17.06.2024  HBL

LIQUI MOLY HBL verzeichnet in erster Saison mit Dyn Media Hallen-Zuschauerrekord

Köln, 17. Juni 2024 – Die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga verzeichnet in der Saison 2023/24 einen neuen Zuschauerrekord. Insgesamt kamen fast 1.6 Millionen Besucherinnen und Besucher in die Hallen der 18 Erstligisten. Gleichzeitig überschritt die LIQUI MOLY HBL erstmals in ihrer Historie die Marke von über 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern pro Spiel.

Insgesamt besuchten 1.596.370 Zuschauerinnen und Zuschauer die 306 Bundesligapartien der „stärksten Liga der Welt“ an 34 Spieltagen. Die Rekord-Saison 2023/24, die erste gemeinsame Spielzeit mit Medienpartner Dyn Media, verzeichnet zudem mit einem Durchschnittswert von 5.216 Zuschauerinnen und Zuschauern pro Bundesligapartie den höchsten Zuschauerschnitt der Bundesliga-Geschichte. 

Ebenfalls hervorzuheben ist die Tatsache, dass es in der LIQUI MOLY HBL sieben Clubs gelungen ist, bei ihren Heimspielen die Marke von über 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zum Teil deutlich zu überschreiten. Zwei von sieben gelingt dieser Sprung zum ersten Mal (siehe unten).    

„Die Popularität der LIQUI MOLY HBL ist ungebrochen”, erklärt HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. „Sowohl mit Blick auf die Fans in den Arenen als auch mit Blick auf die Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirmen erfreut sich der deutsche Profihandball weiter steigender Beliebtheit. Nach einer sehr erfolgreichen ersten Saison mit Dyn Media gehen wir fest davon aus, dass sich dieser positive Trend aufgrund der modernen und innovativen Berichterstattung in TV und bei Social Media weiter positiv auf die Auslastung der Hallen auswirken wird.“    

Die Zuschauerzahlen der 18 Erstligisten im Überblick

Bei den totalen Zahlen drehte der THW Kiel das größte Rad in der Saison 2023/24. Zu den 17 Bundesliga-Heimspielen kamen insgesamt 172.714 Zuschauerinnen und Zuschauer, was einen Schnitt von 10.159 ergibt. Platz 2 erreichen die Füchse Berlin mit einem Clubrekord von 142.298 und einem Schnitt von 8.370. Auf Platz 3 rangieren die Rhein-Neckar Löwen, die ebenfalls im Durchschnitt die 8.000er-Marke überschritten haben und insgesamt 137.038 Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Rängen verzeichneten.  

Die im Zuschauer-Ranking viertplatzierte TSV Hannover-Burgdorf hat mit 115.062 Zuschauern und einem Schnitt von 6.768 einen neuen Clubrekord aufgestellt und kommt erstmals über 100.000 Besucherinnen und Besucher. Auf Platz 5 rangiert der deutsche Meister und Pokalsieger SC Magdeburg mit 111.722 Besuchern auf den Rängen und einem Durchschnitt von 6.571.  

Hier besonders beachtenswert: Der SCM erreicht in der Bundesliga mit 99,6 Prozent den Bestwert bei der Auslastung seiner Arena, Zuschauerkrösus THW Kiel liegt bei 99,2 Prozent, ebenso wie Absteiger HBW Balingen-Weilstetten.  

European League-Sieger SG Flensburg-Handewitt kommt auf 105.116 Zuschauerinnen und Zuschauer und erzielte einen Durchschnitt pro Heimspiel von 6.183. Auch der auf Platz sieben in der Zuschauer-Rangliste liegende HC Erlangen hat mit 102.282 Fans und einem Schnitt von 6.016 pro Heimspiel einen neuen Clubrekord aufgestellt.   

HBL-Präsident Uwe Schwenker: „Das ungebrochen hohe Zuschauerinteresse an unseren Bundesligen und auch bei unseren Nationalteams ist Ausrufezeichen und deutlicher Hinweis auf ein enorm wertvolles Alleinstellungsmerkmal der Handballkultur, das wir gemeinsam mit unseren Fans in ganz Deutschland pflegen. Diese Kultur ist geprägt von positiver Stimmung, Fairness, Fannähe, Leidenschaft und echter Begeisterung für den Handballsport. Diese Werte sind fest verankert und stellen in Breite und Tiefe einen hohen Wert im gesamten deutschen Handball dar.“   

Foto: Klahn