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ÜberZahl – Die Zahlenkolumne: Mathias Gidsel auf Rekordjagd

Donnerstag, 7. Mai 2026

Foto: Schulze

Mathias Gidsel liefert seit seinem Wechsel in die DAIKIN HBL Zahlen, die es so kaum zuvor gegeben hat. In seiner vierten Saison könnte der Däne nun erstmals auch Torschützenkönig werden – ohne ein einziges Tor per Siebenmeter. In der neuen Ausgabe von „ÜberZahl“ blickt Datenanalyst Julian Rux deshalb auf Gidsels aktuelle Saison, seine Entwicklung und die Frage, welche Rekorde in den kommenden Monaten fallen könnten. 

Dominanz ohne Siebenmeter 

Nach 29 Spielen steht Gidsel bei 261 Toren und führt damit die Torschützenliste deutlich an. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Kai Häfner beträgt 26 Treffer, obwohl dieser sogar ein Spiel mehr absolviert hat. 
Alles deutet darauf hin, dass Gidsel in dieser Saison erstmals die Torjägerkrone gewinnt. Besonders bemerkenswert wäre dabei, dass er als erster Spieler der Ligageschichte keinen einzigen Treffer vom Siebenmeterpunkt erzielt hätte. Der bisherige „Minimalwert“ eines Torschützenkönigs liegt bei 26 Strafwürfen. Aufgestellt von Kyung-shin Yoon in der Saison 1999/2000. 
Auch Gidsels Torquote pro Spiel ist außergewöhnlich. Mit aktuell 9,0 Toren pro Partie würde Gidsel die zweitbeste Saison der Geschichte spielen. Nur Jerzy Klempel traf 1986/87 mit 9,2 Toren noch häufiger. Allerdings erzielte der Pole damals rund zwei Tore pro Spiel per Siebenmeter für FRISCH AUF! Göppingen. 
Rechnet man nur die Feldtore, bewegt sich Gidsel in einer eigenen Kategorie. Der bisherige Bestwert eines Torschützenkönigs liegt bei 6,8 Treffern pro Spiel, ebenfalls von Kyung-shin Yoon. Gidsel übertraf diesen Wert bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten deutlich, wurde aber dennoch kein Torschützenkönig. In dieser Saison ist die Chance groß, dass sich das ändert. 

Auf dem Weg zu den nächsten Bestmarken 

Setzt Gidsel seinen aktuellen Schnitt fort und erzielt neun Treffern pro Spiel, würde er auf am Ende der Saison auf 306 Tore kommen. Damit würde er sich in die absolute Spitzengruppe der besten Einzelspielzeiten einreihen. 
Der Allzeitrekord von 321 Toren, aufgestellt von Kyung-shin Yoon in der Saison 2000/01, bleibt jedoch eine große Hürde. Um diesen Wert noch zu erreichen, müsste Gidsel in den verbleibenden Spielen im Schnitt zwölf Tore erzielen. Selbst für ihn ein außergewöhnlich hoher Wert. 
Parallel dazu läuft eine zweite, weniger sichtbare Rekordjagd. Die Geschwindigkeit, mit der Gidsel Tor-Meilensteine erreicht, ist historisch. 
Für seine ersten 100 Feldtore benötigte er noch 21 Spiele. Damit war er „nur“ der 23.-schnellste Spieler in dieser Kategorie. Doch mit zunehmender Karriere beschleunigte sich seine Entwicklung deutlich. Das 200. Feldtor erreichte er bereits nach 35 Spielen. Nur Roman Pungartnik (2003 für Wilhelmshaven) und Emil Madsen (2025 für Kiel) waren mit 32 beziehungsweise 33 Spielen noch schneller. 
https://www.instagram.com/p/DX7W3bTAJHd/?img_index=1 
Beim 300. Feldtor setzte er schließlich einen neuen Maßstab. Lediglich 47 Spiele benötigte Gidsel für diese Marke. Kein Spieler zuvor war schneller. 
Dieser Trend setzte sich fort. Sein 900. Tor erzielte er im März in seinem 118. Spiel. Damit war er 34 Spiele schneller als der zweitplatzierte Kyung-shin Yoon. Selbst wenn man Strafwürfe einrechnet, war nur Jerzy Klempel schneller bei 900 Toren. 
Auch der nächste Meilenstein ist bereits in Reichweite. Hält Gidsel seinen aktuellen Schnitt, würde er die Marke von 1.000 Toren im zweiten Spiel der kommenden Saison erreichen, seinem 129. Spiel in der DAIKIN HBL. Klempel benötigte hierfür inklusive Siebenmetern 123 Spiele.  
Diesen Rekord wird er also nicht knacken, doch der Rekord mit den schnellsten 1000. Feldtoren ist ihm nicht mehr zu nehmen. Denn der aktuelle Rekordhalter Kyung-shin Yoon benötigte hierfür 168 Spiele. 

Wie weit kann Gidsel gehen? 

Ein entscheidender Faktor für langfristige Rekorde ist das Alter. Kyung-shin Yoon erzielte sein 1.000. Feldtor mit 27 Jahren. Gidsel wird bei diesem Meilenstein in einem ähnlichen Alter sein. Jerzy Klempel hingegen war bereits deutlich älter. 
Gidsel hat also noch mehrere Jahre auf Topniveau vor sich. Ob er die größten Allzeitrekorde angreifen kann, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Seiner Gesundheit und seiner langfristigen Rolle in der Liga. 
Ein möglicher Einflussfaktor ist auch die Kaderstruktur der Füchse Berlin. Mit Dika Mem stößt ein weiterer hochkarätiger Rückraumspieler zum Team. Das könnte Gidsels offensive Rolle verändern und seine Wurfzahlen beeinflussen. 

Der Kontext. Warum die Zahlen steigen 

Gidsels außergewöhnliche Werte sind auch Teil einer größeren Entwicklung. Das Spiel in der DAIKIN HBL ist in den vergangenen Jahren deutlich schneller geworden. 
Aktuell kommen die Teams im Schnitt auf 53,1 Ballbesitze pro Spiel. Das sind über acht Prozent mehr als noch vor sechs Jahren. Die Füchse Berlin gehören dabei zu den schnellsten Mannschaften der Liga. Nur die SG Flensburg-Handewitt spielt noch mehr Angriffe pro Spiel. 
Mehr Tempo bedeutet mehr Abschlüsse und damit auch mehr Tore. Gleichzeitig steigt die Effizienz. Mit 30,1 Toren pro Team und Spiel könnte erstmals die Marke von 30 Toren im Schnitt überschritten werden. Auch die Trefferquote pro Ballbesitz erreicht neue Höchstwerte. 
Der moderne Spielstil setzt stärker auf Abschlüsse aus der Nahdistanz und schnelle Entscheidungen. Teams wie der SC Magdeburg oder die Füchse Berlin treiben diese Entwicklung voran. Spieler wie Gidsel sind dafür der Schlüssel. 

Effizienz auf historischem Niveau 

Trotz seines hohen Wurfvolumens gehört Gidsel auch zu den effizientesten Spielern der Liga. Unter allen Spielern mit mindestens 150 Feldwürfen liegt er mit einer Quote von 73,3 Prozent auf Rang fünf. 
Bemerkenswert ist dabei der Vergleich mit anderen Spielern. Omar Ingi Magnusson, der einzige Rückraumspieler vor ihm, kommt auf weniger als halb so viele Würfe. Gidsel verbindet also zwei Dinge, die selten zusammen auftreten. Hohe Effizienz und extrem hohes Volumen. 
Gerade dieser Mix macht ihn zu einem Ausnahmespieler. Und er könnte auch der Schlüssel für weitere Rekorde sein. Denn erfahrungsgemäß steigt die Effizienz oft sogar noch, wenn die offensive Verantwortung etwas sinkt.

Die nächsten Kapitel 

Ob Gidsel am Ende alle großen Rekorde angreifen kann, lässt sich heute noch nicht sicher sagen. Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. 
Klar ist jedoch: Seine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Und viele der aktuellen Bestmarken stehen bereits jetzt unter Druck. 
Die nächsten Rekorde sind keine Frage des Ob, sondern vor allem des Wann. 
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