2. HBL
Starke Abwehr, starker Boukovinas: Coburg ringt Essen nieder
HSC 2000 Coburg vs. TuSEM Essen - Game Highlights
Foto: HSC 2000 Coburg
Der HSC 2000 Coburg besiegt TuSEM Essen 32:25 und feierte den dritten Sieg in Folge. Petros Boukovinas erwies sich erneut als sicherer Rückhalt und hatte mit 14 Paraden maßgeblichen Anteil am Heimsieg des HSC.
Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, konnten sich keine echten Vorteile erspielen. Auf Essener Seite bekam Finn Knaack im Tor den Vorzug vor Dominik Plaue und konnte auch einige Paraden verzeichnen. Insgesamt arbeitete die Gäste-Abwehr sehr ordentlich und machte es den Coburgern schwer. Diese fanden kaum in ihren Rhythmus und erlaubten sich einige Fehler. Der TUSEM musste sich seine Chancen zwar hart erarbeiten, war damit aber einige Male recht erfolgreich. Oskar Kostuj oder Max Neuhaus (Foto) waren mit ihren Abschlüssen treffsicher, weshalb sich ihre Mannschaft zur Pause eine 15:14-Führung erspielen konnte. Allerdings wäre da schon mehr drin gewesen, denn auch die Essener leisteten sich den einen oder anderen Fehler, vor allem im Passspiel. Einige Bälle fanden nicht den Weg zum Mitspieler, sondern ins Seitenaus oder in die Hände des Gegners.
Dennoch war an diesem Abend alles möglich und so versuchte der TUSEM in der zweiten Hälfte an die ordentliche Leistung anzuknüpfen. Dies gelang zunächst auch recht ordentlich, denn er hatte auf die Treffer der Hausherren weiterhin die richtigen Antworten parat. Aber mit zunehmender Spieldauer härtete der Kit in der Coburger Abwehr mehr und mehr aus, zudem steigerte sich Torhüter Petros Boukovinas von Parade zu Parade. Nach dem 18:18 (37.) riss beim TUSEM der Faden, von da an ging in der Offensive nicht mehr viel. Coburg mauerte und auf der anderen Seite fand der HSC immer wieder Lücken. Über Mikael Helmersson, Jannes Krone und Co. setzte er sich auf 23:18 ab (45.).
Dies war eine Art Vorentscheidung, obwohl sich der TUSEM nicht aufgab. Der eingewechselte Dominik Plaue konnte ebenfalls ein paar Paraden verzeichnen und der Abwehr gelangen einige Ballgewinne. Aber im Angriff blieben zu viele Chancen auf der Strecke, weshalb es letztendlich nicht mehr richtig spannend wurde. Coburg ließ sich nicht mehr stoppen und brachte den Heimsieg über die Zeit.













