2. HBL
Lübbecke sichert zwei Punkte gegen Hüttenberg
TUS N-Lubbecke vs. TV 05/07 Hüttenberg - Game Highlights
Foto: Krato
Der TuS N-Lübbecke gewinnt das abwehrgeprägte Spiel gegen den TV 05/07 Hüttenberg mit 24:21 (11:9). Die besten Werfer waren Philipp Schwarz (7/7), dicht gefolgt von Niko Blaauw (6/7).
Mit diesem Erfolg haben die Lübbecker in der Tabelle sich von Gegner Hüttenberg weiter abgesetzt und Coburg überholt, der TuS nimmt nun schon Rang 9 ein und das Positiv-Konto von 31:29 Punkten sind der Lohn für die harte Arbeit mit dem im November eingestellten Trainer Davor Dominikovic, der das Amt übernahm, als sich der TuS bekanntlich noch mitten im Abstiegskampf befand. Nun wird es für den Rest der Saison darum gehen, die noch verbleibenden 4 Partien mit Ernst und Engagement anzugehen, zumal gegen Teams, für die es noch um etwas geht. Und so sieht das 25/26-er Restprogramm für Nettelstedt aus: Freitag, 8. Mai, Anwurf 19 Uhr, beim VfL Eintracht Hagen; Samstag, 23. Mai, Anwurf 18 Uhr, in der MERKUR Arena gegen TUSEM Essen; Samstag, 30. Mai, Anwurf 18 Uhr, bei der HSG Krefeld Niederrhein; Samstag, 6. Juni, Anwurf 18 Uhr, in der MERKUR Arena gegen den HC Oppenweiler/Backnang.
Es dauerte 7 Minuten, ehe das erste Nettelstedter Tor an diesem Spätnachmittag fiel. Yannick Dräger vollendete erfolgreich vom Kreis zum 1:1. Nach schon rund 8 Spielminuten mussten die Gastgeber eine doppelte Unterzahl verkraften, als Yannick Dräger und Jabob Lundahl binnen weniger Sekunden beide auf die Strafbank geschickt wurden. Doch Fredrik Genz wehrte ab, erst den Siebener gegen Tim Rüdiger und auch den Nachwurf von Danil Dyatlov. Die MERKUR Arena war spätestens jetzt erwacht und nach 18 Minuten war beim 6:4 der erste Lübbecker Vorsprung von zwei Toren erreicht. Der Vorteil war beim 9:9 (26.) dahin, wohl auch weil die Gäste nun im „7 gegen 6“ vorn operierten. Und doch sah N-Lübbecke insgesamt sehr gut gegen diese zahlenmäßige Übermacht aus. Mit dem 11:9 vom Siebenmeterpunkt dank Tim Roman Wieling (30.) ging es in die Pause.
Nach einem Ballverlust Hüttenbergs legte Alexander Schulze per Tempogegenstoß zum 18:10 (37.) vor. Ein Sieg ohne jeglichen Stress wurde es dennoch für die Lübbecker nicht, obwohl es nie noch zu einem so genannten Momentum zugunsten der Gäste gekommen war. Die TuS-Offensive setzte aber noch einige vor-entscheidende Nadelstiche in Form von – teils – auch sehenswerten Toren. Und ins Gewicht fiel auch nicht mehr die Disqualifikation von Max Santos (49.). Sehr rasch danach gab es ein Tor per Unterarmwurf von Niko Blaauw (23:19, 50.) und ein erfolgreicher Schlagwurf dank Bence Hornyak (24:19, 52.). Mit dem 26:22 (Alexander Schulze) in der 59. Minute begann die Siegesfeier, der Anschluss zum 26:24-Endstand geriet nurmehr zur Hüttenberger Ergebniskosmetik.













