HBL
Flensburg gelingt souveräner Heimsieg: Emotionale Verabschiedung von zwei SG-Legenden
SG Flensburg-Handewitt vs. ThSV Eisenach - Game Highlights
Foto: Anderson-Jensen
Die SG Flensburg-Handewitt hat das letzte Heimspiel der Saison 2025/26 gewonnen. Am Donnerstagabend besiegte sie den ThSV Eisenach mit 36:31 (21:18). Die besten Torschützen der SG waren Simon Pytlick (11) und Marko Grgić (9).
Es war viel los in der „Hölle Nord“. Die Weltmeister von 1978 betraten vor dem Anpfiff das Spielfeld. SG Ehrenkapitän Tobias Karlsson und SG Legende Jim Gottfridsson waren erschienen – und natürlich auch 6300 Zuschauer. Simon Pytlick zeigte gleich zwei Mal sein imposantes Können. Auch Marko Grgić war gegen seinen Ex-Klub mit zwei frühen Toren zur Stelle. Dennoch führte Eisenach nach zwölf Minuten mit 8:7. Auf den Rängen herrschte viel Elan, ebenso auf der Platte. Simon Pytlick sorgte mit seinem vierten Treffer für das 10:9. Emil Jakobsen verwandelte die Siebenmeter sicher. Kevin Møller verzeichnete bei seinem letzten Heimspiel in der Paraden-Statistik ein Plus. Johannes Golla schloss einen Konter zum 13:11 ab. „Völlig losgelöst“, schallte es durch das Rund. Die SG hatte nun Oberwasser. Marko Grgić erhöhte mit Wucht auf 15:12. Kurz vor der Pause erwischte ThSV-Kapitän Peter Walz den gerade eingewechselten Lasse Møller etwas arg und kassierte die rote Karte.
Die SG ging mit einem Drei-Tore-Vorsprung in den zweiten Durchgang. Der stand erst einmal im Zeichen der Defensivreihen. Nach exakt fünf Minuten erlöste Marko Grgić den eigenen Anhang mit dem ersten Treffer in Halbzeit zwei. Die Hausherren blieben dennoch mit mindestens zwei Toren vorn. Der Support von den Fans war wie selbstverständlich da: „Steht auf, wenn ihr Flensburg seid!“ Kurz darauf ergatterte die 6:0-Abwehr einen Ball. Emil Jakobsen düste zum 28:24 und unter dem frenetischen Jubel zurück zum eigenen Kreis. Simon Pytlick stellte mit dem 31:26 das erste Fünf-Tore-Polster her und ging in den emotionalen Austausch mit der Nordtribüne. Die SG hatte die Partie unter Kontrolle. Marko Grgić erhöhte auf 35:29. In einem Team-Timeout applaudierten Kevin Møller und Johannes Golla dem Publikum. Die letzten Aktionen wurden von stehenden Ovationen begleitet. Moritz Detlefsen feierte sein Bundesliga-Debüt, während Thilo Knutzen das letzte Tor erzielte.












