2. HBL
Eulen behalten gegen Coburg die Nerven
Eulen Ludwigshafen vs. HSC 2000 Coburg - Game Highlights
Foto: Eulen Ludwigshafen
Die Eulen Ludwigshafen haben sich in einem dramatischen Schlagabtausch mit 33:32 (16:14) gegen den HSC Coburg durchgesetzt und dabei in der Crunchtime die besseren Nerven bewiesen.
Angeführt von einem starken Abwehrverbund um Leon Hein, Friedrich Schmitt und Marc-Robin Eisel setzten die Eulen früh Akzente. Tim Schaller traf nach gutem Zusammenspiel mit Schmitt zur zwischenzeitlichen 8:4-Führung (13.). In der Folge fanden die Gäste jedoch besser ins Spiel und verkürzten Schritt für Schritt auf 10:9 (20.), 12:11 (26.) und 14:13 (28.).
Beide Torhüter zeigten eine überzeugende Leistung – Žiga Urbič parierte fünf Würfe für die Eulen, während Petros Boukovinas auf der Gegenseite sechsmal rettete. Offensiv glänzten vor allem Leon Hein am Kreis mit drei Treffern sowie Theo Straub, der alle seine Würfe verwandelte. Kurz vor der Pause setzte Marc-Robin Eisel mit dem Treffer zum 16:14 den Schlusspunkt. Für einen Einschnitt bei den Gästen sorgte zudem die Rote Karte gegen Tin Kontrec nach einem Foul an Schmitt in der 16. Minute.
Wir haben auch heute die Außen wieder gut ins Spiel gebracht“, lobte Trainer Michael Haaß. Theo Straub (5/6) und Tim Schaller (8/9) nutzten ihre Chancen konsequent und waren entscheidende Faktoren im Angriffsspiel.
Die Partie entwickelte sich in der Schlussphase zu einem offenen Schlagabtausch. Coburg setzte auf den siebten Feldspieler und ging in der 52. Minute durch Mikael Helmersson mit 28:27 in Führung. Doch Vincent Bülow glich umgehend aus, ehe Marc-Robin Eisel mit einem Ballgewinn in Unterzahl die Wende einleitete und Schaller zur 29:28-Führung traf. Die Eulen fanden in dieser Phase immer wieder Antworten: René Zobel (30:29) und Eisel (31:30) hielten die Gastgeber in Front, wobei Eisel mit vier Treffern bei fünf Versuchen und acht Assists glänzte.
Für den Höhepunkt sorgte Simon Schwarz: Nach 58:23 Minuten verwandelte er einen Traumpass von Bülow mit einem spektakulären Dreher zum 32:31. Straub legte kurz darauf das 33:31 nach, doch Coburg blieb dran und verkürzte per Siebenmeter erneut auf 33:32. In der hektischen Schlussphase scheiterte Schaller in letzter Sekunde am stark parierenden Petros Boukovinas, der insgesamt 13 Paraden zeigte. Auf der Gegenseite hielt Žiga Urbič mit zehn Paraden – darunter einer entscheidenden in der 59. Minute – den knappen Vorsprung fest.













