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Rhein-Neckar Löwen mit einem souveränem Heimsieg gegen die MT Melsungen

Samstag, 2. Mai 2026

Rhein-Neckar LÖwen vs. MT Melsungen - Game Highlights

Foto: Krause

Die Rhein-Neckar Löwen gewannen in der SAP Arena deutlich mit 30:22 gegen die MT Melsungen. Nach deutlicher Halbzeitführung (16:10) bauten die Löwen ihren Vorsprung weiter aus, sicherten sich zwei wichtige Punkte und rücken damit in der Tabelle näher an die Nordhessen.

Am Anfang nutzten die Badener, die in der Abwehr ordentlich Druck auf die Melsunger Offensive ausübten und damit Fehler provozierten, die sich ergebenen Chancen und stellten in der vierten Spielminute auf 3:1. Lukas Sandell leitete nach einem Krištopāns-Fehler das Leder schnell auf Jannik Kohlbacher weiter, der alleine aufs Tor der Gäste ging und sicher einnetzte. Kurz darauf konnte Kapitän Patrick Groetzki erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung herstellen und auf 4:1 erhöhen. 
Die Nordhessen fanden nicht ins Spiel, weshalb Melsungen-Coach Parrondo bereits in der zehnten Minute seine erste Auszeit zog. Doch auch nach der kurzen Unterbrechung waren es zunächst die Gelbhemden, die trafen. Dainis Krištopāns’ Rückraumstrahl leitete David Späth über die Querlatte ab, der Nutznießer in der Offensive war Dani Baijens, der die Kugel in der zwölften Spielminute zum 7:2 in den Maschen versenkte. In der Folgeminute gelang es dann aber auch dem Gast, den nächsten Treffer zu setzen: Olle Forsell Schefvert traf. 
Nach der Anfangsviertelstunde meldete sich die Parrondo-Mannschaft sichtbar im Match an. Stand es vor der 15. Spielminute noch 8:3, nutzte die MT die nächsten acht Minuten für einen Zwischenspurt und glich durch Isaias Guardiola zum 10:10-Unentschieden aus. Von der hessischen Trumpfphase ließ sich die Machulla-Mannschaft in diesem Spiel aber nicht aus der Ruhe bringen, zog das Tempo wieder an und ging durch den frisch eingewechselten David Móré erneut in Führung. 
In der Schlussphase, in der Mike Jensen für David Späth ins Löwen-Tor rückte und Edwin Aspbäck Lukas Sandell eine Pause verschaffte, bauten die Gelbhemden den Vorsprung kontinuierlich aus. Erst schlug die Traum-Kombi, bestehend aus Haukur Thrastarson und Jannik Kohlbacher, zu. Danach stibitzte Edwin Aspenbäck in der Abwehr Isaias Guardiola den Ball, sprintete über das gesamte Spielfeld und präsentierte sich gegen den inzwischen eingewechselten Nebojsa Simic eiskalt – 13:10. Und dabei blieb es nicht: Während die Löwen die Gäste bei zehn Toren hielten, trafen sie ihrerseits noch drei weitere Male und gingen mit einem starken 16:10-Zwischenstand in die Kabine. 
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Der erste Treffer in Durchgang zwei ging auf das Konto der Hessen. Arnar Freyr Arnarsson überwandt Mike Jensen und verkürzte auf fünf Tore. Im direkten Gegenzug gelang aber auch den Badenern durch Haukur Thrastarson die erste Bude in der zweiten Halbzeit. Lukas Sandell stellte kurz darauf die erste Siebentore-Führung her. Melsungens Trainer Parrando versuchte mit Sieben-gegen-Sechs, einen neuen Lösungsansatz, doch prompt wurde diese Idee von Robert Timmermeister bestrafte, der ins verlassene Simic-Tor einnetzte. 
Zum Faktor wurde in der zweiten Hälfte außerdem Mike Jensen. Der Löwen-Keeper zeigte einmal mehr acht starke Paraden, stand am Ende der Partie bei 40 Prozent gehaltener Würfe und trug einen entscheidenden Teil dazu bei, dass die Gelbhemden den Nordhessen frühzeitig den Zahn zogen. 
Ein besonderes Tor gelang Patrick Groetzki in der 42. Spielminute. Haukur Thrastarson suchte den Captain, leitete das Leder unter Druck eigentlich etwas zu ungenau weiter, doch der erfahrene Rechtsaußen spitzelte den Ball in ungewöhnlicher Kempa-Manier mit den Fingerspitzen an Nebojsa  Simic vorbei und ließ die Halle toben – 22:14. 
Ein mindestens genauso wichtiges Tor fiel zwei Minuten vor Schluss. Nachwuchslöwe Elias Ciudad Benitez war frisch auf der Platte und erzielte sein allererstes Tor in der Handball-Bundesliga zum 30:21 – der Applaus von den Rängen brandete abermals laut auf und blieb. Denn zwar gelang Rubén Marchán in der letzten Spielminute noch ein Treffer für die Gäste, doch mit der Schlusssirene stand ein überzeugender und für die Löwen erleichternder 30:22-Erfolg. 

Text: Rhein-Neckar Löwen

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