Und auch nach dem Seitenwechsel blieb der Abschluss die große Schwäche der HSG. Während die Gastgeber gegen die, auch diesmal wieder robuste, Abwehr der Rot-Weißen immer noch Lösung fanden, wurden vorn, trotz häufig gelungenem Tempospiel, die Chancen nicht genutzt. Zudem hatte Keeper Mallwitz, der auf zwölf Paraden kam, einen ausgesprochen guten Tag erwischt. Beim Stand von 26:17 (48.) nahm Mark Bult eine weitere Auszeit und schwor sein Team auf die Schlussphase ein.
Doch es war der HC Elbflorenz, der noch zuzulegen hatte. Während Florian Hemeltjen, der auch heute wieder Luca Tschentscher als zweiter Keeper ersetzte, beim Stand von 30:22 einen Siebenmeter parierte und danach die letzten Minuten das Tor hütete, wurde auf der Gegenseite der dritte HSG-Strafwurf vergeben, woraufhin Dresden erstmals zweistellig in Führung ging. Unter Standing Ovations der gut 1.900 Zuschauer erhöhte der Norweger Norberg mit einem frechen Trickwurf und Löser setzte mit seinem sechsten Treffer den Schlusspunkt zum 34:22. Übertroffen wurde er noch von Linksaußen Dierberg, der am Ende mit elf Toren der erfolgreichster Schütze des Tages war. Bei der HSG erzielte Gentzel fünf Tore.












