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Kai Häfner vor seinem 500. HBL-Einsatz: „Man spielt dort gut, wo man sich wohlfühlt“

Mittwoch, 25. September 2024

Wenn am Mittwochabend kurz vor 19 Uhr in der Stuttgarter Porsche-Arena die Mannschaften präsentiert werden, wird ein Spieler besonders im Fokus stehen: Kai Häfner feiert mit der Partie seines TVB Stuttgart gegen den VfL Gummersbach (live bei Dyn) ein ganz besonderes Jubiläum, denn der 35-jährige Linkshänder absolviert sein 500. Spiel in der Handball-Bundesliga.  

Von den aktuellen Feldspielern der 18 Clubs der DAIKIN HBL hat nur Löwen-Kapitän Patrick Groetzki mehr Partien absolviert und steht am Donnerstag zum 520. Mal auf dem Feld.  
„Mir war bewusst, dass das 500. Bundesligaspiel irgendwann am Anfang dieser Saison sein müsste, aber ich führe da keine genaue Statistik“, sagt Häfner vor seinem Jubiläum. An seinen ersten Bundesligaeinsatz kann er sich dagegen noch genau erinnern: es war in der Saison 2007/08, als er mit FRISCH AUF! Göppingen beim TBV Lemgo auflief. „Ich hatte ein Zweitspielrecht für Göppingen und für den TV Bittenfeld, und wie der Zufall es wollte, hatte ich mein erstes Erstligaspiel genau einen Tag vor meinem ersten Zweitligaspiel“, erinnert sich Häfner.  
Nach seiner Jugend beim TSV Schwäbisch Gmünd wechselte Häfner 2007 nach Bittenfeld, lief dann bis 2011 für Göppingen auf – und gewann dort in seiner letzten Saison seinen bislang einzigen Titel auf Vereinsebene: den EHF-Pokal. Es folgten drei Jahre beim HBW Balingen-Weilstetten (2011 bis 2014), fünf Jahre beim TSV Hannover-Burgdorf (2014 bis 2019) und vier Jahre bei der MT Melsungen, ehe Häfner 2023 wieder in seine schwäbische Heimat zurückkehrte und wieder beim TVB Stuttgart unterschrieb - dort, wo alles begann. 
„Ein paar mehr Titel hätten es schon sein dürfen. Ich war viermal beim Pokal-Finalturnier dabei, stand mit den Recken und mit Melsungen zweimal im Finale, aber leider hat es nicht gereicht“, sagt Häfner, dessen Karriere vor allem von Vereinstreue geprägt ist: „Man spielt dort gut, wo man sich wohlfühlt – und das habe ich mich bei allen Stationen, wo ich gespielt habe. Es sieht nach vielen Vereinen aus, aber es sind eben auch 17 Jahre, eine lange Zeit.“ 
Ein absolutes Highlightspiel seiner bisherigen Karriere in der HBL hat Häfner indes nicht: „Es war und ist insgesamt eine tolle Reise, ein Klasse-Zeit, mit schönen Momenten in allen Vereinen. Egal, ob Finalturniere, der EHF-Cup-Sieg mit Göppingen oder unserem Erfolg gegen Flensburg mit Stuttgart in der vergangenen Saison. Jeder Verein hatte für sich seine besonderen Momente.“ Der 154-fache Nationalspieler, der mit Olympiasilber in Lille seine Karriere im DHB-Trikot beendete, ist dankbar dafür, dass er schon im 17. Jahr in Folge in der HBL spielen kann: „Es spricht für Beständigkeit, wenn man so lange dabei sein darf. Ich hoffe, dass nach dem 500. Spiel noch viele Partien dazukommen. Aber die Zahl 500 ist schon sehr groß.“ Läuft alles nach Plan, könnte Häfner in dieser Saison den zwölften Platz im ewigen HBL-Ranking belegen, den hält aktuell Alexander Petersson mit 522 Einsätzen, zur Top 10 fehlen noch 51 Spiele. „Aber so viel Zeit habe ich ja auch nicht mehr“, sagt Häfner. 
In Melsungen reifte der Wunsch, mit Blick aufs Karriereende wieder in Richtung Heimat zurückzukehren, „alleine schon wegen der Kinder und der Nähe zu unseren Familien“. Aber: „Im Sport ist nicht alles planbar, da hast du nicht alles in den eigenen Händen“. Umso froher war Häfner, dass es mit der Rückkehr zum TVB klappte. Und bei seinem neuen, alten Club lief es wie am Schnürchen: Mit 179 Bundesligatreffern in der Spielzeit 2023/24 stellte Häfner seine persönliche HBL-Saison-Bestmarke auf. „Statistiken sagen vieles aus, aber nicht alles. Aber ich bin schon sehr zufrieden mit meiner ersten Saison in Stuttgart.“ Hinzu kommt für Häfner eine ganz besondere Konstellation: erstmals überhaupt in seiner Karriere spielt er mit seinem jüngeren Bruder Max in einer Mannschaft. „Das ist nicht nur eine tolle Sache, sondern es klappt auch einfach wunderbar. Es ist schön, dass ich das erleben darf.“ 
Ein Erlebnis der besonderen Art hatte Häfner auch im Sommer 2024 – als Nachrücker im Nationalteam spielte er in Paris und Lille seine dritten Olympischen Spiele nach Rio und Tokio. Und dann schaffte es der Europameister von 2016 und Olympiadritte von Rio im gleichen Jahr mit der DHB-Auswahl sogar bis ins Finale. „Mehr geht wirklich nicht, das hätte schlechter laufen können. Vor zehn Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich so viele Länderspiele und Turniere mit der Nationalmannschaft bestreiten würde. Olympia war ein großartiger Abschluss. Ich bin sehr dankbar für diese tolle Zeit.“ Mit dem Olympiafinale gegen Dänemark schloss sich der Kreis, denn sein erstes Länderspiel hatte Häfner im April 2010 ebenfalls gegen die Dänen bestritten. 
Wie auch mit Blick auf seine Clubkarriere sieht Häfner nicht „das“ absolute Highlight im Nationaltrikot, auch wenn er zum Beispiel gerne an sein entscheidendes Tor im EM-Halbfinale 2016 gegen Norwegen oder an seine Medaillen zurückdenkt: „Auch meine Zeit im Nationalteam messe ich nicht an den Erfolgen – auch wenn wir bei ein, zwei Turnieren hätten besser abschneiden können. Für mich sind es eher die Leute, mit denen ich zusammengespielt habe, die Momente und Emotionen. Das ist, was zählt.“ 
Besondere Emotionen werden am Mittwochabend sicherlich beim 500. Ligaspiel für Kai Häfner hinzukommen. Eine große Party indes nicht: „Wir haben ein knallhartes Auftaktprogramm, da können wir nicht zwischendurch noch groß feiern.“ 
Fotos: TVB Stuttgart, Klahn, Wolf
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