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Leipzig gewinnt auch das Auswärtsspiel gegen Hamburg

Mittwoch, 11. Februar 2026

Handball Sport Verein Hamburg vs. SC DHfK Leipzig - Game Highlights

Foto: Huter

Gelungener Neustart in der DAIKIN Handball-Bundesliga: Der SC DHfK Leipzig setzte sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung 35:33 (19:15) beim HSV Hamburg durch und feierte den ersten Auswärtssieg nach der Winterpause. Nach dem Heimerfolg im Hinspiel holten die Sachsen erneut zwei Punkte gegen die Hansestädter.

Leipzig eröffnete die Partie mit dem ersten Treffer durch William Bogojevic. Rückraum-Regisseur Dean Bombač übernahm früh die Verantwortung und stellte wenig später auf 0:2. Auch nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 blieb Leipzig über das Tempo bestimmend. Franz Semper traf zum dritten Leipziger Tor, ehe Lucas Krzikalla nach fünf Minuten auf 1:4 erhöhte – zuvor hatte der HSV-Keeper einen Siebenmeter noch vereitelt. Luka Rogan baute den Vorsprung im Anschluss auf 2:5 aus.
Die Grün-Weißen waren von Beginn an präsent, agierten wach und mit effektivem Umschaltspiel. Bombač dirigierte das Spiel, die Leipziger Abwehr samt Block stand stabil. In der Folge erhöhte Semper auf 4:8, Rogan stellte auf 4:9, ehe Krzikalla nach etwas mehr als elf Minuten die 5:10-Führung herstellte. Zu diesem Zeitpunkt lag die Leipziger Wurfquote bei starken 90 Prozent.
HSV-Trainer Torsten Jansen reagierte mit einer Auszeit und forderte mehr Rückzug. Am Spielverlauf änderte das zunächst wenig. Krzikalla verwandelte auch den zweiten Strafwurf sicher und markierte mit seinem vierten Treffer das 6:11. Kurz darauf traf Bogojevic aus der Hüfte sehenswert zum 8:12. Nach 20 Minuten standen fünf Tore Vorsprung und lediglich acht Gegentreffer für das Team von Frank Carstens zu Buche. Zudem war auch Tomáš Mrkva zur Stelle und parierte den ersten Siebenmeter der Gastgeber.
Carstens sammelte seine Mannschaft anschließend selbst zur Auszeit, verzichtete dabei jedoch bewusst auf zusätzliche Rückzugsforderungen. Leipzig blieb im Rhythmus: Krzikalla stellte auf 9:14, Semper stieg aus dem Rückraum hoch und traf zum 10:15. Mit einem Doppelschlag erhöhte Semper wenig später auf 11:16. Kapitän Lukas Binder erzielte anschließend seine ersten Treffer zum 12:17 und 13:18. Bombač erhöhte mit seinem dritten Tor auf 13:19, ehe Binder unmittelbar vor dem Pausenpfiff den 15:19-Halbzeitstand herstellte.
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Der HSV Hamburg eröffnete die zweite Hälfte in Überzahl und legte direkt drei Treffer nach. Doch auch die Grün-Weißen waren sofort wieder da. Krzikalla legte den Ball zum 18:21 ins kurze Eck. Bombač und Vize-Europameister Semper stellten auf 20:23, ehe Bombač mit zwei Treffern in Folge und Semper anschließend auf 22:26 erhöhten. An Konstanz fehlte es der DHfK-Sieben weiterhin nicht. Leipzig ließ nichts abreißen.
Dann die Unterbrechung: Ahmed Khairi vereitelte eine klare Torchance der Hamburger und sah dafür die Rote Karte. Casper Mortensen verkürzte per Siebenmeter auf zwei Tore. Doch Leipzig hatte erneut die Antwort: Bombač schlug wieder zu – sein achter Treffer, zugleich bereits die zwölfte direkte Torbeteiligung. In der Folge brachten jedoch Ex-DHfK-Schlussmann Mohamed Essam Moustafa El-Tayar zwischen den HSV-Pfosten und Mortensen die Hausherren zurück ins Spiel. Mit einem Sieben-zu-eins-Lauf stellte Hamburg auf 28:28. Die Partie war wieder auf null gesetzt.
Die Gastgeber traten nun offensiv sicherer auf. Leipzig musste mehr investieren, fand jedoch weiterhin Lösungen. Bombač glich zum 29:29 aus, Semper traf mit seinem siebten Treffer zum 30:30. Blær Hinriksson und erneut Bombač stellten die Führungen zum 30:31 und 31:32 her. Bombač jagte die Kugel anschließend unter den Querbalken und erhöhte auf 31:33.
In der Crunchtime lief die Zeit von der Uhr. Und Tomáš Mrkva war entscheidend präsent. Hinriksson brachte den Ball zum Plus drei über die Linie, ehe Mrkva kurz vor Spielende einen Siebenmeter der Gastgeber parierte. Beim Stand von 33:34 wurde es noch einmal spannend. Zehn Sekunden vor Schluss brachte Frank Carstens den siebten Feldspieler. Staffan Peter veredelte den Angriff mit dem Treffer zum 33:35-Endstand.

Quelle: SC DHfK Leipzig

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