60 Jahre HBL
„Meisterlich“: Mehr als nur Titel – Der SC Magdeburg
In der Jubiläumsserie „Meisterlich“ würdigt die Handball-Bundesliga in ihrer 60. Saison die Vereine, die die Geschichte der „stärksten Liga der Welt“ über Jahrzehnte geprägt haben. In der neuen Folge rückt der SC Magdeburg in den Mittelpunkt. Ein Klub, der wie kaum ein anderer für Tradition, Identifikation und die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart steht.
Der SCM blickt auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurück. Vom dominierenden Team im ostdeutschen Handball entwickelte sich der Verein zu einer festen Größe im wiedervereinigten deutschen Spitzenhandball. Die Deutsche Meisterschaft gewann Magdeburg 2001, ehe in der jüngeren Vergangenheit mit den Titeln 2022 und 2024 eine neue Ära eingeleitet wurde. Der Weg vom traditionsreichen Europapokalsieger zum prägenden Team der Gegenwart steht dabei sinnbildlich für die Entwicklung des gesamten Standorts.
Zu Wort kommen prägende Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Generationen. Trainer Bennet Wiegert spricht über Identität, Mentalität und die besondere Verantwortung, die Geschichte des Vereins weiterzutragen. Sein Vater Ingolf Wiegert, siebenfacher DDR-Meister mit dem SCM, sowie Gunar Schimrock blicken auf die erfolgreichen Jahre des ostdeutschen Spitzenhandballs zurück. Henning Fritz erinnert sich an die prägende Phase um den Titelgewinn 2001, während der Kapitän von damals, Steffen Stiebler, die Bedeutung dieses Triumphs für Verein und Stadt einordnet. Aktuelle Perspektiven liefern Mittelmann Gisli Kristjansson, Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt und Christoph Theuerkauf.
Die Episode zeigt, wie stark die Wurzeln des SCM bis heute wirken. Sie beleuchtet die Tradition des Vereins, die enge Verbindung zur Stadt Magdeburg und die Mentalität, die den Klub vom DDR-Rekordmeister zu einem der dominierenden Teams der Gegenwart geführt hat.














