2. HBL
Eulen nehmen zwei Punkte aus Lübbecke mit
TUS N-Lubbecke vs. Eulen Ludwigshafen - Game Highlights
Foto: TuS N-Lübbecke
Die Eulen Ludwigshafen haben beim 30:22 (15:10)-Erfolg auswärts beim TuS N-Lübbecke einen souveränen Erfolg eingefahren und dabei früh die Kontrolle übernommen. Durch eine konzentrierte Vorstellung in der Abwehr und dank einer guten Torhüterleistung setzte sich das Team aus der Pfalz von Beginn an ab.
Die Niederlage des TuS an diesem Freitag in der MERKUR Arena vor 1.393 Zuschauern war u.a. auch deshalb verdient, weil Torfolgen bzw. Spielverlauf sich in der Bilanz nur allzu deutlich abbilden lassen. Die Jungs vom Wiehen führten 1:0 (Yannick Dräger vom Kreis, 1. Minute) und 3:2 (Henri Pabst, 5.), schon das 4:4 (wieder Dräger, 8.) war aber der letzte Gleichstand des Abends. Auf 4:9 (12.) ging es – also rasch nach unten für den TuS. 3 Fehlwürfe, ein Fehlpass waren in dieser Zeit die Negativ-Daten bei den Gastgebern. Vom 5:10 zum 8:10 bäumten sich die Dominikovic-Schützlinge nochmal etwas auf, Wieling, Blaauw und Santos hatten getroffen. Doch sowohl beim 8:13 (24.) und zum Pausenpfiff beim Stand von 10:15 lagen die Gäste wieder einigermaßen deutlich vorn und das Ganze vor allem sehr verdient.
Ein weiteres kleines Aufbäumen gab es, als der TuS vom 12:17 (37.) zum 15:17 (Weßeling, 41.) aufschlossen hatte. Doch anschließend passierten rasch wieder zu viele Fehler, zudem hatte Gäste-Keeper Ziga Urbic (13 Paraden) einen ziemlich guten Tag erwischt. Normalform erreichte diesmal kein einziger Spieler von N-Lübbecke. Das war alles einfach zu wenig, um nochmals ganz auf Tuchfühlung zu kommen. Spätestens beim Zwischenstand von 19:26 (50.) war die Sache zugunsten der sehr couragiert auftretenden Gäste entschieden. Insgesamt wirkten die Angriffe des TuS zu selten durchschlagkräftig und die 30 Gegentore wiesen auch ein schlechtes Zeugnis für die Defensive aus. Ob in der „5:1“ oder „6:0“ oder kurz mal gegen Richtung Ende der Partie auch in offener Manndeckung… Nichts brachte wirklich was.
Das hatte man zuletzt seltener gesehen, aber Rolf Hermann, Geschäftsführer des TuS, machte nach der Partie am Freitagabend ein sehr ernstes und auch trauriges Gesicht. Die allgemeine Körpersprache sei die ganze Partie lang „überhaupt nicht in Ordnung gewesen“. Oft habe das Timing nicht gestimmt, nicht zuletzt „auch in der Abwehr“.













