2. HBL
Potsdam bleibt cool: Adler triumphieren im Krimi von Ludwigshafen
Eulen Ludwigshafen vs. 1. VfL Potsdam - Game Highlights
Foto: Reis
Der 1. VfL Potsdam hat den nächsten Sieg in der 2. HBL eingefahren: In einer hochspannenden Partie bei den Eulen Ludwigshafen behielten die Adler in der Crunchtime die Nerven und setzten sich knapp mit 34:33 durch.
Erfolgreichster Torschütze auf Potsdamer Seite war einmal mehr Linksaußen Nils Fuhrmann, der besonders in der Anfangsphase glänzte. In der entscheidenden Phase bewiesen die Adler zudem ihre Kaltschnäuzigkeit im Umschaltspiel. Bei den Gastgebern stemmte sich vor allem Tim Schaller (8/5) mit einer perfekten Quote gegen die Niederlage, während Mats Grupe im Eulen-Gehäuse den Adlern das Leben phasenweise schwer machte.
Die Partie begann vielversprechend für den VfL. Aus einer stabilen Deckung heraus suchten die Gäste immer wieder das schnelle Spiel über die Außen. Als Nils Fuhrmann in der 13. Minute zum 9:6 traf, schien Potsdam die Spielkontrolle endgültig übernommen zu haben.
Doch Ludwigshafen reagierte, brachte Mats Grupe im Tor und startete einen 4:0-Lauf zur 10:9-Führung. In dieser Phase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich kein Team absetzen konnte. Erst kurz vor dem Seitenwechsel gelang es den Adlern, wieder eine kleine Lücke zu reißen und mit einer knappen 17:15-Führung in die Kabinen zu gehen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es der erwartete Krimi. Die Eulen kämpften verbissen um jeden Zentimeter, um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Angeführt von Ex-Eule Jannek Klein, der gegen seine alten Kollegen drei wichtige Treffer beisteuerte, hielt der VfL jedoch dagegen.
Dennoch blieb die Partie bis in die Schlussminuten völlig offen. Als die Hallenuhr 58 Minuten anzeigte, prangte ein 32:32-Unentschieden von der Anzeigetafel – die Stimmung in der „Eberthalle“ kochte.
In dieser absoluten Crunchtime bewiesen die Schützlinge von Emir Kurtagic jedoch die nötige Reife. Während Ludwigshafen unter Druck zwei entscheidende Fehler unterliefen, schalteten die Adler blitzschnell um. Zwei konsequente Gegenstoßtore brachten die 34:32-Führung und sorgten für die Vorentscheidung. Der Anschlusstreffer der Hausherren 14 Sekunden vor Ende kam zu spät – Potsdam spielte die verbleibende Zeit clever herunter und durfte den knappen Auswärtssieg bejubeln.












