2. HBL
Dormagen siegt deutlich gegen Dessau
TSV Bayer Dormagen vs. Dessau-Rosslauer HV 06 - Game Highlights
Foto: Zaunbrecher
Der TSV Bayer Dormagen hat sich mit einem souveränen 42:35 (23:15)-Heimsieg gegen den Dessau-Roßlauer HV durchgesetzt. Mit variablen Angriffen und konsequenter Chancenverwertung setzte sich der TSV bereits im ersten Durchgang deutlich ab und ließ den Gästen anschließend keine echte Möglichkeit zur Aufholjagd.
Der Beginn verlief alles andere als nach Plan für Dessau. Nervös und fehleranfällig lag der DRHV bereits nach fünf Minuten mit 0:4 zurück. Erst über das Tempospiel fand man offensiv langsam in die Begegnung, während defensiv weiterhin der Zugriff auf die variablen Dormagener Angriffe fehlte. Torhüter Philip Ambrosius brachte mit mehreren starken Paraden etwas Stabilität ins Spiel der Dessau-Roßlauer, die sich auch im Angriff steigerten. Mitte der ersten Halbzeit war man beim 8:11 wieder dran.
David Mišových verkürzte wenig später auf 10:12 und brachte sein Team wieder in Schlagdistanz. Doch gleich zwei Aluminiumtreffer sowie eine starke Phase von Dormagens Keeper Oberosler verhinderten den Anschluss. Dadurch setzte sich der TSV wieder deutlicher ab und erhöhte den Vorsprung auf sechs Tore.
Fünf Minuten vor der Pause zog Cheftrainer Vanja Radić die Reißleine und nahm beim Stand von 11:18 (25. Minute) aus DRHV-Sicht seine Auszeit. Doch auch diese brachte nicht die erhoffte Wende. Bis zum Halbzeitpfiff gelang es den Bibern nicht mehr entscheidend zu verkürzen – mit einem deutlichen 15:23-Rückstand ging es in die Kabine.
Die Ausgangslage für den zweiten Durchgang war damit klar: Der DRHV musste versuchen, den Rückstand mit viel Kampf und Einsatz Tor um Tor zu verkürzen – auch wenn eine Hypothek von acht Treffern gegen offensiv sowie defensivstarke Dormagener eine enorme Herausforderung darstellte.
Doch statt näher heranzukommen, gerieten die Biber weiter ins Hintertreffen. In der 39. Minute war der Rückstand bereits auf zehn Tore angewachsen – die Vorentscheidung in einer Partie, in der die Dessau-Roßlauer nie wirklich Zugriff bekamen. In den verbleibenden 20 Minuten ging es daher vor allem darum, das Ergebnis im Rahmen zu halten und sich trotz der schwierigen Situation nicht aufzugeben.
Cheftrainer Vanja Radić versuchte noch einmal neue Impulse zu setzen und stellte die Defensive Mitte der zweiten Halbzeit auf eine offensive 4:2-Abwehr um. Die Biber ließen somit nichts unversucht, fanden jedoch weiterhin kaum Mittel gegen die variablen Dormagener Angriffe.
Am Ende musste man die Heimreise mit einer verdienten 35:42-Niederlage im Gepäck antreten.












