60 Jahre HBL
„Meisterlich": THW Kiel - Der Rekordmeister und sein Blick in die Zukunft

In der Jubiläumsserie „Meisterlich“ würdigt die Handball-Bundesliga in ihrer 60. Saison die Vereine, die die Geschichte der „stärksten Liga der Welt“ geprägt haben. Die neue Folge stellt den THW Kiel in den Mittelpunkt – mit insgesamt 23 Titeln der Rekordmeister der HBL und ein Klub, der den deutschen und europäischen Handball über Jahrzehnte hinweg dominiert hat.
Der Grundstein für die beispiellose Erfolgsgeschichte wurde in den 1990er-Jahren gelegt. Mit dem Meistertitel 1994 begann unter Trainer Noka Serdarusic eine neue Ära, in der der THW mit professionalisierten Strukturen und internationalen Topspielern den Weg an die Spitze fand. Es folgte die prägende Zeit unter Alfred Gislason, der die Kieler unter anderem zu mehreren Meisterschaften und zur historischen „perfekten Saison“ 2012 führte. Auch in den vergangenen Jahren blieb der THW ein Maßstab – zuletzt mit dem Titelgewinn 2023.
Zu Wort kommen in der Folge zahlreiche prägende Persönlichkeiten des Vereins. Uwe Schwenker blickt auf die Entwicklung des Klubs und entscheidende Weichenstellungen zurück, während Geschäftsführer Viktor Szilagyi die Bedeutung der Erfolgsära einordnet. Aktuelle Einblicke liefern Trainer Filip Jicha, Kapitän Domagoj Duvnjak und Neuzugang Gonzalo Perez de Vargas, die die Geschichte der „Zebras“ fortschreiben.
Gleichzeitig richtet sie den Blick nach vorn, auf eine neue Generation, die die Erfolgsgeschichte in Schwarz-Weiß weiterschreiben will. Nachwuchskoordinator Klaus-Dieter Petersen blickt ebenso auf den Kieler Nachwuchs, wie der langjährige THW- und aktuelle Bundestrainer Alfred Gislason.
Die Episode zeichnet den Weg des THW Kiel zum Rekordmeister nach und zeigt, wie Kontinuität, Qualität und eine klare Identität den Klub über Jahrzehnte an der Spitze gehalten haben.













