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60 Jahre HBL

60 Jahre HBL: Die mediale Entwicklung der "stärksten Liga der Welt"

Mittwoch, 20. Mai 2026

Foto: Klahn

Die mediale Entwicklung der Handball-Bundesliga hing stets von Konjunkturen und Krisen im Mediengeschäft ab. Noch nie aber war der Ligahandball so präsent wie heute. Und die Zukunft dürfte hell leuchten.

Stefan Kretzschmar bemühte den Superlativ: „Dyn ist die beste Plattform, die Handball jemals hatte“, bilanzierte der frühere Nationalspieler im Sommer 2025 die Arbeit des Streamingportals, das 2023 als Medienpartner der DAIKIN Handball-Bundesliga einstieg und bis mindestens 2029 bleibt. Gut, ließe sich einwenden, Kretzschmar wird schließlich als TV-Experte von Dyn gut bezahlt. Die Verantwortlichen in der HBL teilen allerdings allenthalben diese Einschätzung.
Nicht nur der Magdeburger Coach Bennet Wiegert bezeichnete den Dyn-Vertrag als „absoluten Game-Changer“ für den Handball. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann verweist auf enorme Zuwächse vor allem in der digitalen Reichweite. Das vor der Kooperation ins Visier genommene Ziel, „den Handball größer zu machen“, habe man realisieren können, freute sich Dyn-Vorstandschef Christian Seifert.
Tatsächlich ist die mediale Präsenz des Bundesliga-Handballs aktuell so groß wie nie. Die Fans der Sportart freuen sich darüber, dass sämtliche HBL-Partien via Dyn zu sehen sind – und außerdem sonntags im Free-TV das „Spiel der Woche“ auf WELT TV. Zudem übertragen ARD und ZDF als weiterer Medienpartner der Liga viele Spiele auf prominenten Sendeplätzen. Noch dazu können die HBL-Klubs erstmals Bewegtbilder auf ihren eigenen Social Media-Kanälen auszuspielen.
Dyn übertrug sowohl beim Lidl Final4 2025 als auch 2026 sämtliche Partien des Wochenendes live im TV. Foto: Belibasakis
Von solchen Verhältnissen konnten die Fans der Sportart vor 60 Jahren, zum Start der Bundesliga, nur träumen. Doch schon im ersten Jahr profitierte der Handball medial unmittelbar. Durch die Einführung der Eliteklasse sei „die Berichterstattung im Rundfunk, im Fernsehen und in der überregionalen Presse umfangreicher und kontinuierlicher geworden ist“, hielt die Deutsche Handball-Woche 1967 fest. Der Hallenhandball wachse zweifellos und gehöre „zu den fünf attraktivsten Sportarten“, befand 1971 ZDF-Sportchef Willi Krämer.
Die Lizenzentgelte, die der Deutsche Handballbund (DHB) als Organisator der Bundesliga erhielt, flossen zunächst nur spärlich. Ende der 1970er Jahre kassierte der DHB dafür rund 130.000 DM-Mark. Erst die Liberalisierung des Rundfunks im Jahr 1984, die mit kommerziellen TV-Sendern wie RTL oder Sat1 und auch im Hörfunk eine Konkurrenz zu den Öffentlich-Rechtlichen schuf, schuf einen Wettbewerb, von dem der Handball auch abseits des Fernsehens enorm profitierte: Kein Zufall, dass 1984 (Handball-Magazin) und 1988 (Sportbild) neue Printtitel aus der Taufe gehoben wurden.
Als der DHB von 1985 bis 1990 aus dem TV-Vertrag mit ARD und ZDF rund 400.000 DM jährlich erlöste, floss davon die Hälfte auf die Konten der Bundesligisten. Da im Januar 1989 auch der Kölner Privatsender RTL um die Bundesligarechte warb, trieb dies den Preis erneut: Für die Jahre 1991 bis 1994 kassierte der DHB rund drei Millionen Mark jährlich (zwei Drittel gingen an die Klubs). Das „Spiel der Woche“, welches der Sender Vox 1993 einführte, wurde ab 1995 vom Deutschen Sportfernsehen (heute Sport1) mit großem Erfolg etabliert.
Und doch stand die HBL GmbH, die nach ihrer Gründung 2003 die TV-Rechte vermarktete, nach der vorherigen Kirch-Pleite vor einem großen Problem. Erst als die Liga mit dem Sparkassen- und Giroverband einen Werbepartner mitbrachte, unterschrieb das DSF den Medienvertrag, der 78 Live-Spiele vorsah.
Ein Wendepunkt war dann die überwältigende Resonanz bei der Heim-WM 2007. Die Zusammenarbeit der HBL mit Sport1 währte bis 2017. Es folgte der Vertrag mit dem Pay-TV-Sender Sky, der hinsichtlich der TV-Produktion eine enorme Verbesserung und auch hinsichtlich der Lizenzentgelte neues Wachstum darstellte.
Diese wechselhafte ökonomische Geschichte der TV-Partner der HBL macht deutlich, wie komfortabel die aktuelle Lage für die Handballfans ist. Und auch die Liga scheint in einer guten Ausgangslage für die Ausschreibung der TV-Rechte ab 2029, da immer mehr Anbieter um Live-Rechte buhlen.
Wenn es nach Dyn-Chef Seifert geht, wird der Handball bis dahin enormes Wachstum verzeichnen. Eine weitere Startrampe für die „Rakete“, wie Seifert es formuliert, werde die Heim-WM 2027 in Deutschland sein: „Das wird das größte Sportereignis, das Deutschland in den letzten 30 Jahren gesehen hat.“
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