HBL
Füchse Berlin gewinnen deutlich in Wetzlar
HSG Wetzlar vs. Füchse Berlin - Game Highlights
Foto: Vogler
Souveräner Auftritt nach der EM-Pause: Die Füchse Berlin setzen sich am 20. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga klar mit 41:27 (21:13) bei der HSG Wetzlar durch. In der Buderus Arena dominierten die Hauptstädter von Beginn an und entschieden auch das dritte Duell der Saison deutlich für sich.
Einer lauten Kulisse sahen sich die Füchse Berlin in der Buderus Arena entgegen, und sie fanden zu Beginn noch nicht ganz rein in die Partie. Die heimische HSG Wetzlar blieb in den ersten Minuten auf Augenhöhe mit dem Deutschen Meister. Europameister Mathias Gidsel, der am Ende auf neun Tore kam, konnte in Minute zwei immerhin mit einer Steal-Tor-Kombination früh glänzen. Wenig später ließ er erst einen Hüftwurf und dann einen Dreher folgen. Auch sein dänischer Titelkollege Lasse Andersson schoss sich zu Beginn ordentlich warm, starke Fakeln ließen dem Wetzlar Keeper Anadin Suljakovic keine Chance. Spätestens, als Berlins Torhüter Dejan Milosavljev zum ersten Mal die Hand an den Ball bekam, konnten sich die Gäste allmählich absetzen. Nach einer Viertelstunde stellte Tobias Grøndahl auf 11:8.
Infolgedessen konnte Milosavljev einen freien HSG-Wurf entschärfen, Andersson stahl einen weiteren Ball in der Defensive. Nach knapp 20 Minuten kamen die Füchse ins Rollen und zwangen Wetzlars Coach Runar Sigtryggsson zur ersten Auszeit. Diese brachte jedoch erst einmal nichts, die nächsten beiden Treffer gingen auf das Hauptstadt-Konto. Bis zur Halbzeitsirene bauten die Berliner die Führung auf 21:13 aus, inklusive schönem Dreher von Tim Freihöfer.
Aus der Kabine kommend ließen sie den Ball weiter sehenswert und flink laufen, so auch die gegnerische Abwehr. Quasi aus einem Nullwinkel heraus stellte Rechtsaußen Hákun West av Teigum auf Plus Zehn (35.). Gidsels Durchbrüche, Anderssons Anspiele und Tore wie von Aitor Ariño (40.) ließen das Spiel komfortabel gestalten. Nach einem tollen Auftritt Milsoavljevs – am Ende zehn Paraden – durfte auch Frederik Höler ran. Dreimal war der Potsdamer zur Stelle. So auch Lauro Pichiri, der sich kurz vor Schluss ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnte, wie auch Nejc Cehte und Matthes Langhoff, Letzterer nach einem sehenswerten Eins-gegen-Eins-Duell. Schlussendlich stand im ersten Spiel 2026 ein 41:27-Auswärtssieg der Füchse bei der HSG Wetzlar.














