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Special Olympics Deutschland und die Handball-Bundesliga setzen beim Lidl Final4 Zeichen für Inklusion

Foto: Klahn
Special Olympics Deutschland (SOD) und die Handball-Bundesliga (HBL) haben rund um den DHB-Pokal 2026 ein erstes gemeinsames Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Inklusion im Handball gesetzt. Ziel ist es, Menschen mit geistiger Behinderung stärker in den Fokus zu rücken und ihre Teilhabe zu fördern.
Den Auftakt bildeten gemeinsame Aktivierungen im Rahmen des Lidl Final4 am 18. Und 19. April 2026 in der Kölner LANXESS arena. Vor der Kulisse des weltweit reichweitenstärksten Clubhandball-Events wurde die Aufmerksamkeit genutzt, um für mehr Inklusion im Sport zu sensibilisieren und die Arbeit von Special Olympics Deutschland einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen.
Aus Sicht der Athlet*innen von Special Olympics Deutschland ist diese Sichtbarkeit von großer Bedeutung: „Handball ist ein toller Sport. Wir gewinnen und verlieren zusammen und freuen uns über jedes Tor. Wir sind ein Team und gemeinsam sind wir stark“, sagt SOD Handballspieler Gordon Groß von ETB SW Essen.
Für die Handball-Bundesliga ist das Engagement Teil eines klaren gesellschaftlichen Selbstverständnisses: „Das positive Feedback unserer gemeinsamen Aktivierungen beim Lidl Final4 haben eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es ist, Inklusion im Sport noch sichtbarer zu machen. Gemeinsam mit Special Olympics Deutschland wollen wir genau hier ansetzen und Aufmerksamkeit schaffen“, erklärt Oliver Lücke, HBL-Geschäftsleitung Unternehmenskommunikation.
Auch der ehemalige deutsche Handball-Nationalspieler und Botschafter von Special Olympics Steffen Weinhold begrüßt die Partnerschaft: „Für mich ist Inklusion im Sport eine der wichtigsten Botschaften, die wir vermitteln können. Handball verbindet Menschen, fördert Teamgeist und gegenseitigen Respekt. Während meiner aktiven Zeit im Handball habe ich unzählige emotionale Momente erlebt, doch die Begegnungen mit den Athletinnen und Athleten von Special Olympics sind für mich immer wieder etwas ganz Besonderes. Sie zeigen, dass wahre Stärke im Miteinander liegt und dass der Sport Brücken bauen kann, die niemanden ausschließen.“
Über die Aktivierungen beim Lidl Final4 2026 hinaus, das erstmalig auf einem innovativen Voll-LED-Videoboden ausgetragen wurde, wollen beide Partner auch künftig immer wieder inklusive Angebote im Handball schaffen und diese sichtbar machen.
Foto: Starke Runde für mehr Inklusion beim Lidl Final4: Frank Bohmann (Geschäftsführer Handball-Bundesliga), Kira Laß (Trainerin ETB SW Essen), Klaus Laß (Trainer ETB SW Essen), Gordon Groß (SONRW Athlet ETB SW Essen), Jens Zimmermann (Moderator), Steffen Weinhold (Botschafter Special Olympics Bayern)













