönt die Nummer 83 des VfL Eintracht Hagen damit einen persönlich starken Monat und kommt auf einen durchschnittlichen HPI von 79. Mit der Eintracht rangiert der 23-jährige Flügelspieler in der 2. HBL nach zwei Siegen und zwei Niederlagen im November auf einem Mittelfeldplatz.

Der Rechtsaußen des VfL, der drei der vier Spiele von Hagen absolvierte, erzielte 18 Tore und blieb dabei besonders bei den Strafwürfen eiskalt. Vier mal trat Busch zum Siebenmeter an, alle vier Würfe vom Strich verwandelte er sicher. Hinzu kommen fünf Tore per Tempogegenstoß. Besonders stark war er in der Partie gegen den TuS N-Lübbecke aufgelegt, erzielte acht Tore und war auch in der Abwehr hellwach, wo er starke vier Mal den Ball klaute (HPI 87).

Buschs Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 79
Spiele: 3
Tore: 18
7m-Quote: 100,00%
TG-Tore: 5
Steals: 4

Kreis Mitte: Jonathan Fischer (SG BBM Bietigheim)

Und schließlich ist auch Jonathan Fischer kein Unbekannter in der Wahl zum "2.HBL-Spieler des Monats": Nach dem September steht der Kreisläufer der SG BBM Bietigheim nun auch im November zur Auswahl und hat so die Chance, der Nachfolger seines Teamkameraden Alexander Pfeifer zu werden. Die konstant guten Leistungen des Kreisläufers zeigten sich erneut im vergangenen Monat: In vier Spielen von Bietigheim kam Fischer auf 17 Tore, ließ lediglich drei seiner Chancen aus und steht somit bei einer Wurfquote von 85 Prozent.

Doch auch in der Abwehr kommt der Kreisläufer der ambitionierten Schwaben auf gute Werte: Gleich vier Mal klaute er den Ball, verwandelte gar zwei Tempogegenstöße selbst. Zudem bewies er ein gutes Auge für die Mitspieler und legte zwei Mal für seine Teamkollegen auf. Obwohl die SG im November die Tabellenführung abgeben musste, ist Fischer mit Bietigheim weiter voll im Aufstiegsrennen. 

Fischers Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 79
Spiele: 4
Tore: 17
Wurfquote: 85,0%
Steals: 4
Assists: 2

22.08.2023 - HBL

HPI 3.0: Der Handball Performance Index macht den nächsten Schritt

Köln, 22.07.2023 - Wenn am 23. August um 19:00 Uhr der Anwurf zum Pixum Super Cup 2023 erfolgt, dann bedeutet das nicht nur den Beginn einer neuen Spielzeit in der „stärksten Liga der Welt“, sondern auch den Startschuss der Entwicklungsstufe 3.0 des Handball Performance Index (HPI). Ergänzt um einige neue Parameter soll dieser von der LIQUI MOLY HBL und der Deutschen Kreditbank AG (DKB) ins Leben gerufene Index eine noch präzisere Bewertung der Spielerleistungen ermöglichen.

Veränderungen zur Saison 2023/24 – Der HPI 3.0:

Die Handball-Bundesliga GmbH führte zur Saison 2020/21 den Handball Performance Index ein, um die Leistungen aller Spieler der LIQUI MOLY HBL zu bewerten und zu vergleichen. In Zusammenarbeit mit der DKB arbeitet eine Task-Force aus Experten von Sport, Wissenschaft und Medien daran ausgewählte Statistiken zu analysieren.

Ab der Saison 2023/24 werden zusätzliche Metriken in die Berechnung einbezogen. Der neue Index berücksichtigt nun auch Eigenassists, fatale Fehlpässe, die Schlussphase in engen Spielen und die Siebenmeterschützen. Alle Informationen zur detaillierten Berechnung des HPI finden Sie hier.