HBL
Melsungen startet mit einem Auswärtssieg beim BHC in die Rückrunde
Bergischer HC vs. MT Melsungen - Game Highlights
Foto: Bergischer HC
Erfolgreicher Auftakt in die Restrunde der DAIKIN Handball-Bundesliga: Die MT Melsungen erkämpfte sich beim Bergischen HC einen 29:26 (16:14)-Auswärtssieg und sammelte wichtige Punkte um den Anschluss an die Spitzenplätze zu wahren.
Zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte sahen die Zuschauer in der Wuppertaler Uni-Halle nicht gerade ein Feuerwerk. Schön war es nicht, eher zähe Kost, was beide Mannschaften am Mittwochabend boten, garniert mit zahlreichen technischen Fehlern. Die Gäste aus Nordhessen fanden mehrfach in BHC-Keeper Christopher Rudeck ihren Meister – Florian Drosten, Arnar Freyr Arnarsson und Timo Kastening scheiterten jeweils aus bester Position.
Immerhin packte die MT-Abwehr ordentlich zu und zwang die Gastgeber zu Ballverlusten, außerdem zeigte auch MT-Schlussmann Kristof Palasics, der den Vorzug vor Nebojsa Simic bekam, dass er sein Fach beherrscht. Und so blieb die Partei ein enges Ding, obwohl sie irgendwie nur dahinplätscherte. Das änderte sich in der 22. Minute beim Stand von 9:9, als Nikolaj Enderleit nach Videobeweis für einen Schubser die Rote Karte sah.
Die Entscheidung schien die Lebensgeister zu wecken. Vor allem bei der MT lief es nun im Angriff besser – da war wesentlich mehr Schmackes drin. Vlad Kulesh und David Mandic sorgten in der 30. Minute für eine 16:14-Pausenführung der Gäste.
Diese legten nach dem Wechsel direkt nach: Erst Kulesh, danach Dainis Kristopans und dann Kastening mit einem herrlichen Treffer ins lange Eck zum 15:19 (36.) – die MT war erstmals an diesem Abend mit vier Treffern vorn.
Da kam die doppelte Zeitstrafe für Olle Forsell Schefvert zur Unzeit (40.). Der überragende Noah Beyer, mit neun Toren bester Werfer des Abends, und Kim Voss-Fels brachten den BHC beim 18:19 wieder auf einen Treffer heran (42.). Aber die MT ließ sich nicht verrückt machen und spielte ihren Stiefel weiter runter.
Auf Annäherungsversuche der Bergischen hatten die Nordhessen stets eine Antwort parat, obendrein war auf Palasics Verlass, und als Kulesh wie so oft in dieser Saison den Ball auf den letzten Drücker zum 24:27 ins Netz jagte (59.), war die Sache geritzt. Reynir Thor Stefansson und Mandic legten noch nach – und die MT freut sich über zwei Punkte zum Start in die Restrunde.














