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Gummersbach feiert souveränen Heimsieg gegen Leipzig

Sonntag, 23. November 2025

VfL Gummersbach vs. SC DHfK Leipzig - Game Highlights

Foto: Ising

Nach einmonatiger Heimspielpause hat der VfL Gummersbach am Samstagabend anlässlich des 13. Spieltags in der DAINKIN HBL seinen neunten Saisonsieg verbucht. Gegen den SC DHfK Leipzig gewann das Team von Chefcoach Gudjon Valur Sigurdsson vor 4.132 Zuschauern in der ausverkauften SCHWALBE arena mit 34:27 (19:12).

In den ersten Spielminuten konnte der SC DHfK dem VfL Paroli bieten, ehe die Blau-Weißen ihren Kontrahenten aus Sachsen immer besser in den Griff bekamen. In Hälfte zwei verloren die Gastgeber allerdings über lange Strecken ihren Spielrhythmus, so dass die Gäste noch einmal aufschlossen. Am Ende reichte den Hausherren das zwischenzeitliche Polster von neun Toren zum zweiten Erfolg in der laufenden Kalenderwoche, durch den die Oberbergischen nun bei 19:7 Punkten stehen.
Zu Beginn der Partie fehlte es den Gummersbachern zunächst an der nötigen Präzision im Angriff sowie dem Zugriff in der Abwehr. Mit 0:1 (3. Minute) und 1:2 (4. Minute) gerieten die Oberbergischen erstmals ins Hintertreffen und mussten nach acht Minuten gar einen Zwei-Tore-Rückstand hinnehmen (2:4). Erst daraufhin kam das Sigurdsson-Team besser in Fahrt und erspielte sich durch drei Treffer in Folge von Mathis Häseler, Julian Köster und Kay Smits die erste eigene Führung (5:4, 10. Minute). Daraufhin erwiesen sich die Blau-Weißen als gnadenlos und erlaubten den Leipzigern keine Chance zum Durchatmen. Während die Gäste zehn Minuten lang ohne Torerfolg blieben, netzten die Hausherren gleich sechs weitere Male ein, so dass ein 9:0-Lauf der Gastgeber bis zur 17. Minute in einen 11:4-Zwischenstand mündete.
Zwar fing sich der SC DHfK im Anschluss an seine Torflaute wieder und verkürzte den Abstand nach 20 Minuten dank dreier Treffer hintereinander wieder auf vier Treffer (12:8), aber insgesamt gaben die Gummersbacher nun deutlich den Ton an. Einzig in der Wurfeffektivität hatten die Blau-Weißen noch Luft nach oben. In der Defensive verließen sich die Oberbergischen neben dem Mittelblock aus Köster und Tom Kiesler auch wieder auf Schlussmann Bertram Obling, dessen vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2028 unmittelbar vor dem Anpfiff in der SCHWALBE arena verkündet wurde. Der dänische Keeper parierte zum Beispiel stark in der 24. Minute und leitete den darauffolgenden 15:10-Treffer durch Miro Schluroff ein. Bis zur Pause blieb der VfL konzentriert und erzielte in Person von Teitur Einarsson auch das letzte Tor in Halbzeit eins zum 19:12 (30. Minute).
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Der zweite Durchgang begann aus Sicht der Gummersbacher recht verhalten. Auf den Doppelpack von Smits und Tilen Kodrin zum 22:13 in Minute 36 folgten gleich vier Tore der Leipziger zum 22:17 (41. Minute). In das Spiel der Blau-Weißen schlichen sich immer wieder Fehler hinein, die dem Gastgeber eine höhere Führung verwehrten. Auf den Treffer von Köster zum 24:18 in der 42. Minute reagierten die Gäste ihrerseits mit zwei Toren auf der Gegenseite (24:20, 45. Minute). Auch den folgenden Wurf brachten die Oberbergischen nicht im Tor unter, so dass es einer starken Abwehraktion von Štěpán Zeman bedurfte, dass die Gäste nicht weiter aufschließen und stattdessen Schluroff wieder auf fünf Tore Abstand erhöhte (25:20, 46. Minute).
Doch auch dies brachte den VfL nicht zurück in die Spur. Während sich die Offensive der Gastgeber schwertat, schienen die Gäste Blut zu lecken. Ein Drei-Tore-Lauf der Leipziger ließ den Abstand auf zwei Tore schmelzen (25:23, 49. Minute). Es folgten abwechselnde Treffer bis zum 28:26 in Minute 54, ehe sich die Gummersbacher durch drei Tore von Köster, Kentin Mahé und Smits erstmals wieder ein Fünf-Tore-Polster schufen (31:26, 56. Minute). In den letzten Minuten ließ das Sigurdsson-Team schließlich nichts mehr anbrennen und verbuchte dank eines Schlussspurts einen 34:27-Heimsieg. In der 59. Minute musste Leipzig zudem noch die Hinausstellung von Ahmed Khairy nach Foul an Ellidi Vidarsson hinnehmen.

Quelle: VfL Gummersbach

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