2. HBL
TUSEM Essen holt wichtigen Punkt beim VfL Lübeck-Schwartau
VfL Lubeck Schwartau vs. TuSEM Essen - Game Highlights
Foto: Medienwerk23
Wichtiger Zähler im Kampf um den Klassenerhalt: Der TUSEM Essen erkämpfte sich in der 2. Handball-Bundesliga ein 29:29 (16:14) beim VfL Lübeck-Schwartau. Trotz des Punktgewinns rutscht das Team von Trainer Kenji Hövels nach den Parallelspielen vorerst auf einen Abstiegsplatz.
Beide Mannschaften packten ordentlich zu und zwangen die jeweiligen Offensive zu Fehlern. Der TUSEM erwischte den etwas besseren Start und führte mit 2:0 (4.), konnte den Vorsprung durch Tore von Tom Wolf und Nils Homscheid sogar auf drei Treffer ausbauen (5:2, 9.).
Allerdings fanden nun auch die Hausherren in die Begegnung und nutzten die einfachen Fehler der Essener aus. Der TUSEM war nun zu ungenau im Passspiel und vor dem gegnerischen Tor, scheiterte immer wieder am gut aufgelegten Mark Ferjan. Bei den Gastgebern sorgten die Treffer von Paul Holzhacker und Ole Hagedorn dafür, dass die Partie zu ihren Gunsten kippte. Ein 6:0-Lauf brachte die zwischenzeitliche 8:5-Führung (19.).
Die Gäste brachten mit Felix Göttler und Oskar Kostuj frischen Wind in die Offensive, was sich auszahlen sollte. Sie kämpften sich zurück und machten das Spiel wieder spannend. Bis zur Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keines der Teams einen echten Vorteil erspielen konnte. Der TUSEM blieb dran und hatte die Chance zum Ausgleich, verpasste sie allerdings. Somit gingen die Hausherren mit einer 16:14-Führung in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel sahen die 2034 Zuschauer einen kämpferischen TUSEM, der vor allem in der Abwehr recht gut stand. Allerdings häuften sich im Angriff weiterhin die Fehler. Ferjan war einige Male die Endstation, aber auch Stürmerfouls und technische Fehler hinderten die Essener daran das Spiel auf ihre Seite zu ziehen. Das Kuriose: auch Lübeck erlaubte sich viele Ungenauigkeiten. Und so kam es, dass der TUSEM plötzlich doch wieder führte (16:17, 39.) und die Chance hatte sich etwas abzusetzen. Aber auch diese blieb ungenutzt.
So entwickelte sich ein Hin und Her, das niemand unter Kontrolle bekam. Lübeck versuchte seinen Vorsprung zu verteidigen und die Essener schafften es nicht die Partie auf ihre Seite zu ziehen. Möglichkeiten gab es genug, Fehler allerdings auch. Dass die Gäste aus dem Ruhrgebiet am Ende noch hoffen durften, lag unter anderem an den vielen Paraden von Torhüter Finn Knaack. Ohne ihn wäre Lübeck sicherlich früher davongezogen.
In der Offensive konnte der TUSEM auf Felix Mart bauen, der in der zweiten Halbzeit das Spiel machte und selbst immer wieder erfolgreich war. Auch wenn der Rückraumspieler ebenfalls ein paar Fehler produzierte, übernahm er Verantwortung und sorgte in einer hochspannenden Schlussphase mit dafür, dass letztendlich ein hart umkämpfter Punkt an der Ostsee heraussprang.













