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60 Jahre HBL

60 Jahre HBL: Die Füchse Berlin und ihre „schwere Reise ins Glück“

Dienstag, 7. April 2026

Foto: Schulze

Mit der ersten Deutsche Meisterschaft schrieben die Füchse Berlin im Juni 2025 eine besondere Geschichte. Nie seit dem Bosman-Urteil waren mehr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs beteiligt.

Der Start in den Frühling geriet furios. Zugleich weckte er die Gespenster. Nach dem überragenden 33:30-Auswärtssieg in Magdeburg, der die Füchse Berlin am 21. März 2025 an die Spitze der Bundesliga katapultierte, sah sich Stefan Kretzschmar immer wieder, wie er sich erinnert, mit der „Möglichkeit des Scheiterns“ konfrontiert. Zwar betrachteten viele den Tag als Vorentscheidung im Meisterschaftskampf. Aber der Sportvorstand der Füchse wusste, wie beschwerlich der Weg zum Titel an den verbleibenden elf Spieltagen noch war.
„Es gab nicht einen Moment nach dem Sieg in Magdeburg, an dem ich dachte, wir sind jetzt durch“, versichert Kretzschmar. Immer wieder kam ihm in den Kopf, dass sein Team in der Vorsaison durch Niederlagen bei vermeintlich leichten Gegnern die Meisterschaft noch verloren hatte: „Wir werden“, dräute Kretzschmar, „es doch jetzt nicht schon wieder auf der Zielgeraden irgendwo nochmal abgeben?“
Noch am letzten Spieltag, am 8. Juni in Mannheim, drohte eine Wiederholung des Spuks. Bei den Rhein-Neckar Löwen lagen die Füchse, die im Fernduell mit Magdeburg nicht verlieren durften, in der 36. Minute mit vier Toren zurück, bis sie – angetrieben vom unwiderstehlichen Welthandballer Mathias Gidsel – das Spiel drehten und mit 38:33-Toren siegten. „Das war so eine schwere Reise“, teilte der Däne danach erleichtert mit. „Und heute war vielleicht das schwerste Spiel.“
Mathias Gidsel krönt eine herausragende Saison: Mit der Meisterschale in den Händen und als MVP ausgezeichnet, führt er sein Team zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Foto: Schulze
Umso größer seien die Emotionen in diesem Moment gewesen, sagt Kretzschmar. Den Druckabfall erlebte der Sportvorstand, dem in Mannheim Tränen der Freude gekommen waren, danach am eigenen Leib. Zwei Wochen lang war er danach krank, erzählt Kretzschmar. „Das hat mir vor Augen geführt, wie enorm die nervliche Belastung in diesen Monaten war.“ Umso größer sei der Stolz auf das Erreichte. Dieser Titel sei einmalig und historisch, findet Kretzschmar: „Ich glaube, eine solche Meistermannschaft hat es seit dem Bosman-Urteil nicht gegeben.“
Die Einmaligkeit dieses Teams liegt darin, dass sieben Meisterspieler ein Produkt der Nachwuchsschmiede der Füchse sind: Neben Paul Drux, der im Herbst 2024 seine Laufbahn hatte beenden müssen, noch Fabian Wiede, Nils Lichtlein, Tim Freihöfer, Max Beneke, Matthes Langhoff sowie Torhüter Lasse Ludwig. Und ihr Anteil war nicht gering, wie auch die Partie in Magdeburg demonstrierte: Dort warfen Langhoff und Wiede im ersten Abschnitt je drei Treffer, und Linksaußen Freihöfer war mit acht Treffern erfolgreichster Schütze.
Die Nachwuchsarbeit der Füchse war stets die DNA des Clubs, der 2006 von Füchse-Gesellschafter und Geschäftsführer Bob Hanning als Ruine übernommen worden war. Schon in den 1960er und den 1980er Jahren hatten die Reinickendorfer Füchse in der Bundesliga gespielt, sich aber nicht nachhaltig etablieren können. Das sei Hannings große Leistung, die mit dem Titel gekrönt wurde, urteilt Kretzschmar: „Bob hat die Füchse in der Großstadt Berlin aus dem Nichts zu einer führenden Marke aufgebaut. Und dass ohne klassische Mäzene.“
Bob Hanning (links) zusammen mit Füchse-Eigengewächs Nils Lichtlein (rechts). Foto: IMAGO / Contrast
Bereits vor einem Jahrzehnt, unter der Regie des isländischen Trainer Dagur Sigurdsson, stiegen die Füchse in die nationale Spitze, als sie 2014 den DHB-Pokal gewannen. Auch international hatte das Team mit dem Erreichen des Champions League-Final4 2012 in Köln und Titeln im EHF-Pokal (2015, 2016, 2023) und bei der Klub-WM (2015, 2016) für großes Aufsehen gesorgt.
Auf dem Weg zum größten Coup der Vereinsgeschichte, der Deutschen Meisterschaft 2025, half auch das Glück, ist Kretzschmar bewusst. „Das Team hatte im Meisterjahr fünf Säulen“, sagt er, „und davon durfte uns keine wegbrechen“. Neben den beiden Halbspielern Gidsel und dem ebenfalls überragenden Lasse Andersson waren da noch die beiden Abwehrgiganten Max Darj und Mijajlo Marsenic – und dazu Keeper Dejan Milosavlev, der im Schlussspurt der Saison ebenfalls in Weltklasseform agierte. „Einen verletzungsbedingten Ausfall einer dieser Spieler hätten wir nicht äquivalent ersetzen können“, sagt Kretzschmar.
Aber die „Großen Fünf“ blieben alle gesund und verliehen ihren jungen Mitspielern die nötige Stabilität. Und vertrieben damit in diesem Frühling, der historisch werden sollte für die Füchse Berlin, alle dunklen Gespenster.
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