2. HBL
Erfolg im Ostderby: Elbflorenz beendet Saison gegen Dessau mit Prestigesieg
HC Elbflorenz 2006 vs. Dessau-Rosslauer HV 06 - Game Highlights
Foto: HC Elbflorenz 2006
Der HC Elbflorenz Dresden hat das Mitteldeutsche Derby gegen den Dessau-Roßlauer HV mit 37:34 (17:20) für sich entschieden und sich dank einer starken zweiten Halbzeit erfolgreich aus der Saison verabschiedet.
Die 2.704 Zuschauer in der ausverkauften BallsportARENA, darunter rund 100 mitgereiste Anhänger der Biber, sahen einen dynamischen Start in die Partie – und zwar von beiden Teams. Zunächst mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Dresden setzte sich bereits in der achten Minute auf 8:4 ab, auch weil die Dessau-Roßlauer im Abschluss etwas Pech hatten und bis dahin bereits zweimal am Torgehäuse scheiterten.
Davon ließen sich die Biber jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Vor allem nach Ballgewinnen kamen sie immer wieder zu einfachen Toren. Yannick Danneberg verkürzte den Rückstand in der 13. Minute mit seinem Tor zum 10:9 und brachte damit sein Team wieder in Schlagdistanz. In der Folge übernahmen die Dessau-Roßlauer zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Marcel Nowak sorgte in der 18. Minute mit seinem Treffer zur 13:12-Führung.
Diese bauten die Biber anschließend weiter aus. Yannick-Marcos Pust traf zum 17:14, was Dresdens Cheftrainer André Haber dazu veranlasste, bereits seine zweite Auszeit zu nehmen. Die erhoffte Wende blieb jedoch aus. Der DRHV agierte weiterhin konsequent, verteidigte leidenschaftlich und hatte mit Philip Ambrosius einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten.
Allerdings verpassten es die Dessau-Roßlauer, ihre Führung bis zur Pause noch weiter auszubauen. Die Möglichkeiten dazu waren durchaus vorhanden. Dennoch ging der DRHV mit einer verdienten Drei-Tore-Führung in die Kabine.
Die Drei-Tore-Führung galt es somit in der zweiten Halbzeit zu verteidigen. Das gelang zunächst gut, da die Biber auch weiterhin auf jeden Dresdner Treffer die passende Antwort fanden. Doch die Sachsen stellten ihre Defensive in den folgenden Minuten offensiver ein und fanden damit ein wirksames Mittel, um die Angriffsaktionen der Dessau-Roßlauer entscheidend zu stören.
In der 41. Minute erzielte Sebastian Greß den 25:25-Ausgleich für die Gastgeber. Wenig später ging Dresden beim 27:26 (48. Minute) wieder in Führung. Die Biber ließen sich davon jedoch nicht abschütteln, blieben dran und fanden immer wieder die entscheidende Lücke in der Defensive der Gastgeber.
Erst in den letzten zehn Spielminuten häuften sich die Fehler im Dessauer Spiel. Dresden nutzte diese konsequent aus und setzte sich in der 54. Minute beim Stand von 33:30 wieder auf drei Tore ab. Es sollte die Vorentscheidung in einer Partie sein, in der der DRHV dem Tabellendritten über weite Strecken Paroli bot und rund 50 Minuten lang eine starke Leistung zeigte.












