31.10.2023  2. HBL

Wählt euren "2. HBL-Spieler des Monats" Oktober!

Zum zweiten Mal in dieser Saison wird der "2. HBL-Spieler des Monats" gesucht! Die Fans können dabei aus sieben Kandidaten von sieben unterschiedlichen Vereinen wählen. Unter anderem stellt Tabellenführer Bietigheim einen Aspiranten, auf der Spielmacher-Position ist erneut ein Mindener nominiert und der beste Torschütze der Liga steht ebenfalls zur Wahl. Abgestimmt werden kann bis Freitag, 03. November, 10:00 Uhr.

Torhüter: Kristian van der Merwe (HSC 2000 Coburg))

Der Schlussmann des HSC 2000 Coburg trug mit seinen Paraden entscheidend dazu bei, dass Coburg im vergangenen Monat unter anderem gegen die favorisierten Teams aus Nordhorn und Lübbecke gewann. Der 29-jährige Däne steuerte jeweils elf Paraden zu den Erfolgen der Franken bei. Gegen LIQUI MOLY HBL-Absteiger ASV Hamm-Westfalen zeigte van der Merwe die beste Leistung des Monats: Er kam auf 15 gehaltene Würfe und vereitelte unter anderem drei freie Chancen vom Kreis und gleich sechs Durchbrüche aus dem Rückraum.

In mehr als 4 Stunden Spielzeit erreichte er einen durchschnittlichen HPI von 71, hielt dabei knapp ein Drittel der Bälle auf sein Tor. Zudem entschärfte er zwei Siebenmeter und bediente seine Mitspieler vier Mal im Tempogegenstoß. Besonders auffällig war seine Konstanz: In allen Spielen im Oktober kam der Keeper auf mindestens neun Paraden.

van der Merwes Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 71
Spiele: 5
Spielzeit: 256 min
Paraden: 55
Paradenquote: 31.61%
Assists: 4

Linksaußen: Alexander Pfeifer (SG BBM Bietigheim)

Mit der SG BBM Bietigheim legte Alexander Pfeifer eine starke Serie hin und trug als ein Faktor selbst dazu bei, dass Bietigheim im Oktober an die Tabellenspitze sprang. Erst im vergangenen Spiel stoppte Potsdam den Lauf der Schwaben – Pfeifer kam dort allerdings nicht zum Einsatz. In den vier verbleibenden Spielen steuerte der Linksaußen, der seit 2021 in Diensten der SG ist, 13 Tore bei. Mit einem durchschnittlichen HPI-Wert von 75 setzte er sich gegen die Konkurrenz auf seiner Position durch und ist deshalb als "2. HBL-Spieler des Monats" nominiert.

Der Bietigheimer Flügelspieler zeichnete sich im Oktober insbesondere durch seine Treffsicherheit aus: Über 85 Prozent seiner Würfe konnte er im gegnerischen Kasten unterbringen, von Außen fand sogar jeder Versuch den Weg ins Tor. Dazu war Pfeifer noch einmal im Tempogegenstoß erfolgreich und stellte in der Abwehr mit zwei geklauten Bällen ebenfalls seine Wichtigkeit für den Tabellenführer unter Beweis. 

Pfeifers Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 75
Spiele: 4
Tore: 13
Wurfquote: 86,67%
Wurfquote von Außen: 100%
Steals: 2

Rückraum Links: Vojtech Patzel (VfL Lübeck-Schwartau)

Vojtech Patzel war im Oktober der wichtigste Spieler des VfL Lübeck-Schwartau und stellte mit seinen Leistungen unter Beweis, warum sich Cheftrainer David Röhrig stets auf ihn verlassen kann. Der 25-jährige Tscheche füllte fleißig den Statistikbogen: 29 Tore erzielte der Rückraum Linke in fünf Spielen, traf dabei mehr als 75 Prozent seiner Würfe, legte elf mal für seine Mitspieler auf, sammelte drei Steals und blockte einen Ball. Durchschnittlich traf er 5,8 Mal pro Spiel und kam auf einen HPI von 78, den Besten der Konkurrenz auf seiner Position.

Gleich zwei mal erreichte Patzel bei den Siegen gegen Ludwigshafen und Hagen einen HPI von 86, bei der knappen Niederlage gegen Großwallstadt traf er zehn Mal und knackte somit seine Saisonbestleistung. Gegen die Eulen verwandelte er zudem alle sieben Würfe aus weiter Entfernung, traf dazu im Oktober noch einmal positionsentfernt von Außen und einmal im Tempogegenstoß. Erstaunlich: Obwohl ihm als Entscheidungsträger oft der Ball in die Hände gelegt wurde, kam er in den fünf Spielen nur auf acht technische Fehler, blieb gegen den TVG komplett fehlerfrei. 

Patzels Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 78
Spiele: 5
Tore: 29
Wurfquote: 76,32%
Tore vs. TVG: 10
Assists: 11

Rückraum Mitte: Mohamed Amine Darmoul (GWD Minden)

Zum zweiten Mal suchen wir den "2. HBL-Spieler des Monats", zum zweiten Mal steht ein Spieler von GWD Minden auf der Spielmacher-Position zur Wahl. Nach Benedek Eles im September, ist es jetzt Mohamed Amine Darmoul, der den besten Durchschnitts-HPI auf der Rückraum Mitte vorweisen kann (78).

Nach einem schon soliden Saisonstart explodierten die Leistungen des Tunesiers im Oktober, durchschnitllich steuerte er pro Spiel 7,8 Tore bei. 39 Tore erzielte Darmoul insgesamt in fünf Spielen, traf dabei für einen Rückraumspieler bärenstarke 81,25 Prozent seiner Würfe – und das obwohl der 1,83m große Mittelmann keine Siebenmeter wirft. Fünf Mal vollendete er dafür im Tempogegenstoß, steuerte zudem drei Ballgewinne und 14 Assists bei. Dass Darmoul eine Macht im Eins-gegen-Eins ist, stellte er auch in diesem Montat unter Beweis: 33 seiner Tore wurden aus der Nahdistanz erzielt. Besonders glänzend aufgelegt war der Tunesier im letzten Spiel des Monats gegen den Dessau-Roßlauer HV 06, wo er 14 Tore erzielte, sich nur einen Fehlwurf leistete und auf einen HPI von 91 kam.

Darmouls Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 78
Spiele: 5
Tore: 39
Wurfquote: 81,25%
Assists: 14
HPI vs. DES: 91

Rückraum Rechts: Max Beneke (1. VfL Potsdam)

An ihm war in diesem Monat kein Vorbeikommen: Junioren-Weltmeister Max Beneke weist mit 83 den besten HPI aller Nominierten auf und zeigte in den fünf Spielen von Potsdam im Oktober eindrücklich, warum der 1. VfL nicht auf ihn verzichten kann. Auf stolze 57 Tore kam der Rückraum Rechte und Führende der Torschützenliste, durchschnittlich erzielte er also 11,4 Treffer pro 2. HBL-Duell und in keinem weniger als zehn. Knapp über 70 Prozent seiner Würfe fanden den Weg ins Tor. Außerdem trat er zunehmend auch als Siebenmeterschütze in Erscheinung und traf 19 Mal vom Strich.

Seine Vielseitigkeit stellte Beneke mehrfach unter Beweis: Nicht nur war er stets aus Nah- und Ferndistanz gefährlich, er verwandelte auch zwei Tempogegenstöße, gab starke 20 Vorlagen und hielt die Abwehr mit vier Steals und einem Block zusammen. Mit den Adlern befindet er sich, trotz der Doppelbelastung mit Einsätzen bei Kooperationspartner Füchse Berlin, im Höhenflug: Potsdam holte neun von zehn möglichen Punkten im Oktober und lauert nut einen Zähler hinter dem Spitzenduo Bietigheim/Hamm – auch dank Max Beneke.

Benekes Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 83
Spiele: 5
Tore: 57
Tore pro Spiel: 11,4
7m-Tore: 19
Assists: 20

Rechtsaußen: Pierre Busch (VfL Eintracht Hagen)

Pierre Busch ist der Kandidat auf der Rechtsaußen-Position bei der Wahl zum "2. HBL-Spieler des Monats"! Die Nummer 83 des VfL Eintracht Hagen krönt damit einen starken Oktober nach bereits zwei Berufungen in die Mannschaft des Spieltags.

29 Tore konnte der Hagener Rechtsaußen in sechs Spielen erzielen und zeigte sich auch insbesondere von der Linie eiskalt. Sieben Mal trat er zum Siebenmeter an, sieben Strafwürfe konnte er erfolgreich verwandeln – eine perfekte Wurfausbeute. Und auch in der Abwehr war er hellwach und klaute fünf Mal den Ball. Zudem konnte er im Umschaltspiel gleich sieben Tempogegenstöße erfolgreich verwandeln. Mit einem Durchschnitts-HPI von 76 trug der Rechtsaußen zum starken Oktober der Hagener bei, die vier ihrer sechs Spiele gewannen, darunter jüngst das Derby gegen Hamm. Beim 41:26-Kantersieg steuerte Busch (HPI 88) neun Tore, zwei Assists und drei Steals bei.

Buschs Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 76
Spiele: 6
Tore: 29
TG-Tore: 7
7m-Quote: 100%
Steals: 5

Kreis Mitte: Dino Corak (TV Großwallstadt)

Dino Corak vom TV Großwallstadt machte auf der Kreisläufer-Position das Rennen und ist dort der Kandidat als "2.HBL-Spieler des Monats" Oktober. In sechs Spielen mit den Unterfranken kam Corak im Durchschnitt auf einen Handball Performance Index von 81. Er erzielte zusammengerechnet 30 Tore und wartete mit einer ganz starken Quote von fast 90 Prozent auf, traf durchschnittlich fünf Mal pro Spiel und lies insgesamt nur vier Tormöglichkeiten aus. 26 Treffer erzielte er von seiner angestammten Position am Kreis. Außerdem behielt er als Kreisläufer das Auge für seine Mitspieler und legte drei Tore auf. Zusätzlich konnte er einen gegnerischen Wurf durch einen Block vereiteln. Einen Sahnetag erwischte Corak beim Heimsieg des TVG gegen die Eulen Ludwigshafen: Dort erzielte er acht Tore und kam auf einen HPI-Wert von 90.

Coraks Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 81
Spiele: 6
Tore: 30
Wurfquote: 88,24%
Assists: 3
HPI vs. LUD: 90

22.08.2023 - HBL

HPI 3.0: Der Handball Performance Index macht den nächsten Schritt

Köln, 22.07.2023 - Wenn am 23. August um 19:00 Uhr der Anwurf zum Pixum Super Cup 2023 erfolgt, dann bedeutet das nicht nur den Beginn einer neuen Spielzeit in der „stärksten Liga der Welt“, sondern auch den Startschuss der Entwicklungsstufe 3.0 des Handball Performance Index (HPI). Ergänzt um einige neue Parameter soll dieser von der LIQUI MOLY HBL und der Deutschen Kreditbank AG (DKB) ins Leben gerufene Index eine noch präzisere Bewertung der Spielerleistungen ermöglichen.

Veränderungen zur Saison 2023/24 – Der HPI 3.0:

Die Handball-Bundesliga GmbH führte zur Saison 2020/21 den Handball Performance Index ein, um die Leistungen aller Spieler der LIQUI MOLY HBL zu bewerten und zu vergleichen. In Zusammenarbeit mit der DKB arbeitet eine Task-Force aus Experten von Sport, Wissenschaft und Medien daran ausgewählte Statistiken zu analysieren.

Ab der Saison 2023/24 werden zusätzliche Metriken in die Berechnung einbezogen. Der neue Index berücksichtigt nun auch Eigenassists, fatale Fehlpässe, die Schlussphase in engen Spielen und die Siebenmeterschützen. Alle Informationen zur detaillierten Berechnung des HPI finden Sie hier.