HBL
Der Sonntag in der DAIKIN HBL: Topteams Berlin, Magdeburg und Gummersbach jubeln

Foto: Klahn
In der DAIKIN HBL setzten die Füchse Berlin mit einem 35:28 (18:16)-Auswärtssieg beim THW Kiel ein Ausrufezeichen im Kampf um die Champions-League-Plätze. Tabellenführer SC Magdeburg erspielte sich mit einem souveränen 41:28 (20:12) gegen den HSV Hamburg den ersten Meister-Matchball. Außerdem festigte der VfL Gummersbach mit einem 26:22 (17:11)-Auswärtssieg beim HC Erlangen Rang vier.
Die Füchse Berlin haben im Topspiel der Handball-Bundesliga beim THW Kiel ihre Ambitionen auf die erneute Qualifikation für die Champions League unterstrichen. Der Meister um Welthandballer Mathias Gidsel gewann das Duell um die Europaplätze mit 35:28 (18:16) und verkürzte den Rückstand auf den Tabellenzweiten SG Flensburg-Handewitt wieder auf einen Zähler.
Vier Tage nach dem Einzug ins Final Four der Königsklasse bestätigten die Füchse ihre gute Form. Gidsel war mit acht Treffern bester Werfer des Spiels, Tim Freihöfer erzielte sieben. Auch Torhüter Dejan Milosavljev überzeugte mit einer Paradenquote von 36 Prozent.
Bereits in der ersten Halbzeit blieben die Füchse durchgängig in Führung. Im zweiten Durchgang gelang den Kielern dann der Ausgleich zum 25:25, doch nur wenige Minuten später trafen die Füchse viermal in Folge und setzten sich zehn Minuten vor Schluss entscheidend ab.
Der SC Magdeburg hat sich seinen ersten Meister-Matchball in der Handball-Bundesliga erspielt. Der Tabellenführer setzte sich souverän mit 41:28 (20:12) gegen den HSV Hamburg durch und kann den Titelgewinn nach der Länderspielpause vorzeitig klarmachen - ausgerechnet im Duell mit dem direkten Verfolger SG Flensburg-Handewitt (21. Mai). Ein Remis in der eigenen Halle würde dem SCM genügen.
"41 Tore sprechen für sich. Der Plan ist voll aufgegangen", sagte Nationalspieler Lukas Mertens bei Dyn und ergänzte mit Blick auf den Titel-Showdown: "Es ist ein geiles Gefühl. Dafür arbeitet man eine ganze Saison. Dass es so früh kommt, ist super für uns."
Die Magdeburger, die unter der Woche das Ticket für das Final Four der Champions League im Juni gelöst hatten, kamen gegen den HSV deutlich besser ins Spiel und nahmen bereits eine Acht-Tore-Führung mit in die Halbzeit. Topwerfer Omar Ingi Magnusson führte seine Mannschaft mit insgesamt elf Treffern zu einem ungefährdeten Heimsieg.
Der SCM liegt bei noch vier ausstehenden Spielen mit 56:4 Punkten weiter sieben Zähler vor Flensburg. Die Norddeutschen hatten ihre kleine Chance auf die Meisterschaft am Samstag gegen den TBV Lemgo Lippe (38:30) gewahrt und damit verhindert, dass die Magdeburger von Trainer Bennet Wiegert bereits vor dem direkten Duell feiern dürfen.
Im dritten Spiel am Sonntag setzte sich der VfL Gummersbach mit 26:22 (17:11) beim HC Erlangen und sicherte damit Platz vier in der Tabelle ab. Dort stehen die Gummersbacher nun sechs Punkte vor dem THW Kiel.
Weitere Infos folgen in Kürze.
Alle Ergebnisse in der Übersicht:
THW Kiel vs. Füchse Berlin 28:35 (16:18)
SC Magdeburg vs. HSV Hamburg 41:28 (20:12)
HC Erlangen vs. VfL Gummersbach 26:22 (17:11)
SC Magdeburg vs. HSV Hamburg 41:28 (20:12)
HC Erlangen vs. VfL Gummersbach 26:22 (17:11)













