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10. Spieltag: Top-Teams Melsungen, Berlin und Flensburg gefordert

Sonntag, 26. Oktober 2025

Foto: Wolf

Zum Abschluss des 10. Spieltags in der DAIKIN HBL empfängt der Tabellenführer aus Flensburg den HC Erlangen. Die Rhein-Neckar Löwen und der TVB Stuttgart wollen im direkten Duell jeweils die Sieglos-Serie stoppen und Hannover fordert Magdeburg. Zudem spielen die Füchse Berlin gegen den HSV Hamburg. Alle Spiele live bei Dyn.

Sonntag, 26. Oktober:

Rhein-Neckar Löwen vs. TVB Stuttgart (15:00 Uhr, live bei Dyn und welt.tv)
  • Die Rhein-Neckar Löwen warten seit drei Spielen auf einen Sieg, beim TVB Stuttgart stehen sogar vier Niederlagen und fünf sieglose Spiele in Serie in der Bilanz.
  • Vor dem Duell Baden gegen Württemberg verloren die Löwen knapp mit 22:25 in Lemgo, Stuttgart unterlag Meister Füchse Berlin Zuhause mit 30:36.
  • Zwei der letzten drei Derbies gingen an den TVB, der in der Vorsaison 33:26 in Mannheim gewann, zuvor aber das Heimspiel 25:28 verloren hatte. Insgesamt haben die Löwen die Nase aber deutlich vorne mit 15:4 Siegen.
TSV Hannover-Burgdorf vs. SC Magdeburg (16:30 Uhr, live bei Dyn)
  • Vor einem Jahr wäre diese Partie das absolute Spitzenspiel gewesen, aktuell sind die beiden Klubs in der Tabelle zehn Plätze voneinander getrennt.
  • Die Recken aus Hannover-Burgdorf konnten den Schwung aus dem Auftaktsieg in der European-League-Gruppenphase gegen Fredericia nicht mitnehmen und verloren überraschend mit 30:33 bei Aufsteiger Minden. Mit 6:12 Zählern ist der TSV aktuell 13. der DAIKIN HBL-Tabelle.
  • Ganz anders Magdeburg: In der Champions League verlustpunktfreier Tabellenführer, in der DAIKIN Handball-Bundesliga ebenfalls noch ungeschlagen und mit 15:1 Punkten Tabellendritter hinter Flensburg und Kiel. Zuletzt setzte das Team von Bennet Wiegert ein Zeichen mit dem 36:23 im Ostderby gegen Leipzig.
  • Mit 78 Treffern ist Magdeburgs Isländer Omar Ingi Magnusson derzeit Zweiter in der DAIKIN HBL-Torschützenliste, bester Recken-Werfer ist Marius Steinhauser (70 Tore), der sich bei der Niederlage in Minden verletzte.
  • Während die Recken bereits das Pokal-Achtelfinale erreicht haben und dort beim Bergischen HC gastieren, muss der SCM in Runde 2 mit dem Derby beim Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV noch nachsitzen.
  • Die letzten drei Heimspiele gegen den SCM gewannen die Recken, verloren aber auch die letzten vier Auswärtsspiele. 20 der 32 Duelle gewann Magdeburg, neunmal war Hannover erfolgreich.
SG Flensburg-Handewitt vs. HC Erlangen (18:00 Uhr, live bei Dyn)
  • Tabellenführer mit 16:2 Punkten, ungeschlagen, zuletzt sieben DAIKIN HBL-Siege in Folge, erfolgreicher Start in die European League und Sieger im Zweitrunden-Topspiel des DHB-Pokals gegen die Rhein-Neckar Löwen: Es läuft aktuell rund bei der SG Flensburg-Handewitt, die zuletzt allerdings etwas Mühe hatte, bis der 38:32-Erfolg gegen Eisenach eingetütet war.
  • Auch beim HC Erlangen ging es zuletzt nach zwei Niederlagen und dem Pokalaus gegen Nordhorn wieder aufwärts: Die Franken gewannen 33:26 gegen Wetzlar und verbesserten sich mit nun 8:10 Punkten in der Tabelle auf Rang elf.
  • Emil Jakobsen ist mit 61 Treffern bester SG-Werfer, für Erlangen war Marek Nissen 51-Mal erfolgreich.
  • 17 Flensburger Siege, zwei Remis (zuletzt ein 27:27 im Jahr 2021) stehen in der Bilanz, noch nie hat der HCE gegen die SG gewonnen.
Füchse Berlin vs. Handball Sport Verein Hamburg (18:00 Uhr, live bei Dyn)
  • Wettbewerbsübergreifend zehn Siege in Folge feierten die Füchse Berlin, zuletzt mit dem 36:30, dem fünften DAIKIN HBL-Sieg in Serie. Damit verbesserte sich der deutsche Meister mit 14:4 Punkten auf Rang sechs.
  • Auch der Handball Sport Verein Hamburg sorgte am vergangenen Spieltag für positive Schlagzeilen: Mit dem 31:30-Erfolg beendete das Team von Torsten Jansen die Gummersbacher Erfolgsserie und steht mit 9:9 Punkten auf Rang zehn.
  • Zwei Dänen sind die besten Werfer beider Teams: Mathias Gidsel (Berlin) führt die Torjägerliste mit 81 Treffern an, Hamburgs Neuzugang Nicolaj Jørgensen steht bei 52 Treffern.
  • Während der HSVH in zweiten Pokalrunde beim HC Elbflorenz nach zweifacher Verlängerung scheiterte, treffen die Füchse im Achtelfinale am 6. November auf Eisenach.
  • Seit dem 33:25 im November 2014 hat Hamburg nicht mehr gegen die Füchse gewonnen, es folgten acht Füchse-Siege und ein Remis in Hamburg (in der Vorsaison). Insgesamt liegt der HSVH aber mit 12:10 Siegen vorne.
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