02.04.2024  2. HBL

Wählt euren "2. HBL-Spieler des Monats März"!

Zum sechsten Mal in dieser Saison wird der "2. HBL-Spieler des Monats" gesucht! Die Fans können erneut für ihren Favoriten abstimmen. Zur Wahl stehen dieses Mal sieben Kandidaten aus sieben verschiedenen Vereinen mit einigen bekannten und vielen neuen Gesichtern bei der Monatswahl. Abgestimmt werden kann bis Freitag, 5. April, um 8 Uhr.

Torhüter: Malte Semisch (GWD Minden)

Nach einer schwierigen Hinrunde hat Minden den Kampf um den Klassenerhalt in der 2. HBL im März engültig angenommen! Die Ostwestfalen holten im verganenen Monat sieben von acht möglichen Punkten und entfernten sich somit etwas von der Abstiegszone. Entscheidenden Anteil daran hatte Torwart Malte Semisch. Der 2,08m große Hüne kam in vier Spielen und fast vier Stunden Spielzeit auf 55 Paraden und eine Fangquote von knapp 35 Prozent (HPI 75).

Durchschnittlich bedeuten das knapp 14 Paraden pro Spiel. Alleine acht davon kamen im Duell Eins-gegen-Eins vom Siebenmeterstrich dazu, was für die Ausstrahlung und Präsenz des 31-Jährigen spricht. Zusätzlich konnte Semisch selbst ein Tor erzielen. Kann sich Semisch nach den Big Points mit GWD in Lübbecke und Aue nun mit der Auszeichnung als "2. HBL-Spieler des Monats" auszeichnen?

Semischs Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 75
Spiele: 4
Paraden: 55
Paradenquote: 35,3%
Spielzeit: 232 min
7m-Paraden: 8

Linksaußen: Hakon Styrmisson (VfL Eintracht Hagen)

Hakon Styrmisson war im März so richtig on fire! Der Isländer, der vor der Spielzeit vom VfL Gummersbach an den VfL Eintracht Hagen ausgliehen wurde, überragte mit 39 Toren in vier Spielen (durchschnittlich 9,75 Tore pro Partie) und knapp 80 Prozent Trefferquote. 38 Treffer erzielte er in den letzten drei Partien und legte somit den Grundstein für einen durchschnittlichen HPI von 79, den besten aller Linksaußen in der 2. HBL.

13 Tore erzielte er im Tempogegenstoß und drei weitere per Siebenmeter. Außerdem konnte er in der Abwehr einen Steal verzeichnen. Nicht nur mit seinen unglaublichen 17 Toren im Spiel der Eintracht gegen den VfL Lübeck-Schwartau war Styrmisson mitverantwortluch für die Erfolgsserie des VfL im vergangenen Monat (drei Siege aus vier Spielen).

Styrmissons Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 79
Spiele: 4
Tore: 39
Wurfquote: 79,6%
Tore pro Spiel: 9,75
Tore vs. Lübeck: 17

Rückraum Links: Timo Löser (Dessau-Roßlauer HV 06)

Zum zweiten Mal in Folge qualifizierte sich Timo Löser für die Auswahl zum "2. HBL-Spieler des Monats". Auch im März war Löser einer der Garanten des Dessau-Roßlauer HV 06, der zunehmend besser in die Saison findet und auch dank drei Siegen in vier Spielen sich kontinuierlich von den Abstiegsrängen distanzieren konnte. Dank des Kantersiegs gegen Hüttenberg haben sich die Biber auf den 14. Tabellenplatz vorgearbeitet. Jetzt steht Löser mit einem Handball Performance Index von 80 auf der Königsposition zur Wahl.

Er traf 32 Mal und verwandelte seine Würfe mit 72,7 Prozent. Acht seiner Tore kamen dabei aus großer Distanz zustande. Auch in der Abwehr war er mit einem Ballgewinn zur Stelle. Vorne bewies er ein tolles Auge für seine Mitspieler und bereitete zehn Torerfolge vor. Glänzend aufgelegt war er insbesondere beim Torspektakel gegen den ASV Hamm-Westfalen, bei dem der DRHV mit 35:44 den Kürzeren zog. Löser traf dort zwölf Mal, ließ nur eine Torchance aus und kam auf einen HPI von 91.

Lösers Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 80
Spiele: 4
Tore: 32
Tore RR/fern: 8
Assists: 10
HPI vs. Hamm: 91

Rückraum Mitte: Fynn Hangstein (TuS N-Lübbecke)

Auch auf der Rückraum-Mitte-Position ist ein bekanntes Gesicht aus dem Vormonat der Kandidat. Fynn Hangstein qualifizierte sich schon im Februar als Kandidat und konnte sich im März mit einem HPI von 78 gegen die Konkurrenz auf der Spielmacher-Position durchsetzen. Der Mittelmann, der vor der Saison vom ThSV Eisenach in den Mühlenkreis wechselte und in der vergangenen Spielzeit Torschützenkönig der 2. HBL wurde, eine halbe Saison brauchte um bei Lübbecke anzukommen, ist sicherlich nicht der Grund dafür, dass der TuS den eigenen Aufstiegsambititonen hinterherläuft.

25 Tore erzielte Hangstein in drei Spielen im März und rangiert somit auf dem dritten Platz der Torjägerliste, ca. 75 Prozent seiner Würfe konnte er erfolgreich gestalten. Zehn Mal traf er per Siebenmeter, ein weiteres Tor kam im Umschaltspiel hinzu. Der Spielmacher der Ostwestfalen bereite außerdem sechs Tore seiner Mitspieler vor und klaute in der Abwehr einen Ball. Sein bestes Spiel des Monats machte er beim 32:32-Unentschieden gegen Dresden, bei dem er 14 Tore erzielte. Nun steht er zur Wahl als "2. HBL-Spieler des Monats März"!

Hangsteins Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 78
Spiele: 3
Tore: 25
Tore vs. Dresden: 14
7m-Tore: 10
Assists: 6

Rückraum Rechts: Max Beneke (1. VfL Potsdam)

Mit Max Beneke steht der Führende der Torschützenliste der 2. HBL zur Wahl auf der Rückraum-Rechts-Position. Der U21-Weltmeister in Diensten des 1. VfL Potsdam knüpfte auch im März an seine starken Leistungen an und erzielte in drei Spielen 31 Tore, traf also knapp über zehn Mal pro Partie. Dank eines Handball Performance Index von 79 ist er auch im März der Kandidat im rechten Rückraum.

Der Linkshänder war besonders gegen den TuS N-Lübbecke (27:27) glänzend aufgelegt, traf dort 14 Mal und verwandelte alleine sieben Strafwürfe. Insgesamt kam er im März auf zehn Siebenmetertore, die er mit einer Quote von 92,3 Prozent ganz sicher verwandelte. Ein Tempogegenstoß-Tor und sieben Assists füllen den Statistikbogen des Potsdamers, der regelmäßig auch im Bundesligakader der Füchse Berlin steht, weiter. Mit den Adlern steht er nach wie vor an der Spitze der 2. Handball-Bundesliga und darf vom Aufstieg in die "stärkste Liga der Welt" träumen. Jetzt kann er aber zunächst der "2. HBL-Spieler des Monats" März werden.

Benekes Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 79
Spiele: 3
Tore: 31
Tore pro Spiel: 10,3
7m-Quote: 92,86%
Assists: 7

Rechtsaußen: Lennart Leitz (VfL Lübeck-Schwartau)

Premiere auf Rechtsaußen! Lennart Leitz vom VfL Lübeck-Schwartau ist zum ersten Mal in dieser Saison der Kandidat als "2. HBL-Spieler des Monats" auf dem rechten Flügel. Der 20-Jährige, der die Tiger übrigens im Sommer verlassen wird, profitierte vom Ausfall seiner Positionskollegen und erwies sich auf Anhieb als eine mehr als gute Vertretung. Leitz kam in zwei von vier Spielen der Lübecker zum Einsatz und qualifzierte sich mit einem HPI von 75 für die Wahl.

In den beiden Spielen erzielte er sieben Tore, zwei davon im Tempogegenstoß, und traf mit einer Quote von fast 90 Prozent, ließ also nur eine Möglichkeit zum Torerfolg aus. Auch einen Steal konnte Leitz verzeichnen. Besonders beim Auswärtsspiel in Hagen trat der 1,94 große Linkshänder mit fünf Toren in Erscheinung, konnte aber die 31:38-Niederlage seiner Mannschaft nicht verhindern. Der VfL präsentierte sich ansonsten sehr sourverän, konnte derweil seine Heimserie auf fünf Siege ausbauen und steht auf Platz neun im gesicherten Tabellenmittelfeld der 2. HBL.

Leitz' Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 75
Spiele: 2
Tore: 7
Wurfquote: 87,5%
TG-Tore: 2
Steals: 1

Kreis Mitte: Oliver Seidler (HC Elbflorenz 2006)

Auch auf der Kreisposition gibt es neuen Kandidaten: Der HC Elbflorenz 2006 schickt mit Oliver Seidler den nach HPI besten Spieler im März ins Rennen (83). Seidler, der vor der Saison von den Wolfen Würzburg nach Dresden wechselte, überzeugte mit 13 Toren (86,7 Prozent Wurfquote) in drei Spielen für die Tiger, die sich dank zweier Siege und eines Unentschiedens im oberen Tabellendrittel festsetzen konnten.

Zwei Mal konnte er im Tempogegenstoß treffen und ein Mal spielte er einen Assists auf einen Mitspieler. Auch in der Abwehr gab er der Mannschaft von Trainer André Haber Stabilität: Drei Blocks und zwei Steals sprechen eine eigene Sprache. Nun kann er mit dem HCE nicht nur weiter oben anklopfen, sondern auch als 2. HBL-Spieler des Monats März" ausgezeichnet werden.

Seidlers Leistungsdaten im Überblick:
HPI: 83
Spiele: 3
Tore: 13
Wurfquote: 86,7%
Blocks: 3
Steals: 2

22.08.2023 - HBL

HPI 3.0: Der Handball Performance Index macht den nächsten Schritt

Köln, 22.07.2023 - Wenn am 23. August um 19:00 Uhr der Anwurf zum Pixum Super Cup 2023 erfolgt, dann bedeutet das nicht nur den Beginn einer neuen Spielzeit in der „stärksten Liga der Welt“, sondern auch den Startschuss der Entwicklungsstufe 3.0 des Handball Performance Index (HPI). Ergänzt um einige neue Parameter soll dieser von der LIQUI MOLY HBL und der Deutschen Kreditbank AG (DKB) ins Leben gerufene Index eine noch präzisere Bewertung der Spielerleistungen ermöglichen.

Veränderungen zur Saison 2023/24 – Der HPI 3.0:

Die Handball-Bundesliga GmbH führte zur Saison 2020/21 den Handball Performance Index ein, um die Leistungen aller Spieler der LIQUI MOLY HBL zu bewerten und zu vergleichen. In Zusammenarbeit mit der DKB arbeitet eine Task-Force aus Experten von Sport, Wissenschaft und Medien daran ausgewählte Statistiken zu analysieren.

Ab der Saison 2023/24 werden zusätzliche Metriken in die Berechnung einbezogen. Der neue Index berücksichtigt nun auch Eigenassists, fatale Fehlpässe, die Schlussphase in engen Spielen und die Siebenmeterschützen. Alle Informationen zur detaillierten Berechnung des HPI finden Sie hier.