2. HBL
Dredener Kantersieg in Krefeld
HSG Krefeld Niederrhein vs. HC Elbflorenz 2006 - Game Highlights
Foto: SAMLA.de Foto / Videoagentur
Mit beeindruckender Dominanz über 60 Minuten bestätigte der HC Elbflorenz seine Spitzenform: Die Dresdner kontrollierten das Geschehen in Krefeld nahezu nach Belieben und feierten beim 43:27 (23:12)-Auswärtssieg einen klaren Statement-Erfolg im Rennen um die oberen Tabellenplätze.
Zum Auftakt des Wochenendes des 1. Advents empfing die HSG den Gegner aus der sächsischen Landeshauptstadt Dresden vor stimmungsvoller Kulisse von 1.254 Zuschauern. Ähnlich wie in den vorangegangenen Partien in Lübeck, gegen Bietigheim, in Potsdam oder gegen Hagen traten die Eagles auch in diesem Vergleich als klarer Außenseiter an.
Die HSG kam gut in die Partie. Eine Parade des zwischen den Pfosten startenden Anel Durmic gab der Heimmannschaft ebenso wie die frühe Zwei-Minuten-Strafe gegen den Dresdner Oliver Seidler oder der schöne Treffer von Jörn Persson Rückenwind.
Nach rund fünf gespielten Minuten ging das Team von Mark Schmetz sogar erstmals in der Partie in Führung. Der 3:2-Zwischenstand sollte jedoch rückblickend betrachtet der einzige Vorsprung des Abends gewesen sein.
Zunächst gerieten die Seidenstädter durch einen 0:5-Lauf klar in Rückstand. Im Anschluss fingen sich die Gelb-Schwarzen zwar kurzzeitig wieder und robbten sich auf 7:9 heran (15. Spielminute), doch in der Folge spielte sich das Spitzenteam aus Sachsen in einen wahren Rausch. Die HSG kam defensiv nicht mehr vernünftig in die Zweikämpfe, vorne ließen die Hausherren – auch bedingt durch den starken Gästetorhüter Robin Cantegrel – zu viele klare Chancen liegen.
Das Team von Mark Schmetz verlor komplett die Tuchfühlung, der HC Elbflorenz seinerseits zog Tor um Tor davon. Kurz vor der Pause war der Rückstand der Eagles beim Stand von 12:22 erstmals zweistellig (28. Spielminute). Da die Gäste ihrerseits ein weiteres Mal trafen, Schneider jedoch den Torabschluss mit der Pausensirene klar über das Tor setzte, stand sogar ein 12:23 zu Buche. Eine schwere Hypothek für die zweiten 30 Minuten.
Angesichts des klaren Pausenrückstands hatten die Eagles nicht mehr viel zu verlieren und kamen engagiert aus der Pause. Die ersten zwei Tore der zweite Hälfte erzielten dann auch gleich die Hausherren. Lange hielt dieses Zwischenhoch jedoch nicht an, denn die Gäste konnten den kurzen Lauf in der Folge mit drei Treffern in Serie kontern.
Nahezu im Gleichschritt ging es in der Folge weiter. Aus dem 14:26 wurde rund zehn Minuten später ein 20:32 (45. Spielminute). Die HSG mühte sich, doch gegen die stark besetzten Gäste war an diesem Abend kein Kraut gewachsen.













