HBL
Erfolgsserie geht weiter: Füchse Berlin schlagen VfL Gummersbach
Füchse Berlin vs. VfL Gummersbach - Game Highlights
Foto: Voigt
Die Füchse Berlin bleiben weiterhin auf Erfolgskurs: Nach dem DHB-Pokalsieg gewinnt das Hauptstadtteam am 29. Spieltag mit 28:26 (13:12) gegen den VfL Gummersbach. In einer intensiven Partie festigten die Berliner mit großem Kampf Platz drei der Tabelle.
Vom Siebenmeterstrich aus läutete Tim Freihöfer die Partie ein. Der Linksaußen verwandelte sicher zum 1:0 für die Füchse Berlin, nachdem sich zuvor Nils Lichtlein bis zum Foulspiel des VfL Gummersbach gut durcharbeitete. Den ersten Abschluss der Nordrhein-Westfalen durch den Ex-Hauptstädter Miro Schluroff parierte Dejan Milosavljev prompt. Der serbische Schlussmann war erneut zur Stelle, sodass Lichtlein für den frischgebackenen Pokalsieger erhöhte. Erst nach gut vier Minuten gelang den Gästen der erste Treffer, da verewigten sich die Füchse bereits dreimal auf der Anzeigetafel, auch durch Mathias Gidsel. In der Anfangsphase ließ der MVP des Lidl Final4 die Max-Schmeling-Halle staunen, jener Lasse Andersson spielte Mijajlo Marsenić nämlich sehenswert an den Kreis an. Dasselbe Gefühl löste auch Milosavljev aus, als er den Siebenmeter seines ehemaligen Mitspielers Milos Vujovic entschärfte (11.). Gidsel markierte zwei Minuten später das 7:3 und ließ die Zuschauer im Fuchsbau strahlen.
Nach einer Viertelstunde waren es lediglich vier Gegentore für die Berliner, doch richtig absetzen konnte sich der Deutsche Meister nicht. Im Spiel Dritt- gegen Viertplatzierter schenkten sich beide Teams nichts. Nach einem technischen Fehler der Hausherren brachte Vujovic die Gummersbacher wieder auf zwei Tore heran (8:6, 18.). Daran änderte auch Milosavljevs nächste Parade und Gidsels Wurf in den Knick ohne Gleichgewicht nichts (24.). Weitere Treffer des Welthandballers konnten die Gastgeber weiter nicht davonziehen lassen, sodass es mit einer sehr knappen 13:12-Führung in die Halbzeit ging.
Quasi aus der Kabine kommend sorgte Milosavljev für das nächste Highlight: der Füchse-Torhüter nahm dem VfL-Kempa-Versuch seinen Glanz. Im Gegenangriff setzte sich Lichtlein stark durch und stellte auf 14:12 (32.). Weil es dann aber vor allem im Angriff des Hauptstadt-Clubs nicht passte, konnten die Gäste den Spielstand fast drehen. Nach dem 14:14-Ausgleich war Milosavljev wichtig zur Stelle, und Gidsel legte einen Doppelschlag nach. Nach seinem Treffer in der 39. Minute, bei dem er im Tempogegenstoß den ins Tor eilende Dominik Kuzmanović ins Leere laufen ließ, blickte der Führende der HBL-Torschützenliste voller Genuss in die vollen Ränge der mit 9000 Zuschauern ausverkauften Max-Schmeling-Halle. Lichtlein mit einem flinken Wackler brachte das 19:17, ehe Milosavljev den nächsten Siebenmeter parierte.
Tobias Grøndahl machte es kurz darauf vom Strich besser und stellte auf 20:17 (45.), Lukas Herburger markierte den nächsten Treffer der Füchse. Von großer Signalwirkung war auch, dass Gidsel in der 50. Minuten einen Abpraller in den gegnerischen Kreis springend noch zum 22:19 verwertete. Doch weil technische Fehler hinzukamen, nahm Coach Nicolej Krickau beim Ausgleich der Gummersbacher (52.) die Auszeit. Die Reaktion: Matthes Langhoff ackerte sich zur erneuten Führung. Nachdem der ehemalige Jungfuchs noch einmal traf, blockte Herburger einen Gummersbacher Abschluss, drei Minuten vor dem Schluss war wieder Milosavljev zur Stelle – eineinhalb Minuten vor dem Ende auch noch gegen den Wurf Kay Smits‘ vom Strich. Somit konnte der 28:26-Heimsieg eingetütet werden.













