HBL
Füchse feiern Gala – Ludwig überragt im Fuchsbau
Füchse Berlin vs. SC DHfK Leipzig - Game Highlights
Foto: Füchse Berlin
Die Füchse Berlin gewinnen am Ostersonntag mit 39:26 gegen den SC DHfK Leipzig. Eine dominante erste Halbzeit legt früh den Grundstein für den Heimsieg - Torhüter Lasse Ludwig glänzt dabei mit 19 Paraden.
Trotz sehr schneller Unterzahl haben die Füchse Berlin im ersten Angriff des SC DHfK Leipzig kein Gegentor kassiert, sodass Mijajlo Marsenić nach knapp zwei Minuten das 1:0 markierte. Weil der heimische Torhüter Lasse Ludwig einen gegnerischen Abschluss aus dem Winkel wischte, konnte Mathias Gidsel mit einem wuchtigen Sprungwurf erhöhen. Der Welthandballer spielte kurz darauf den spanischen Linksaußen Aitor Ariño sehenswert an, ehe Marsenić seinen 750. HBL-Tor erzielte. Diese tolle Marke bedeutete das 8:3 der Füchse gegen die Leipziger (10.). In dieser Phase machte auch Ludwig weiter die Schranken dicht, mehrere Paraden hintereinander ließ er folgen. Der neue deutsche Nationalspieler erwischte eine hervorragende erste Halbzeit.
Teilweise musste er nicht einmal eingreifen. Nach einer Viertelstunde stellte Matthes Langhoff einen absolut stabilen Block. Weil ein Gegenspieler noch dran war, schaltete Hákun West av Teigum beim Einwurf blitzschnell um und servierte für Gidsel, der zum 14:5 vollendete. Dass es in Durchgang eins eine klare Angelegenheit war, zeigte sich auch darin, dass Langhoff nach 17 Minuten bereits auf Plus zehn stellen konnte. So rotierte Chefcoach Nicolej Krickau bereits früh durch und verteilte die Kräfte auf verschiedene Schultern, so trug sich unter anderem auch Tobias Grøndahl in die Torschützenliste ein. Beim Ertönen der Sirene zum Seitenwechsel führten die Gastgeber bereits mit 20:10.
Mit einem Hingucker meldete sich Leo Prantner aus der Kabine zurück. Mit einem Wurf hinter dem Rücken vollendete der Italiener, ehe Ludwig dort weitermachte, wo er aufhörte. Direkt zeigte der Berliner Keeper eine Doppelparade. Weil er weitermachte markierte Gidsel maßgeschneidert in den Winkel das 25:11 (36.). Weiter schwebte Ludwig auf einer Erfolgswelle, war beim zweiten Siebenmeter im Weg und bedankte sich für die Ovationen der Fans. Nach seiner nächsten Parade spielte Andersson Grøndahl gut an den Kreis an. Der Norweger verbog sich ein wenig und traf dennoch zum 28:12 (39.).
Auch zum Schluss der Partie machte der Deutsche Meister weiterhin ordentlich Tempo, nahm den Fuß nicht vom Gaspedal. Dennoch war nicht zu übersehen, dass nicht mehr jeder Angriff konsequent zu Ende gespielt wurde und nicht mehr jeder Leipziger Angriff verteidigt werden konnte. Nach einem Steal Marsenićs blieb Langhoff aus der eigenen Hälfte ganz cool (49.). Für die letzten zehn Minuten durfte auch Youngster Lauro Pichiri noch Einsatzzeit sammeln. So griffen alle Spieler bis auf Keeper Dejan Milsoavljev in das Spielgeschehen ein. Gemeinsam feierten sie nach 60 Minuten einen 39:26-Heimsieg.













