HBL
Flensburg verteidigt gegen Lemgo seinen Champions League-Platz
SG Flensburg-Handewitt vs. TBV Lemgo Lippe - Game Highlights
Foto: SG Flensburg-Handewitt
Die SG Flensburg-Handewitt hat sich nach zwischenzeitlichem Rückstand mit 38:30 (21:17) gegen den TBV Lemgo Lippe durchgesetzt und Platz zwei in der DAIKIN HBL verteidigt. Angeführt von einem starken Benjamin Burić und einem beeindruckenden 7:0-Lauf im zweiten Durchgang drehte die SG die Partie entscheidend zu ihren Gunsten.
In den ersten acht Minuten glückte der SG nur ein einziger Treffer. Dann erzielte Niclas Kirkeløkke binnen Sekunden gleich zwei Tore, aber Blaž Blagotinšek verschwand in der Kabine und wurde am Gesicht behandelt. Die Abwehr musste deshalb früh umgestellt werden. Der TBV nutzte das Momentum und führte nach einer Viertelstunde mit 9:7. Dann erwischten die Hausherren eine starke Phase, garniert mit einigen Gegenstößen. Einen schloss Domen Novak zum 11:9 ab. Die Fans skandierten seinen Namen, als der Gast ein Team-Timeout nahm. Lemgo berappelte sich wieder, glich bis zum 14:14 mehrmals aus. Benjamin Burić stand nun im Kasten. Die Defensive stach mehrfach. Emil Jakobsen und Domen Novak zogen ein Konter-Spektakel ab. Simon Pytlick erhöhte mit einem Doppelschlag auf 21:16.
In den zweiten Durchgang ging die SG mit einem Vier-Tore-Polster. Allerdings dauerte es vier Minuten, bis die „Hölle Nord“ das nächste Erfolgserlebnis bejubeln konnte. Die Gastgeber suchten nach ihrem Rhythmus und waren in der Deckung vor allem über den Kreis verwundbar. Plötzlich hieß es 22:23. „Steht auf, wenn ihr Flensburg seid!“ Die Mannschaft brauchte die Unterstützung von den Rängen unbedingt. Der Support und eine kurze Unterbrechung wirkten wie ein Wundermittel. In den nächsten elf Minuten prallte jeder Lemgoer Angriff spätestens an Benjamin Burić ab, der sich und die „Hölle Nord“ in Ekstase versetzte. „Er schwebt weiter, völlig losgelöst“, donnerte es aus den Lautsprechern, als Johannes Golla getroffen hatte. Und dieses Tor war wirklich nur eine Durchgangsstation. Schließlich war es Emil Jakobsen, der den 7:0-Lauf zum 29:23 abschloss. Das Spiel war entschieden, die SG sauste zu einem klaren Sieg. Die Nordtribüne sang: „Ole, ole, Flensburg international!“













