2. HBL
Serie hält an: Nettelstedt feiert vierten Sieg in Folge gegen Dessau
TUS N-Lubbecke vs. Dessau-Rosslauer HV 06 - Game Highlights
Foto: Krato
Der TuS N-Lübbecke hat in der 2. HBL den Dessau-Roßlauer HV mit 27:24 (12:8) besiegt und damit den vierten Sieg in Serie eingefahren. Vor 1.501 Zuschauern in der MERKUR Arena kontrollierten die Gastgeber die Partie über weite Strecken, setzten sich entscheidend ab und kletterten mit nun ausgeglichenem Punktekonto vorübergehend auf Rang acht.
Es war einmal mehr eine Teamleistung, die den Jungs vom Wiehen den schönen Erfolg, den vollen Ertrag brachte. Wobei in der Einzelkritik bei jedem einzelnen Spieler auch die individuellen Daten sehr okay waren. Fredrik Genz verbuchte 14 Paraden, Kasper Haugen Furu und Alexander Schulze je 7 Treffer. Ein Sonderlob für ihren unermüdlichen Einsatz in der Defensive bekamen später Yannick Dräger und Jacob Lundahl nicht von irgendwem, sondern von ihrem Coach Davor Dominikovic zugesprochen – und zwar im Rahmen der anschließenden Pressekonferenz.
Wie oben bereits angedeutet, hatte der TuS am Freitagabend das Heft weitgehend in der Hand, ließ nur zweimal einen Dessauer Ausgleichstreffer zu. 11 seiner insgesamt 14 Paraden gelangen Fredrik Genz in der ersten Spielhälfte. Und auch die Defensive am Kreis ackerte klasse und mit zählbarem Erfolg. Nur 8 Gegentreffer in einer Halbzeit, das war wirklich eine allerbeste Leistung. Dabei deckte Nettelstedt-Lübbecke in der 5:1-Variation, mit Yannick Dräger als Vorgezogenem. Nur dann, wenn sich ein Dessauer Abschluss andeutete, ging die Nr. 19 des TuS einige Male für Sekunden in die „6:0“ zurück. Vom 8:6 (17.) zum 11:6 (22.) performten die Hausherren besonders gut mit 2 Furu-Treffern und dem 11:6 dank Yannick Dräger, der das kleine runde Leder ins leere Gäste-Tor bugsieren konnte.
„Wild“ wurde es nochmal gegen Ende der Partie. Zwar war die 22:17-Führung der Rothemden in der 52. Minute bereits ein einigermaßen sicherer Vorsprung, doch 3 Zeitstrafen binnen 42 (!) Sekunden gegen den TuS bedeutete gewiss etwas Stress. Doch das 23:18 bei 3-facher Unterzahl (im Vorspann bereits erwähnt) dank Tim Roman Wieling brachte die Arena (positiv) zum Kochen. Souverän, ruhig, äußerst abgeklärt brachten die TuS-Asse die Sache dann bis zum 27:24 nach Hause.
Rolf Hermann, Geschäftsführer des TuS, brachte seine Freude über den Handballabend mit dieser Hauptaussage zum Ausdruck: „Ich freue mich über die nun so sichtbare positive Entwicklung der Mannschaft!“ Man habe diesmal „nie während der 60 Minuten so richtig zittern müssen“. Keine der nun noch folgenden Partien „werden einfach“, aber die Jungs seien bestens aufgestellt. Die Reaktion des Lübbecker Publikums, als plötzlich mit 3-facher Unterzahl habe gespielt werden müssen, freue ihn ganz besonders: „Alle sind aufgestanden – Danke dafür!“













