2. HBL
Seit acht Spielen ungeschlagen: Potsdam entführt Punkte aus Hagen
VfL Eintracht Hagen vs. 1. VfL Potsdam - Game Highlights
Foto: Wittenberg
Der 1. VfL Potsdam hat am zweiten Weihnachtsfeiertag einen wichtigen Auswärtssieg in der 2. Handball-Bundesliga eingefahren. In der stimmungsvollen Ischelandhalle setzten sich die Adler vor 1587 Zuschauern mit 31:28 (15:14) gegen den VfL Eintracht Hagen durch. Bester Potsdamer Werfer war Tim Niclas Schröder mit sieben Treffern, auch Frederik Höler überzeugte mit sieben Paraden und wichtigen Aktionen.
Die Begegnung begann nervös auf beiden Seiten. In den ersten Minuten bestimmten technische Fehler und vergebene Chancen das Bild, ehe Tim Niclas Schröder nach gut vier Minuten den ersten Treffer der Partie zum 1:0 für Potsdam erzielte. Hagen antwortete über Norouzinezhad, doch Schröder und Tim Hildenbrand hielten den VfL zunächst in Führung. Nach zehn Minuten stand es 4:4, beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen. Potsdam nutzte seine Siebenmeter konsequent: Nils Fuhrmann traf mehrfach vom Punkt und stellte beim 5:5 (12.) sowie beim 13:11 (25.) die Führung sicher. Hagen blieb jedoch dran, profitierte von einzelnen Ballverlusten der Gäste und glich immer wieder aus. Nach dem 14:12 gelang Jannek Klein erneut der Anschlusstreffer. Mit einem knappen 15:14 für Hagen ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Potsdam glich schnell durch Fuhrmann zum 15:15 aus. In dieser Phase zeigte sich Frederik Höler im Potsdamer Tor mehrfach stark und verhinderte einen Rückstand. Beim 17:17 (35.) war alles offen, die Ischelandhalle kochte.
Ab Mitte der zweiten Halbzeit übernahm Potsdam zunehmend die Kontrolle. Marco Mengon führte nun sehr umsichtig Regie, traf selbst aus dem Rückraum und setzte seine Nebenleute klug ein. Ein 3:0-Lauf brachte den VfL erstmals deutlicher in Führung – nach Treffern von Dustin Kraus, Fuhrmann und Schröder stand es 22:19 (42.). Hagen kämpfte sich noch einmal heran, doch Potsdam ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.
In der entscheidenden Phase setzte sich die Abgeklärtheit der Gäste durch. Mengon traf aus der eigenen Hälfte zum 28:23 (56.) und sorgte damit für die Vorentscheidung. Hagen verkürzte zwar noch einmal, doch Tim Hildenbrand setzte mit seinem Treffer von außen kurz vor der Schlusssirene den Schlusspunkt zum 31:28.













