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Aus Kolstad nach Hamburg: Norwegischer Nationalspieler Martin Hovde kommt im Sommer

Donnerstag, 19. März 2026

Foto: HSVH

Der Handball Sport Verein Hamburg hat den norwegischen Kreisläufer Martin Hovde zur Saison 2026/27 verpflichtet. Der 24-Jährige wechselt im Sommer von Kolstad zum HSVH in die DAIKIN HBL und hat einen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Das hat der Club am Donnerstag bekannt gegeben.

Der Kader beim Handball Sport Verein Hamburg für die kommende Saison ist komplett: Mit Kreisläufer Martin Hovde darf sich der Anhang des HSVH auf einen hochkarätigen Neuzugang freuen: Der 24-Jährige kommt vom norwegischen Champions-League-Teilnehmer Kolstad Håndball.
Der HSVH ist auf der Suche nach einem Top-Kreisläufer fündig geworden. Die Hanseaten haben Nationalspieler Martin Hovde unter Vertrag genommen. Der 24-Jährige, der im norwegischen Bærum geboren wurde, kommt vom Champions-League-Teilnehmer Kolstad Håndball an die Elbe. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2030 bei den Hamburgern.
Hovde, der zuletzt zweimal in Folge mit seinem Club die Meisterschaft in Norwegen gewann, stand noch über die aktuelle Saison hinaus unter Vertrag. Doch der HSVH einigte sich mit dem Zwei-Meter-Mann und seinem bisherigen Verein auf einen früheren Wechsel, sodass er den Hamburgern bereits in der kommenden Saison zur Verfügung steht.
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„Wir haben ihn seit geraumer Zeit beobachtet und uns schon seit Längerem mit ihm beschäftigt“, berichtet Johannes Bitter, Sportdirektor des Handball Sport Vereins. „Er hat sich speziell im letzten Jahr extrem entwickelt. Wir glauben, dass dieser Trend noch lange nicht vorbei ist. Daher setzen wir große Hoffnungen in ihn.“ Bitter schwärmt von den Qualitäten: „Martin ist schon ein sehr kompletter Spieler mit einer tollen Präsenz. Für seine Größe ist er dazu unglaublich schnell. Natürlich hat er in vielen Bereichen noch Potenzial. Aber er deutet schon an, dass er für uns eine große Stütze am Kreis werden kann. Damit sind die Eckpfeiler des Teams besetzt und unsere Planungen vorerst abgeschlossen.“
Zuletzt hatte Bitter den Kreisläufer bei der Handball-EM live beobachtet. „Er hat sich als feste Größe in der norwegischen Nationalmannschaft etabliert. Er war bei seinem Team am Kreis gesetzt.“ Insofern passt Hovde zum HSVH-Weg, mit jungen und äußerst talentierten Spielern zu arbeiten, die schon internationale Erfahrung mitbringen.
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„Für mich ist der HSVH ein sehr interessanter Club – mit jungen Spielern, die auf dem aufsteigenden Ast sind und großartigen Handball zeigen“, erklärt Hovde, der vor seiner Zeit in Kolstad beim Haslum Handballklubb spielte, seine Perspektive. „Jeder junge Spieler hat wohl das Ziel, irgendwann in Deutschland in der DAIKINHandball-Bundesliga zu spielen. Deshalb geht damit für mich ein großer Traum in Erfüllung.“ Der Norweger weiß aber auch, was das heißt: „Das wird schon ein schwieriger Übergang aus der norwegischen Liga in die HBL. Denn die Liga ist brutal. Jedes Spiel bedeutet harte Arbeit. In der Champions League habe ich schon einige solcher Begegnungen bestritten. Daher bin ich sicher, dass ich jetzt bereit bin, in die Bundesliga zu gehen.“
Seiner Ansicht nach habe er durch die Europameisterschaft noch einmal einen großen Schritt nach vorn gemacht. „Der Sprung im Jahr zuvor war enorm“, sagt er. „Deshalb war ich als Neuer im Team dabei. Aber dann war es natürlich eine besondere Sache für mich, bei der EM mein Potenzial zeigen zu können.“ Die Weiterentwicklung sei ein wichtiger Grund, weshalb er sich für Hamburg entschieden habe. Hovde: „Ich denke, der Club ist auf einem guten Weg. Ich möchte ein Teil des Teams sein und mit dem HSVH das nächste Karrierelevel erreichen. Ich hoffe, dass mich der Weg in Hamburg weiter nach oben führt.“

Quelle: HSVH

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