60 Jahre HBL
Meisterlich: TuSEM Essen - "Ruhrpott Schmiede: Tradition und Nachwuchsentwicklung"

Foto: HBL
In der Jubiläumsserie „Meisterlich“ würdigt die Handball-Bundesliga in ihrer 60. Saison die Vereine, die die Geschichte der stärksten Liga der Welt geprägt haben. Die neue Folge rückt TuSEM Essen in den Fokus – einen Klub, der für große Erfolge, tiefe Verwurzelung im Ruhrgebiet und konsequente Nachwuchsarbeit steht.
Mit der ersten Deutschen Meisterschaft 1986 begann eine der erfolgreichsten Phasen der Vereinsgeschichte. Insgesamt drei Titel sowie internationale Triumphe machten TuSEM zeitweise zu einem der prägenden Klubs im deutschen Handball. Heute ist der Verein in der 2. HBL zuhause – und arbeitet mit einem der jüngsten Teams der Liga daran, an vergangene Zeiten anzuknüpfen, ohne sich von ihnen erdrücken zu lassen.
Zu Wort kommen prägende Persönlichkeiten aus verschiedenen Generationen. Bundestrainer Alfred Gislason blickt auf die Meisterjahre zurück, Thomas Happe erinnert sich an eine Ära voller Titel und Emotionen. Viktor Szilagyi spricht über den Europapokalsieg 2005, während Geschäftsführer Jonathan Abbenhaus und Trainer Kenji Hövel den aktuellen Weg des Vereins einordnen. Kapitän Max Neuhaus steht stellvertretend für eine junge Mannschaft, die Verantwortung übernimmt und ihre eigene Geschichte schreiben will.
Die Episode beleuchtet die besondere Rolle von TuSEM Essen als Talentschmiede im Ruhrgebiet, die enge Verbindung zur Region und den Balanceakt zwischen großer Tradition und mutigem Neuanfang. Ein Verein, der alles gewonnen hat – und dessen Zukunft vor allem in der Entwicklung der nächsten Generation liegt.













