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Die EM aus HBL-Sicht: 34 Medaillengewinner, ein MVP und fünf weitere All-Stars aus der DAIKIN HBL

Montag, 2. Februar 2026

Foto: Klahn

Deutschland hielt gegen Dänemark 50 Minuten mit, konnte den neuen Europameister aber nicht stoppen und verlor das Finale in Herning 27:34. Aus DAIKIN HBL-Sicht lief das Wochenende aber trotzdem sehr gut – 34 Bundesligaprofis gewannen Medaillen, zudem sind sechs im Allstar-Team.

Elf Dänen kehren nach der Riesenparty auf dem Kopenhagener Rathausbalkon am Montagnachmittag mit Goldmedaillen zurück zu ihren DAIKIN HBL-Klubs, 17 deutsche Bundesliga-Profis können sich über Silber freuen und sechs kroatische HBL-Stars haben sich Bronze erkämpft – macht 34 EM-Medaillengewinner aus der „stärksten Liga der Welt“. Elf HBL-Klubs können sich mit Medaillengewinnern schmücken.
Und nicht nur das: Der MVP und fünf weitere All-Star-Team-Spieler laufen ebenfalls für Klubs aus der DAIKIN Handball-Bundesliga auf: Angeführt wird dieses Team vom Dänen Matthias Gidsel (Füchse Berlin), der zum fünften Mal MVP eines Turniers wurde. Der erste Däne, der diese Auszeichnung überhaupt bei einer EM erhielt und der gleichzeitig mit 68 Treffern einen neuen Torrekord für ein EM-Turnier aufstellte. Ebenfalls zum fünften Mal wurde Gidsel bester Werfer eines Turniers und gewann zudem seine fünfte Goldmedaille (dreimal WM, je einmal Olympia und jetzt EM).
Aus deutscher Sicht haben sich Torwart Andreas Wolff (THW Kiel) und Kreisläufer Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt) ihren All-Star-Team-Status wahrlich verdient. Für Golla war es das zweite Mal nach 2022, Wolff ist jetzt der erste deutsche Handballer, der zum dritten Mal (nach 2016 und 2024) in ein All-Star-Team berufen wurde, mit 91 Paraden in neun EM-Spielen führte er auch das Torwart-Ranking deutlich an.
Zudem wurde Wolff im Finale neuer deutscher EM-Rekordspieler, mit nun 42 Partien überholte er die Kieler Legende Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen (41), neuer Dritter ist Jannik Kohlbacher (38), gleichauf mit Henning Fritz. Weitere All-Stars aus der DAIKIN HBL sind Norwegens Linksaußen August Pedersen (TSV Hannover-Burgdorf), Flensburgs dänischer Rückraumshooter Simon Pytlick sowie Magdeburgs isländischer Spielmacher Gisli Kristjansson.
Zwei HBL-Vereine freuen sich derweil über einen kompletten EM-Medaillensatz: Rekordmeister THW Kiel mit Wolff, Lukas Zerbe, Rune Dahmke (Deutschland), Magnus Landin (Dänemark) und Veron Nacimovic (Kroatien) sowie HBL-Tabellenführer SC Magdeburg mit dem Dänen-Kapitän Magnus Saugstrup, DHB-Linksaußen Lukas Mertens und dem kroatischen Torwart Matej Mandic.
Magnus Landin gehört nun zu den „Legenden“, die alle wichtigen Titel im Welthandball gewonnen haben: WM, EM, Olympia, Champions League, EHF-Pokal, deutsche Meisterschaft und DHB-Pokal.
Für die deutsche Mannschaft war Silber in Herning die erste EM-Medaille seit dem Europameistertitel 2016, für die Dänen der erste EM-Titel seit 2012. Nach Frankreich im Jahr 2010 sind sie nun die zweite Mannschaft der Geschichte, die alle großen Titel (EM, WM, Olympia) gleichzeitig innehat.
Auch wenn die Finalniederlage nach 50 ausgeglichenen Minuten absolut schmerzte, zogen Spieler und Bundestrainer Alfred Gislason ein positives Turnierfazit: „Dänemark hat den Sieg absolut verdient und ist verdientermaßen Europameister. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft und wie die Jungs während des gesamten Turniers gespielt haben. Das Team hat sich mit jedem Spiel gesteigert. Aber Dänemark ist unglaublich. Ich finde, das Ergebnis ist im Vergleich zum Spielverlauf etwas hoch. Wir haben alles getan, um die Goldmedaille zu gewinnen“, sagte Gislason.
Mit Blick auf die Heim-WM im kommenden Jahr ist die Hoffnung groß, dass man den Titellauf der Dänen stoppen kann: „Wir haben bei diesem Turnier nochmal deutliche Schritte nach vorne gemacht. Auch im Vergleich zu der besten Mannschaft - vielleicht der Geschichte. Ich denke, dass wir noch öfter Finals gegen Dänemark spielen werden. Nächstes Jahr spielen wir zu Hause. Vielleicht schlagen wir sie dann im Finale“, sagte Gislason.
Dass der Gold-Traum durchaus realistisch ist, meint auch Dänemarks Trainer Nikolaj Jacobsen: „Deutschland hat in letzter Zeit viele großartige Leistungen gezeigt. Sie gehören jetzt bei jedem Turnier zu den Favoriten. Sie müssen nur noch den letzten Schritt zum Titel machen. Aber ich werde ihnen nicht sagen, wie man ein Finale gewinnt. Sie spielen die nächste WM zu Hause, also werden sie definitiv zu den Favoriten gehören.“
Die Bronzemedaille sicherte sich Kroatien nach einer wahren Schlacht gegen Island mit einem 35:34-Sieg. Trotz insgesamt 18 Toren der beiden Magdeburger Omar Ingi Magnusson (12) und Gisli Kristjansson (6) verpassten die Isländer ihre erste Medaille seit EM-Bronze 2010. Auch schon die beiden Halbfinale waren – wie sehr viele Spiele der gesamten EM – absolut ausgeglichen, und endeten beide mit 31:28 – für Dänemark gegen Island und Deutschland gegen Kroatien.
Die nächste Europameisterschaft findet 2028 in der Schweiz (mit Zürich als Spielort) sowie Spanien (Madrid und Valencia) sowie Portugal (Lissabon) statt, daneben ist nur Dänemark direkt qualifiziert.
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Die Medaillengewinner der HBL-Klubs:
SG Flensburg-Handewitt (8): Marko Grgic, Johannes Golla (beide Deutschland), Kevin Möller, Emil Jakobsen, Niclas Kirkelökke, Simon Pytlick, Lasse Möller, Lukas Jörgensen (alle Dänemark)
VfL Gummersbach (5): Julian Köster, Mathis Häseler, Miro Schluroff, Tom Kiesler (alle Deutschland), Dominik Kuzmanovic (Kroatien)THW Kiel (5): Andreas Wolff, Rune Dahmke, Lukas Zerbe (alle Deutschland), Magnus Landin (Dänemark), Veron Nacinovic (Kroatien)
Füchse Berlin (4): Matthes Langhoff, Nils Lichtlein (beide Deutschland), Mathias Gidsel, Lasse Andersson (beide Dänemark)
SC Magdeburg (3): Lukas Mertens (Deutschland), Magnus Saugstrup (Dänemark), Matej Mandic (Kroatien)
SC DHfK Leipzig (2): Franz Semper (Deutschland), Marko Mamic (Kroatien)
Rhein-Neckar Löwen (2): David Späth, Jannik Kohlbacher (beide Deutschland)
TSV Hannover-Burgdorf (2): Renars Uscins, Justus Fischer (beide Deutschland)
Handball Sport Verein Hamburg (1): Frederik Bo Andersen (Dänemark)
HSG Wetzlar (1): Josip Simic (Kroatien)
MT Melsungen (1): David Mandic (Kroatien)
Das EM-All-Star-Team:
MVP: Matthias Gidsel (Dänemark)
Tor: Andreas Wolff (Deutschland)
Linksaußen: August Pedersen (Norwegen)
Rückraum links: Simon Pytlick (Dänemark)
Rückraum Mitte: Gisli Kristjansson (Island)
Rückraum rechts: Franciso Costa (Portugal)
Rechtsaußen: Marko Sostaric (Kroatien)
Kreis: Johannes Golla (Deutschland)
Bester Abwehrspieler: Salvador Salvador (Portugal)
Bester Nachwuchsspieler: Francisco Costa (Portugal)
Torschützenkönig: Mathias Gidsel (Dänemark) – 68 Tore
Ergebnisse Finalwochenende:
Spiel um Platz fünf: Norwegen – Schweden 36:35 (16:16)
Halbfinals:
Deutschland – Kroatien 31:28 (17:15)
Dänemark – Island 31:28 (14:13)
Spiel um Platz drei: Island – Kroatien 33:34 (14:17)
Finale: Dänemark – Deutschland 34:27 (18:16)
Abschlussplatzierungen:
Gold: Dänemark
Silber: Deutschland
Bronze: Kroatien
4. Island, 5. Portugal, 6. Schweden, 7. Frankreich, 8. Slowenien, 9. Norwegen, 10. Ungarn, 11. Spanien, 12. Schweiz, 13. Färöer, 14. Nordmazedonien, 15. Niederlande, 16. Österreich, 17. Tschechien, 18. Italien, 19. Serbien, 20. Georgien, 21. Polen, 22. Rumänien, 23. Montenegro, 24. Ukraine
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