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2. HBL

Umkämpftes Duell: DRHV 06 behält die Oberhand gegen Lübeck-Schwartau

Montag, 9. Februar 2026

Dessau-Rosslauer HV 06 vs. VfL Lubeck Schwartau - Game Highlights

Foto: Gunkel

Der Dessau-Rosslauer HV 06 ist mit einem Sieg in die Rückrunde der 2. HBL gestartet. Vor heimischer Kulisse setzten sich die Gastgeber mit 34:29 (17:18) gegen den VfL Lübeck-Schwartau durch. Die Gäste mussten sich nach zuvor acht Spielen ohne Niederlage erstmals seit Ende Oktober wieder geschlagen geben.

Es war die erwartete schwere Aufgabe gegen den Tabellennachbarn aus Lübeck. In einer Partie, in der sich über 50 Minuten keiner der beiden Kontrahenten entscheidend absetzen konnte, gelang es keinem Team, sich mit mehr als einem Treffer Vorsprung Luft zu verschaffen. Dass am Ende jene Mannschaft gewinnen würde, der dies als Erste gelingt, lag somit auf der Hand. Genau diesen Moment nutzten schließlich die Biber für sich. Trotz eines knappen 17:18-Halbzeitrückstands drehten sie die Partie im zweiten Durchgang und gingen in der 50. Minute durch einen Treffer von Yannick-Marcos Pust erstmals mit zwei Toren in Führung (28:26). Was letztlich ausreichen sollte, um das Spiel für sich zu entscheiden. Am Ende stand ein hart umkämpfter, aber verdienter 34:29-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Bester Torschütze der Biber war Fritz-Leon Haake mit sieben Treffern.
Julius Drachau, der zu Spielbeginn im rechten Rückraum agierte, eröffnete mit seinem Treffer zur 1:0-Führung die Rückrunde für die Biber. Danach dauerte es jedoch vier Angriffe, ehe die 1.612 Zuschauer in der Anhalt-Arena erneut einen Treffer der Hausherren bejubeln konnten. Wieder war es Drachau, der mit dem 2:2-Ausgleich erfolgreich war.
So eng sollte es auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs bleiben. Die Gäste aus Lübeck legten immer wieder vor, die Dessau-Roßlauer glichen konsequent aus. Dieses Hin und Her setzte sich bis zur 18. Spielminute fort, ehe Yannick-Marcos Pust zur eigenen 11:10-Führung traf. In der Folge waren es die DRHV-Akteure, die vorlegten, ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können. Die Norddeutschen blieben dran und glichen ihrerseits immer wieder aus, bevor sie zwei Minuten vor der Halbzeitpause erneut in Führung gingen.
Mit einem knappen 17:18-Rückstand ging es für die Biber kurz darauf in die Kabine.
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Entscheidung in der Crunchtime

Auch nach der Pause änderte sich nichts an der umkämpften und engen Partie. Lübeck versuchte mit einer 5:1-Deckung, die Kreise von Fritz-Leon Haake einzuengen. Doch die Biber fanden schnell Antworten: Zunächst der Ausgleich, anschließend die erneute Führung durch Fritz-Leon Haake zum 19:18 in der 33. Minute. Abschütteln ließen sich die Gäste allerdings noch nicht. Immer wieder kamen sie zum Ausgleich und gingen durch Paul Holzacker beim 22:21 (37. Minute) nochmal in Führung.
Nun war wieder der DRHV gefordert – und lieferte. Zehn Minuten vor dem Spielende erzielte Yannick-Marcos Pust mit seinem Treffer zum 28:26 die erste Zwei-Tore-Führung für die Biber und zugleich erstmals im gesamten Spiel einen Abstand mit mehr als einem Tor.
Lübeck hatte im Anschluss die große Chance zum Ausgleich, doch Torhüter Philip Ambrosius verhinderte diesen mit einer starken Parade. Im Gegenzug traf Valentin Neagu nach starkem Anspiel von Fritz-Leon Haake zum 29:27 (53. Minute). Kurz darauf parierte Ambrosius zudem einen Siebenmeter, ehe Carl-Phillip Haake vorne zum 30:27 (54. Minute) einnetzte.
Mit einer Drei-Tore-Führung ging es für die Biber in die letzten fünf Spielminuten. In dieser Phase vernagelte Ambrosius seinen Kasten, kassierte fast fünf Minuten lang keinen Gegentreffer und hatte damit entscheidenden Anteil am hart umkämpften, aber auch verdienten 34:29-Erfolg.
Dementsprechend positiv fiel auch die Spielanalyse von Cheftrainer Vanja Radić aus: „Für die Zuschauer war es ein tolles Spiel mit wenigen Fehlern auf beiden Seiten und hoher Qualität in den Angriffen. In der ersten Halbzeit hatte ich großen Respekt davor, ob wir Lösungen gegen die offensive, mannorientierte 6:0-Deckung finden würden. Das ist uns jedoch wirklich sehr gut gelungen – auch ohne Linkshänder im Rückraum. Zu Spielbeginn hatten wir allerdings noch Schwierigkeiten mit dem Torhüter. In der zweiten Halbzeit wurde es durch die Umstellung auf die 5:1-Defensive deutlich schwerer, sich klare Chancen und Tore zu erarbeiten. Dennoch haben wir viele vernünftige Dinge umgesetzt und konnten das Spiel in unsere Richtung drehen. Ich bin voll zufrieden mit dem, was die Mannschaft heute gezeigt hat, insbesondere auch mit unserer Abwehrarbeit, da wir mental jederzeit präsent waren.“

Quelle: Dessau-Rosslauer HV 06

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