DHB-Pokal
Topduelle im Pokal-Viertelfinale: Die letzten Schritte zum Lidl Final4

Foto: Fahkow
Vier ehemalige und der aktuelle DHB-Pokalsieger haben sich für die Viertelfinals der DHB-Pokal-Saison 2025/26 qualifiziert. Am Donnerstag werden die letzten drei Tickets zum Lidl Final4 in Köln vergeben.
Die LANXESS Arena in Köln ist am 18./19. April 2026 wieder das Traumziel aller Teilnehmer im DHB-Pokal. Mit dem TBV Lemgo Lippe hat sich am Mittwochabend bereits das erste Team qualifiziert. Heute werden die letzten drei Tickets vergeben. Zwei absolute Topklubs der Liga werden es nicht nach Köln schaffen, denn es kommt unter anderen zu den Duellen SC Magdeburg gegen SG Flensburg-Handewitt und Füchse Berlin gegen THW Kiel. In der übrigen Partien kämpft der Bergische HC gegen Melsungen um ihre jeweils zweite Final4-Teilnahme. Alle Partien werden live von Medienpartner Dyn ausgestrahlt.
Die Viertelfinalansetzungen im Überblick
Donnerstag, 18. Dezember 2025
19:00 Uhr: Füchse Berlin vs. THW Kiel (Max-Schmeling-Halle)
Meister gegen Rekord-Pokalsieger, Ligafünfter gegen Vierter - und nur einer von beiden reist nach Köln. Im Vorjahr gewann der THW Kiel durch den Finalsieg gegen Melsungen erstmals in der LANXESS Arena den Pokal, nachdem die Zebras ihre zwölf vorherigen Pokaltrophäen in Hamburg gewonnen hatten. Der THW stand 22 Mal im Pokal-Halbfinale, zog dann 16 Mal ins Endspiel ein, von denen er 13 gewann. Die Füchse wurden einmal in ihrer Vereinsgeschichte Pokalsieger, im Jahr 2014 durch einen 22:21-Finalerfolg gegen Flensburg. 2024 glückte dem Hauptstadtklub zum sechsten Mal der Halbfinaleinzug und man feierte die Premiere in Köln, die man nach Niederlagen gegen Magdeburg und Flensburg auf Rang vier beendete. Im Ligahinspiel der aktuellen HBL-Saison gewannen die Füchse Mitte November 32:29, bei einem Final4 trafen beide Klubs erst einmal aufeinander – Kiel gewann das 2019er-Halbfinale mit 24:22. Im Vorjahr waren die Füchse im Achtelfinale an den Rhein-Neckar Löwen gescheitert, Kiel hatte sein Viertelfinale gegen Gummersbach und das Halbfinale gegen die Löwen gewonnen.
19:00 Uhr: Bergischer HC vs. MT Melsungen (Unihalle Wuppertal)
Vor neun Jahren qualifizierte sich der Bergische HC zum bislang einzigen Mal für ein Final4-Turnier im DHB-Pokal – und verlor sein Halbfinale hauchdünn mit 33:36 nach Verlängerung gegen den späteren Pokalsieger SC Magdeburg. Nun macht der HBL-Aufsteiger, der zuletzt in der Liga für Furore gesorgt hatte, den nächsten Anlauf. Die MT Melsungen stand in den beiden vergangenen Jahren im Pokalfinale, verlor aber gegen Magdeburg und Kiel, nachdem man 2021 beim ersten Finalauftritt gegen Lemgo unterlegen war. Für die Nordhessen geht es um die siebte Teilnahme an einem Final4-Turnier. Am Sonntag standen sich beide Teams in der Liga gegenüber, Melsungen feierte einen 33:28-Heimsieg und festigte damit den siebten Tabellenplatz, der BHC steht auf Rang 15. Die Bergischen Löwen sind der einzige Viertelfinalteilnehmer, der in Pokalrunde eins starten musste, dort setzte man sich in Altenhagen durch, es folgten Siege in Coburg und im Achtelfinale gegen Hannover-Burgdorf. Melsungen war als 2025-er Pokalfinalist erst im Achtelfinale eingestiegen und setzte sich erst nach Verlängerung bei Hamburg-Bezwinger HC Elbflorenz mit 32:30 durch.
19:30 Uhr: SC Magdeburg vs. SG Flensburg-Handewitt (GETEC Arena)
Champions-League-Sieger und HBL-Tabellenführer SC Magdeburg und European-League-Sieger und Tabellenzweiter SG Flensburg-Handewitt vereinen sieben Pokalsiege und 30 Halbfinalteilnahmen im DHB-Pokal. Der SCM gewann die Trophäe 1996, 2016 und 2024, die SG wartet seit zehn Jahren auf ihren vierten Pokaltriumph (2003, 2004, 2005 und 2015). Beide Teams waren jeweils 2023 und 2024 in Köln am Start, trafen dort aber nie aufeinander – die SG verlor jeweils das Halbfinale, die Magdeburger standen zweimal im Endspiel, verloren erst nach Siebenmeterwerfen gegen die Löwen und gewannen dann gegen Melsungen. In der vergangenen Pokalsaison verpassten beide das Ticket zum Final4 – Magdeburg schied im Achtelfinale in Kiel aus, Flensburg im Viertelfinale in Melsungen. In der laufenden Saison setzten sich die Flensburger zunächst gegen die Rhein-Neckar Löwen, dann im Achtelfinale gegen Stuttgart durch, die Magdeburger gewannen bei den Zweitligisten Dessau-Roßlau und Großwallstadt. In der aktuellen HBL-Saison setzte sich der SCM mit 35:31 in Flensburg durch, ist mit 31:1 Zählern ungeschlagener Tabellenführer und liegt bereits sechs Minuspunkte vor der SG.
Über den offiziellen Ticketshop der DAIKIN HBL sind aktuell nur noch Restkarten für das Event verfügbar. Nach Abschluss des Viertelfinals erhalten die vier qualifizierten Clubs ihre Kontingente für die Fan-Ecken der LANXESS Arena (jeweils bis zu 1.200 Tickets).













