2. HBL
Verrücktes Comeback: Lübbecke feiert langersehnten Heimsieg

Foto: TuS N-Lübbecke
Zum Abschluss des 23. Spieltags lieferten sich der TuS N-Lübbecke und der HC Elbflorenz einen wahren Thriller. Elbflorenz führte im Laufe der ersten Halbzeit bereits mit acht Toren, doch Lübbecke kämpfte sich zurück, ging in der Mitte der zweiten Halbzeit erstmals in Führung und rettete diese letztlich mit 34:31 über die Zeit.
Es war eine Teamleistung, die Nettelstedt-Lübbecke dieses Erfolgserlebnis ermöglichte. Und doch gab es sie wieder – die besonderen Asse im roten Trikot bzw. im Keeper-Jersey: Leon Grabenstein, nach knapp 20 Spielminuten eingewechselt, parierte 13 Mal, Kasper Haugen Furu, mit 1-1-Aktionen, Leadership-Qualitäten sowie Souveränität und Übersicht traf 9 Mal, weiter stark im Tore-Werfe-Modus: Max Santos (6) und Alexander Schulze (6/4).
Über die ersten 22 Minuten möchte man in diesem Spielbericht kaum schreiben. Mehrmals lagen die Hausherren „mit 8“ zurück, letztmals beim 8:16 (22.). Bis zur Pause (16:20) hielt der TuS aber bereits wieder etwas besser mit. Und doch war der Rückstand verdient. Im Vorfeld hatte der Lübbecker Trainer es bereits treffend beschrieben. Dass man „vor allem auf ein robustes Team“ treffen dürfte. Ein Klassenunterschied war lange Zeit tatsächlich nicht zu übersehen.
Der 3:0-Lauf des TuS direkt nach Wiederbeginn – vom 16:20 zum 19:20 – war dann bereits mehr als ein Fingerzeig. Wie breit der Nettelstedter Kader aufgestellt ist, wurde offenbar. Ein neuer Rückraum war schon vor der Pause gekommen, aber erfuhr auch noch weitere Veränderungen, wenn Spieler aus der Erstformation wieder zurückkehrten. Auch die Umstellung auf eine 5:1-Abwehr (Sven Weßeling) trug hier Übriges zum 34:31-Sieg bei. Wenngleich Weßeling dann in der 40. Minute „Rot“ sah. Bei der Nachbetrachtung geriet diese Disqualifikation aber kaum mehr in den Blick, weil einfach so überragend gewonnen wurde. Beim 21:21 (Max Santos, 37.) war erstmals wieder ein Ausgleich geschafft, mit dem 26:25 (wieder Max Santos, 46.) mit einem Heber ins leere Tor, lag der TuS erstmals nach dem 1:0 (1. Minute) wieder in Führung. Das knappe 32:31 (58.) lösten Alexander Schulze (Siebenmeter, 59.) und Kasper Haugen Furu (5 Sekunden vor dem Ende) zum 34:31-Endstand auf!













