2. HBL
Lübeck gewinnt deutlich bei den Eulen
Eulen Ludwigshafen vs. VfL Lubeck Schwartau - Game Highlights
Foto: Eulen Ludwigshafen
Unter dem Leitmotiv „30 Jahre Bundesliga“ traten die Eulen Ludwigshafen am Freitagabend gegen den VfL Lübeck-Schwartau in Erinnerung an den Aufstieg am 30. April 1995 in Traditionstrikots an. Das Spiel vor 2101 Zuschauern ging allerdings deutlich mit 35:24 (16:10) an die Gäste aus Lübeck.
15 Minuten sind die Eulen auf Augenhöhe, egalisieren durch Tim Schallers dritten Siebenmeter zum 7:7. Dann der Riss – ein 0:5-Lauf zum 7:12. Zur Pause liegen die Eulen 10:16 zurück, das ist die Quittung für viel zu viele technische Fehler und eine nicht existente Abwehr. So marschieren Magnus Holpert und Einar Nickelsen immer wieder ungehindert durch die Mogelpackung namens Abwehr.
Žiga Urbič pariert einen einzigen Wurf, räumt sein Reich nach 23 Minuten für Philipp Wenning. Unterm Strich: drei Paraden. Vincent Bülow führt eine kopflose Mannschaft als Kapitän, die Freddy Stüber und Mihailo Ilic in der Abwehr nicht zu ersetzen weiß. Kurz vor der Pause verletzt sich Finn Leun am Schlüsselbein und verstärkt das Lazarett. Robin Eisel quält sich mit einer Schulterverletzung über die Runden. In Minute 24 kommt Friedrich Schmitt – erste Schritte nach einer einzigen Trainingseinheit auf dem Weg zurück nach langer Verletzungspause. Seine beiden ersten Würfe krallt sich Mark Ferjan. Am Ende sind’s 2 von 6. „Wir haben es 60 Minuten nicht geschafft das umzusetzen, was wir uns die ganze Woche über vorgenommen haben“, sagte Vincent Bülow nach dem Desaster. Bülow, erstmals Eulen-Kapitän: „Egal ob Abwehr, Angriff oder die Torhüter – das war gar nichts. Bei denen ist alle gelungen und wir haben sie dazu eingeladen.“













