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Wichtige Zähler im Abstiegskampf: Dormagen bejubelt Heimerfolg gegen Hüttenberg

Samstag, 14. März 2026

TSV Bayer Dormagen vs. TV 05/07 Hüttenberg - Game Highlights

Foto: Zaunbrecher

Der TSV Bayer Dormagen hat am Freitagabend wichtige Punkte im heimischen Sportcenter behalten. Gegen den TV 05/07 Hüttenberg setzte sich das Team von Trainer Julian Bauer mit 30:29 (18:14) durch. Bester TSV-Torschütze war Luca Krist mit neun Treffern.

Hüttenberg startet besser, Dormagen antwortet stark

Dabei begann die Partie zunächst aus Dormagener Sicht alles andere als optimal. Die Gäste aus Hüttenberg fanden besser ins Spiel und gingen früh mit 2:4 in Führung. Doch der TSV ließ sich davon nicht beeindrucken, kämpfte sich mit viel Einsatz zurück und drehte die Begegnung schnell. Beim 6:4 in der 8. Minute lag das Spiel in den Händen der Hausherren.
Dormagen agierte nun konzentriert, variabel und mit viel Tempo. Nach einer Viertelstunde hatte sich das Team bereits auf 9:5 abgesetzt und zeigte sowohl im Angriff als auch in der Defensive eine starke Leistung.

Starke Abwehr und ein sicherer Rückhalt im Tor

Vor allem die Defensive des TSV überzeugte in der ersten Halbzeit auf ganzer Linie. Immer wieder zwang Dormagen die Gäste zu schwierigen Abschlüssen, während Torhüter Christian Simonsen mit wichtigen Paraden zur Stelle war. Insgesamt kam der Schlussmann am Ende auf 13 Paraden und eine Fangquote von 32 Prozent.
Zwar verkürzte Hüttenberg zwischenzeitlich noch einmal auf 10:8, doch Dormagen behielt die Kontrolle und legte in der Folge erneut zu. Mit dem Treffer zum 15:9 in der 24. Minute erspielte sich der TSV seine höchste Führung des Abends. Bis zur Pause hielten die Gastgeber den Gegner weiter auf Distanz – mit einem 18:14-Halbzeitstand gingen beide Teams in die Kabine. Kurz nachdem den Hüttenbergern noch ein Tor mit einem direkt verwandelten Freiwurf gelang.
„Wir sind heute natürlich sehr zufrieden“, resümierte TSV-Cheftrainer Julian Bauer nach der Partie. „In der ersten Halbzeit haben wir wirklich eine extrem gute Abwehr gespielt. Viele Dinge, die wir uns vorgenommen haben, haben wir erfüllt. Die 3:3-Abwehr der Hüttenberger haben wir wirklich gut gespielt, sodass Hüttenberg auch auf eine 6:0 umstellt. Das einzig Ärgerliche war in der ersten Halbzeit der direkte Freiwurf.“
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Nach der Pause kippt das Spiel fast

Nach dem Seitenwechsel kam Hüttenberg spürbar verbessert aus der Kabine. Vor allem die veränderte Abwehrformation der Gäste stellte die Dormagener Offensive nun sichtbar vor größere Probleme. Der TSV tat sich gegen die 6:0-Deckung deutlich schwerer und musste zusehen, wie der Vorsprung zunehmend schmolz.
Zwar konnte Dormagen sich durch weitere wichtige Paraden von Simonsen noch einmal auf 23:20 absetzen, doch auch dieser Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Bereits in der 47. Minute war beim 23:23 wieder alles offen. Spätestens jetzt entwickelte sich eine intensive und umkämpfte Schlussphase auf Augenhöhe.

Verletzung von Max Schmidt überschattet die Schlussphase

Eine bittere Szene ereignete sich in der 43. Minute: Max Schmidt bekam einen Gegenspieler aufs Bein und musste verletzt vom Feld. Wie schwer die Verletzung ist, war unmittelbar nach der Partie noch nicht bekannt. Ohnehin war die personelle Lage beim TSV angespannt: Finn Schroven fehlte krankheitsbedingt, Felix Böckenholt fällt wegen einer Fußverletzung zumindest kurzfristig aus.
Umso bemerkenswerter war es, wie sich die Mannschaft in dieser schwierigen Phase stemmte und immer wieder Antworten fand.

Dormagen behält in der Crunchtime die Nerven

In den letzten 15 Minuten lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Dormagen legte immer wieder vor, Hüttenberg zog nach. Beim 26:26 in der 53. Minute war die Spannung kaum zu überbieten. Doch der TSV bewies Moral und Nervenstärke. Sieben Minuten vor Schluss gelang es den Gastgebern erneut, auf zwei Tore davonzuziehen.
Für die Vorentscheidung sorgte schließlich TSV-Linksaußen Luis Pauli mit seinem Treffer zum 30:27 in der 59. Minute. Zwar verkürzte Hüttenberg danach noch mit zwei schnellen Toren, doch die Zeit reichte den Gästen nicht mehr, um den Dormagener 30:29-Erfolg noch zu verhindern.
„In der zweiten Halbzeit haben wir uns sehr schwer mit der 6:0-Abwehr getan und unsere Abwehr hat ein bisschen nachgelassen. Dafür hat uns Christian Simonsen gerade in Phasen, wo das Spiel kippen kann, im Tor sehr geholfen. Spätestens nach dem Ausfall von Max Schmidt mussten wir uns durchkämpfen. Am Ende haben sich beide Mannschaften einen starken Fight geliefert. Die Jungs haben sich jetzt das freie Wochenende verdient“, sagte Bauer.

Quelle: TSV Bayer Dormagen

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