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Lidl Final4: Die Stimmen zum Spiel um Platz drei: „Die Mannschaft hat alles auf dem Feld gelassen“

Foto: Klahn
Mit 35:31 (16:15) hat der TBV Lemgo Lippe am Sonntagmittag das Spiel um Platz drei beim Lidl Final4 in Köln gegen den SC Magdeburg gewonnen. Die Ostwestfalen sind extrem froh über die Medaillen, die Magdeburger wollen schnell ihre Lehren ziehen – die Stimmen zum Spiel:
Florian Kehrmann, Trainer TBV Lemgo Lippe:
„Für ein Spiel um Platz drei war das eine sensationelle Stimmung, die Show war Wahnsinn, eine echt tolle Atmosphäre. Auf dem Feld standen zwei enttäuschte Gegner, die nicht im Finale standen. Wir konnten ein bisschen besser damit umgehen als Magdeburg, für die war das Halbfinale ein echter Nackenschlag. Die Frage ist: wie geht man damit um? Der SCM hat uns in den letzten Jahren wenig Chancen gegeben, aber wir wollten nicht als Vierter abreisen. Die Mannschaft hat alles auf dem Feld gelassen, wir haben Magdeburg vor Aufgaben gestellt – und wir hatten die Kontrolle. Mit dem Topstart in die zweite Halbzeit liegen wir drei, vier Tore vorne, und daran wächst eine Mannschaft. Magdeburg hat viel versucht, wir haben es angenommen, aber wir konnten immer Distanz halten und haben den Sieg wirklich verdient. Ich bin sehr, sehr stolz und sehr, sehr froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben.“
„Für ein Spiel um Platz drei war das eine sensationelle Stimmung, die Show war Wahnsinn, eine echt tolle Atmosphäre. Auf dem Feld standen zwei enttäuschte Gegner, die nicht im Finale standen. Wir konnten ein bisschen besser damit umgehen als Magdeburg, für die war das Halbfinale ein echter Nackenschlag. Die Frage ist: wie geht man damit um? Der SCM hat uns in den letzten Jahren wenig Chancen gegeben, aber wir wollten nicht als Vierter abreisen. Die Mannschaft hat alles auf dem Feld gelassen, wir haben Magdeburg vor Aufgaben gestellt – und wir hatten die Kontrolle. Mit dem Topstart in die zweite Halbzeit liegen wir drei, vier Tore vorne, und daran wächst eine Mannschaft. Magdeburg hat viel versucht, wir haben es angenommen, aber wir konnten immer Distanz halten und haben den Sieg wirklich verdient. Ich bin sehr, sehr stolz und sehr, sehr froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben.“
Jörg Zereike, Geschäftsführer TBV Lemgo Lippe:
„Für den Kopf war es nicht so einfach heute den Fokus zu finden, aber das haben die Jungs mit überragender Einstellung gemacht, es war ein tolles Spiel. 2026 hatten wir mehrere Spiele, in denen wir uns für tolle Leistungen nicht belohnt haben, heute haben wir gegen den künftigen deutschen Meister das Spiel beherrscht und gewonnen. Es ist wichtig, dass wir nicht mit leeren Händen heimfahren. Die Stimmung war überragend, wir kommen gerne wieder.“
„Für den Kopf war es nicht so einfach heute den Fokus zu finden, aber das haben die Jungs mit überragender Einstellung gemacht, es war ein tolles Spiel. 2026 hatten wir mehrere Spiele, in denen wir uns für tolle Leistungen nicht belohnt haben, heute haben wir gegen den künftigen deutschen Meister das Spiel beherrscht und gewonnen. Es ist wichtig, dass wir nicht mit leeren Händen heimfahren. Die Stimmung war überragend, wir kommen gerne wieder.“
Tim Suton, Kapitän TBV Lemgo Lippe:
„Wenn man schon im Spiel um Platz drei steht, will man auch die Bronzemedaille. Daher sind wir zufrieden. Wir haben das gesamte Spiel bestimmt, lagen immer vorne. Das Polster nach der Pause war natürlich sehr wertvoll. Wir halten den Vorsprung bis zum Ende. Insgesamt war es schade, dass wir nicht im Finale standen, das hätten wir verdient, aber es hat nicht gereicht. Umso mehr wollten wir heute gewinnen. Und nächstes Jahr wollen wir wieder hierhin.“
„Wenn man schon im Spiel um Platz drei steht, will man auch die Bronzemedaille. Daher sind wir zufrieden. Wir haben das gesamte Spiel bestimmt, lagen immer vorne. Das Polster nach der Pause war natürlich sehr wertvoll. Wir halten den Vorsprung bis zum Ende. Insgesamt war es schade, dass wir nicht im Finale standen, das hätten wir verdient, aber es hat nicht gereicht. Umso mehr wollten wir heute gewinnen. Und nächstes Jahr wollen wir wieder hierhin.“
Samuel Zehnder, Spieler TBV Lemgo Lippe:
„Viele Komponenten haben heute für uns gesprochen: wir hatten einen Super-Torhüter, wir waren auf jeder Position bereit. Jeder wollte alles geben, vielleicht war Magdeburg auch müder, weil sie sehr lange auf dem Feld standen am Samstag.“
„Viele Komponenten haben heute für uns gesprochen: wir hatten einen Super-Torhüter, wir waren auf jeder Position bereit. Jeder wollte alles geben, vielleicht war Magdeburg auch müder, weil sie sehr lange auf dem Feld standen am Samstag.“
Bennet Wiegert, Trainer SC Magdeburg:
„Wir hätten auch gerne den dritten Platz gewonnen und ich hatte mir einen besseren Auftritt von uns gewünscht. In einigen Phasen haben wir sehr wild agiert, das lässt sich nicht nur mit der Enttäuschung erklären. Ich hätte gerne eine Reaktion gesehen. In der zweiten Halbzeit waren wir unterlegen, so dass das Ergebnis uns sogar noch schmeichelt. Wir müssen jetzt schnell unsere Lehren daraus ziehen, die Enttäuschung abschütteln und schnellstmöglich den Weg wiederfinden, wie wir es besser machen können. So ein Wochenende zieht nicht einfach so vorbei, ich versuche es zu verarbeiten, nicht einfach den Mund abwischen. Die Spieler sind angefressen, aber sie müssen jetzt schnell ans nächste Spiel denken. Es ist das Gute an unserem Sport, das es gleich weitergeht. Wir haben noch zwei Wettbewerbe vor uns.“
„Wir hätten auch gerne den dritten Platz gewonnen und ich hatte mir einen besseren Auftritt von uns gewünscht. In einigen Phasen haben wir sehr wild agiert, das lässt sich nicht nur mit der Enttäuschung erklären. Ich hätte gerne eine Reaktion gesehen. In der zweiten Halbzeit waren wir unterlegen, so dass das Ergebnis uns sogar noch schmeichelt. Wir müssen jetzt schnell unsere Lehren daraus ziehen, die Enttäuschung abschütteln und schnellstmöglich den Weg wiederfinden, wie wir es besser machen können. So ein Wochenende zieht nicht einfach so vorbei, ich versuche es zu verarbeiten, nicht einfach den Mund abwischen. Die Spieler sind angefressen, aber sie müssen jetzt schnell ans nächste Spiel denken. Es ist das Gute an unserem Sport, das es gleich weitergeht. Wir haben noch zwei Wettbewerbe vor uns.“
Marc-Henrik Schmedt, Geschäftsführer SC Magdeburg:
„Der Lemgoer Sieg war absolut verdient und korrekt. Für uns war das ein unbefriedigendes Wochenende von A bis Z. Wir haben das Leistungsniveau der Saison nicht annähernd abrufen können und fahren mit großer Enttäuschung nach Hause. Es tut mir leid für unsere Zuschauer. Auch wenn wir 15 Finalturniere in den letzten zehn Jahren bestreiten durften, sind solche Events keine Selbstverständlichkeit für uns. Wir müssen demütig an solche Turniere gehen. Wir haben in dieser Halle Erfolge eingefahren, aber auch Niederlage gehören zum Sport.“
„Der Lemgoer Sieg war absolut verdient und korrekt. Für uns war das ein unbefriedigendes Wochenende von A bis Z. Wir haben das Leistungsniveau der Saison nicht annähernd abrufen können und fahren mit großer Enttäuschung nach Hause. Es tut mir leid für unsere Zuschauer. Auch wenn wir 15 Finalturniere in den letzten zehn Jahren bestreiten durften, sind solche Events keine Selbstverständlichkeit für uns. Wir müssen demütig an solche Turniere gehen. Wir haben in dieser Halle Erfolge eingefahren, aber auch Niederlage gehören zum Sport.“
Matthias Musche, Spieler SC Magdeburg:
„Ich kann es nicht erklären. Wir haben in beiden Spielen nicht gut genug gespielt, in vielen Facetten. In der ersten Halbzeit war es gut, haben dann eine richtig schlechte Phase, aber wir geben uns nicht auf. Vielleicht waren wir verkrampft. Wir haben bislang eine fantastische Saison gespielt, haben in der Meisterschaft alle Karten in unserer Hand und stehen im Champions-League-Viertelfinale. Darauf können wir stolz sein. Wir hatten ein beschissenes Wochenende und haben schlecht gespielt. Aber das ist Sport.“
„Ich kann es nicht erklären. Wir haben in beiden Spielen nicht gut genug gespielt, in vielen Facetten. In der ersten Halbzeit war es gut, haben dann eine richtig schlechte Phase, aber wir geben uns nicht auf. Vielleicht waren wir verkrampft. Wir haben bislang eine fantastische Saison gespielt, haben in der Meisterschaft alle Karten in unserer Hand und stehen im Champions-League-Viertelfinale. Darauf können wir stolz sein. Wir hatten ein beschissenes Wochenende und haben schlecht gespielt. Aber das ist Sport.“
Matej Mandic, Torwart SC Magdeburg:
„Wir haben am Samstag ein sehr wichtiges Spiel verloren, das war eine sehr große Enttäuschung. Lemgo war heute die bessere Mannschaft, wir leisten uns zu viele technische Fehler, durch die Lemgo viele Gegenstoßtreffer erzielt. Das ist auf diesem Niveau einfach zu viel. Jetzt fahren wir enttäuscht nach Hause, aber wir haben in der Bundesliga und der Champions League noch viele Chancen, etwas zu gewinnen.“
„Wir haben am Samstag ein sehr wichtiges Spiel verloren, das war eine sehr große Enttäuschung. Lemgo war heute die bessere Mannschaft, wir leisten uns zu viele technische Fehler, durch die Lemgo viele Gegenstoßtreffer erzielt. Das ist auf diesem Niveau einfach zu viel. Jetzt fahren wir enttäuscht nach Hause, aber wir haben in der Bundesliga und der Champions League noch viele Chancen, etwas zu gewinnen.“













