2. HBL
Krefeld holt einen Punkt gegen Lübecker Tiger
HSG Krefeld Niederrhein vs. VfL Lubeck Schwartau - Game Highlights
Foto: SAMLA.de Foto
Remis nach Führung: Krefeld lässt Sieg liegen, doch rettet mit 28:28 (16:14) einen Punkt gegen Lübeck.
Bereits lange vor dem Anpfiff gab es viel Applaus: Die Stadt Krefeld ehrte mit Unterstützung der Sparkasse ihre Schulsportmeister, die im Anschluss zum Heimspiel der HSG eingeladen waren. Zu Meisterehren werden die Eagles zwar nicht kommen, doch der Klassenerhalt hätte für den Aufsteiger einen ähnlich hohen Stellenwert. Entsprechend groß war die Bedeutung der Partie, dem ersten von sechs verbleibenden „Endspielen“ im Kampf um den rettenden 16. Tabellenplatz. Trainer Mark Schmetz konnte dabei auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Die Gäste von der Ostsee reisten hingegen mit einem dezimierten Aufgebot und einigen mitgereisten Fans an; insbesondere im Rückraum fehlten wichtige Akteure. „Es gibt dennoch keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen“, betonte Sportdirektor Stefan Meler im Vorfeld.
Die Mannschaft setzte diese Vorgabe konsequent um, erwischte einen guten Start und ging früh mit 6:3 in Führung. Die Gäste blieben jedoch dran und drehten die Partie nach mehreren Fehlwürfen der Eagles zwischenzeitlich zu ihren Gunsten (9:8). Die Gelb-Schwarzen ließen sich davon nicht beeindrucken und erkämpften sich – auch dank insgesamt acht Paraden – die Führung zurück. Zwischenzeitlich brachte Schmetz mit Jörn Persson, Julius Rose und Lars Jagieniak frische Kräfte aufs Feld. In der Schlussphase der ersten Hälfte versuchte Lübecks Trainer, mit sieben Feldspielern für mehr Druck zu sorgen – ohne Erfolg. Lucas Schneider stellte mit einem Treffer ins leere Tor den 16:14-Pausenstand her.
In der Halbzeitpause wurde die A-Jugend der Eagles geehrt, die sich die Niederrheinmeisterschaft gesichert hatte. Nach dem Seitenwechsel erwischte die HSG einen noch besseren Start als zu Beginn der Partie und zog auf 22:16 davon. Trotz aller Bemühungen der Gäste, den Anschluss wiederherzustellen, behaupteten die Gastgeber zunächst ihre Führung. Torwart Pau Guitart knüpfte dabei nahtlos an seine starke Leistung aus der ersten Hälfte an. Doch der deutliche Rückstand brachte die Lübecker nicht aus dem Konzept: Sie bewiesen großen Kampfgeist, glichen aus und hatten sogar die Chance, in Führung zu gehen – doch erneut verhinderte Pau Guitart Schlimmeres. In der Schlussminute, beim Stand von 28:28, bot sich der HSG noch die Gelegenheit zum Siegtreffer. Nach einem Wurfversuch von Jörn Persson blieb ein Foul der Gäste jedoch ungeahndet, sodass es letztlich beim Unentschieden blieb.













