2. HBL
Heimsieg nach Krimi: Nettelstedt bezwingt Essen knapp
TUS N-Lubbecke vs. TuSEM Essen - Game Highlights
Foto: Krato
Der TuS N-Lübbecke hat sich in der 2. HBL in einer umkämpften Partie gegen den TuSEM Essen mit 30:29 (14:12) durchgesetzt. Vor 1.285 Zuschauern in der MERKUR Arena glichen die Gastgeber mit Durchschlagskraft im Angriff die Schwierigkeiten gegen das „7 gegen 6“ der Gäste aus und entschieden das Spiel dank einer abgeklärten Schlussphase für sich.
In die Partie am frühen Abend fand sich der TUSEM Essen besser ein als Nettelstedt. Mit 0:2 (5. Minute) und 3:5 (10.) war es um die Hausherren nicht so gut bestellt. Aber vom 5:6 (15.) zum 11:6 (22.) zeigte sich der TuS fantastisch. Das war die Phase des sechsköpfigen Spieleraustausches in der 16. Minute (oben bereits beschrieben). Da traf Yannick Dräger dreimal in Folge, ehe der nach Verletzung wieder genesene Kasper Haugen Furu ins lange Eck traf (10:6, 21.). Auch Lutz Heiny – ebenfalls wieder dabei – traf ins lange Eck in der „zweiten bis dritten Welle“ zum 11:6 (22.). Das „7 gegen 6“ ließ die Gäste fast schon wieder aufschließen – zur Pause der Stand von 14:12.
Mit drei knappen Führungen und mehreren Gleichständen blieben die Essener weiterhin und bis zum Schlusspfiff in der Partie. Wie ein Absteiger agierte der TuSEM in keiner Phase, das sollte an dieser Stelle unbedingt Erwähnung finden. Aber die Hausherren wussten ebenso zu überzeugen, besonders gut aufgelegt Kasper Haugen Furu und Henri Pabst. In der Crunchtime verkürzten die Gäste mehrfach, kamen bis auf einen Treffer heran. So wurde es „nur“ ein Zittersieg für den TuS N-Lübbecke. Wie die Dominikovic-Schützlinge bei Ballbesitz und lediglich einem Ein-Tore-Vorsprung aber die letzten 28 Sekunden clever herunterspielen, das war super-cool und gehört in jeden Handball-Lehrfilm!












