2. HBL
Siegesserie ausgebaut: Lübbecke mit Heimsieg gegen Coburg
TUS N-Lubbecke vs. HSC 2000 Coburg - Game Highlights
Foto: Krato
Mit dem 28:26 (14:12) gegen den HSC 2000 Coburg baut der TuS N-Lübbecke seine Serie auf 10:0 Punkte aus den letzten fünf Spielen aus. Die Mannschaft verbessert sich damit auf Rang acht und weist erstmals seit langer Zeit wieder eine positive Saisonbilanz auf.
Der Sieg in der MERKUR Arena vor 1.426 Zuschauern war verdient, wenn auch hart umkämpft. Dabei gab es nur ganz kurz eine schwierige Phase im Spiel von Nettelstedt-Lübbecke, als man nach 18 Spielminuten mit 6:8 in Rückstand geraten war. Des Trainers anberaumte Auszeit (nach 17:33 min.) zeigte jedoch Sofortwirkung, ließen die Dräger und Co. doch einen 4:0-Lauf bis zum 10:8 (24. Minute) folgen. Beim 10:10 (25.) gab es noch einen Gleichstand und im zweiten Durchgang stand es immerhin noch 7 Mal unentschieden, jedoch kamen die Coburger zu keinem einzigen Führungstreffer mehr, was aufzeigt, dass der Sieg eben doch verdient zu nennen ist. Auch in der heißen Schlussphase – neudeutsch Crunchtime genannt – hatte der TuS nach dem letztmaligen Gleichstand von 23:23 (52.) den kühleren Kopf und die besseren Lösungen als Coburg parat und es passierten den Jungs vom Wiehen auch weniger Fehler als den Gästen.
8 Parteien stehen für Nettelstedt-Lübbecke jetzt noch an – im Spieljahr 2025/2026. Es kommt nun zur (relativ) kurzen Auswärtsfahrt nach Lingen, wo die HSG Nordhorn-Lingen wartet. Jene Partie ist auf Samstag, den 11. April, 19.30 Uhr, gelegt worden. Darauf folgt Freitag, den 17. April, die Heimpartie gegen die Eulen Ludwigshafen. Der Anwurf wird dann um 20 Uhr erfolgen. Weiter: Freitag, 24. April, 20 Uhr, auswärts beim TuS Ferndorf; Sonntag, 3. Mai, 17 Uhr, zuhause in der MERKUR Arena gegen den TV Hüttenberg.
Über den Verlauf der Partie ist oben in diesem Text bereits weitgehend berichtet worden. Daher hier noch ein Blick auf die Einzelkritik, gleichwohl der Teamspirit einmal mehr ein Hauptfaktor für die erneut zwei Punkte gewesen ist. Nach 18 Minuten löste zwischen den Pfosten Leon Grabenstein Fredrik Genz ab. Bei 11/1 Paraden hatte Leon wieder einmal bestens performt. Wobei bei den gelungenen Keeper-Abwehr-Aktionen insgesamt das Resultat von 14:14 stand, auch Coburgs Torwart Petros Boukovinas hielt äußerst ordentlich.
Die besten Werfer hatten die Nettelstedter in Max Santos und Tim Roman Wieling (je 5). Mit allerbesten Trefferquoten beim Gegner Mikael Helmersson (8) und Jannes Krone (7), die nicht so recht zu neutralisieren waren. Aber, was soll’s, wenn es zum Ende doch für den TuS gereicht hat. Zudem sollte Erwähnung finden, dass der HSC 2000 in Summe um die 40 Minuten lang vorn im „7 gegen 6“ agierte. Zwei Sätze noch zu den Abwehrformationen. Die meiste Zeit wählte N-Lübbecke wieder die „5:1“ mit dem vorgezogenen Yannick Dräger. Die Gäste zeigten eine recht offensiv ausgerichtete „6:0“-Variante.
Aus seiner besten Laune machte Rolf Hermann, Geschäftsführer des TuS, keinen Hehl. Sein Lächeln nach Schlusspfiff wurde zum Dauerzustand. Und er machte es mit seinem Statement kurz. „Ich freue mich ganz einfach für alle in unserem Spielkader, für unseren Trainer und seinen Stab und zuallererst für unsere Zuschauer, die gerade mächtig Bock haben, sich diesen TuS N-Lübbecke anzusehen!“













