2. HBL
Lübbecke entführt zwei Punkte aus Potsdam
1. VfL Potsdam vs. TUS N-Lubbecke - Game Highlights
Foto: 1. VfL Potsdam
Der TuS N-Lübbecke hat die Englische Woche mit einem 30:28 (14:14)-Auswärtssieg beim 1. VfL Potsdam beendet. In einer umkämpften Partie in der MBS-Arena setzten sich die Gäste in der Schlussphase mit einem entscheidenden Drei-Tore-Lauf ab.
Die Partie gegen die Ostwestfalen, die auch einst von VfL-Cheftrainer Emir Kurtagic gecoacht wurden, ging zwar verloren. Dennoch war die Freude schon vor dem Anpfiff groß, als verkündet wurde, dass ebenjener Kurtagic seinen Vertrag im Adlerhorst vorzeitig um zwei Jahre verlängert hat und bis 2028 an der Potsdamer Seitenlinie stehen wird.
In der Anfangsphase legte der Gast, trainiert vom früheren kroatischen Ausnahmespieler Davor Dominiković, der unter anderem Weltmeister und Olympiasieger wurde, viermal vor – Potsdam glich viermal aus (9. Minute). Die folgende Phase bestimmte der TuS, welcher vier Tore in Serie warf. Es dauerte jedoch nicht lang, da gelang dem VfL der 9:9-Ausgleich (20.).
Kreisläufer Nicholas Schley war es, der die Hausherren nach 25 Minuten erstmals in Front warf: 11:10. Bis zur Pausensirene war es nun der Gastgeber, welcher stets vorlegte – Lübbecke gelang aber immer wieder der Ausgleich. Dustin Kraus scheiterte mit der letzten Aktion an Durchgang eins an TuS-Keeper Fredrik Genz, weshalb beim Stand von 14:14 die Seiten gewechselt wurden.
Nach Wiederanpfiff erzielten die Kurtagic-Schützlinge in den ersten sieben Minuten lediglich ein Tor. So rannte der VfL gleich mehrfach Drei-Tore-Rückständen hinterher, konnte beim 21:21 durch Rückraum-Ass Markus Mahr aber wieder einen Gleichstand herstellen. Es ging fortan erneut hin und her – bis zum 25:25 acht Minuten vor Ultimo, als Tim Niclas Schröder vom Kreis erfolgreich war.
Der folgende Lübbecker Drei-Tore-Lauf entschied die Partie jedoch endgültig. Potsdam traf im Angriff die falschen Entscheidungen und zwischen den Pfosten erwischte das Adler-Duo nicht den besten Tag: Frederik Höler (1 Parade) und Marvin Grundmann (3) hatten gegen die TuS-Torhüter Fredrik Genz (6)/Leon Grabenstein (6) klar das Nachsehen.













