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2. HBL

Balingen schließt gegen Coburg eine perfekte Woche ab

Sonntag, 1. März 2026

HBW Balingen-Weilstetten vs. HSC 2000 Coburg - Game Highlights

Foto: Müller

Der HBW Balingen-Weilstetten hat mit einem 39:24 (20:13) gegen den HSC 2000 Coburg ein eindrucksvolles Statement gesetzt und die Englische Woche mit 6:0 Punkten abgeschlossen. Nach kurzer Anfangsphase auf Augenhöhe dominierten die Gallier das Geschehen klar.

Revanche gelungen! Platz zwei gefestigt! Englische Woche mit 6:0 Punkten erfolgreich abgeschlossen – mehr geht einfach nicht! Was war das bitte für ein Statement der Gallier am Samstagabend im Heimspiel gegen den HSC 2000 Coburg? Die Franken hatten in der nicht ganz ausverkauften MEY GENERALBAU ARENA gegen den HBW Balingen-Weilstetten nie den Hauch einer Chance, etwas Zählbares mit in die Vestestadt zu nehmen. Der 39:24 (20:13)-Erfolg der Hausherren war mehr als verdient und geht auch in der Höhe völlig in Ordnung.
„Natürlich hat uns das Hinspiel mächtig gewurmt. Da hat Coburg mit uns das gemacht, was wir heute mit Coburg gemacht haben, nämlich dominiert“, war HBW-Trainer Matthias „Matti“ Flohr in der abschließenden Pressekonferenz mit der Leistung seiner Jungs mehr als zufrieden. „Das hat mich sehr gefreut, dass wir uns immer mehr reingesteigert haben und nie satt geworden sind. Dass wir gierig geblieben sind, um unser Torverhältnis zu verbessern. Torverhältnis zeigt Stärke und Charakter“, meinte Flohr und fügte an, dass ihn das 39:24 sehr stolz mache.
Lediglich in den ersten zehn bis fünfzehn Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Die Gallier gaben zwar auch da schon den Ton an, aber Coburg fightete zurück und ging nach zwei Balinger Fehlern mit 3:2 in Führung. Aus einer ganz starken Abwehr heraus und mit konzentrierten Abschlüssen nahmen die Jungs von Matti Flohr das Heft schnell wieder in die Hand. Nach einem erfolgreichen Abschluss von Bennet Strobel, einem verwandelten Tempogegenstoß von Elias Fügel und einem Kracher von Georg Pöhle lagen die Hausherren nach acht gespielten Minuten wieder mit zwei Treffern in Front. 
Mehr als der 7:7-Ausgleich in der 13. Spielminute gelang den Gästen nicht mehr. Die Abwehr der Gallier, die aus gesundheitlichen Gründen erneut auf ihren Chef Stefan Bauer verzichten musste, ließ nur noch wenig zu. Auch in Unterzahl fand Coburg keine Lücken. Der Gallierzug nahm immer mehr Fahrt auf. In der 19. Minute drückte Gästetrainer Anel Mahmutefendic den Auszeitbuzzer. Der HBW hatte sich bereits auf 12:8 abgesetzt und seinen Jungs fiel nicht mehr viel ein. Mit etwas Glück gelang Kreisläufer Nils Röller das 12:9, aber Georg Pöhle stellte den alten Abstand postwendend wieder her.
Hinter der Abwehr, in der Magnus Grupe mehr und mehr die Rolle des Leaders übernahm, parierte Torhüter Daniel Rebmann einen Wurf nach dem anderen, und so ging es bereits mit einer komfortablen 20:13-Führung in die Halbzeitpause.
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Zu Beginn der zweiten Hälfte machte der HBW da weiter, wo er vor dem Pausenpfiff aufgehört hatte. Hohes Tempo, Beton anrühren in der Abwehr – und nach drei Rebmann-Paraden war auf der Spielstandanzeige die erste Zehn-Tore-Führung der Gallier abzulesen. Es stand in der 33. Spielminute 23:13. Die Vestestädter versuchten zwar noch einmal alles und konnten den Balinger Vorsprung zwischenzeitlich verkürzen, aber als Bennet Strobel mit seinem Treffer zum 26:16 erneut auf zehn Tore Differenz stellte, war der Widerstand gebrochen. HSC-Trainer Mahmutefendic nahm seine nächste Auszeit, die allerdings völlig verpuffte. Gegen die HBW-Abwehr fanden die Franken einfach keine Mittel mehr. Wenn doch mal etwas auf den Balinger Kasten kam, stand da ein Daniel Rebmann, der einen Sahnetag erwischt hatte und für den am Ende 17 (!) Paraden notiert wurden.
Beim 33:20, das Merlin Fuß – in der vergangenen Saison noch Mannschaftskapitän der Coburger – zwölf Minuten vor Spielende erzielte, war die Messe gelesen und der vierte Balinger Sieg in Serie in trockenen Tüchern. Schade, dass die beiden Unparteiischen Sekunden vor Schluss dem vermeintlich vierzigsten Treffer der Gallier die Anerkennung aufgrund einer Regelwidrigkeit versagten. Es wäre die Krönung für Torhüter Rebmann gewesen, der ins leere Tor der Coburger getroffen hatte.

Quelle: HBW Balingen-Weilstetten

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