HBL
Füchse Berlin setzen sich zuhause gegen die HSG Wetzlar durch
Füchse Berlin vs. HSG Wetzlar - Game Highlights
Foto: Voigt
Am 17. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga gewinnen die Füchse Berlin mit 35:28 gegen die HSG Wetzlar. Eine konzentrierte Leistung in beiden Halbzeiten sorgt früh für klare Verhältnisse für den amtierenden Deutschen Meister.
Mit dem ersten Angriff des Aufeinandertreffens traf die HSG Wetzlar durch Toptorschütze Philipp Ahouansou. Im Gegenzug vollendete Tobias Grøndahl per Siebenmeter zum Ausgleich. Als dann Gäste-Linksaußen Ahmed Nafea verwarf, verletzte er sich dabei. Hákun West av Teigum half ihm daraufhin von der Platte, danach erzielte der Färinger die erste Führung für die Füchse Berlin. Der Ex-Hauptstädter Josip Simic glich postwendend aus, doch die Hausherren hatten dann eine bessere Phase inklusive Paraden von Torhüter Dejan Milosavljev. Grøndahl wuchtete einen Ball rasend schnell zum 7:4 in die Maschen (8.). Früh wollten die Füchse für klare Verhältnisse sorgen, ließen jedoch zwei Chancen, auf Plus zwei zu stellen, aus. Derweil war das Heim-Comeback nach Verletzung von Nils Lichtlein aber umjubelt im Fuchsbau. Weil es offensiv eine Flaute gab, musste Milosavljev zwischen den Pfosten zur Stelle sein – das tat er mit einer Siebenmeterparade (16.).
In Folge lief es wieder besser, unter anderem mit einem sehenswerten und artistischen Dreher von Mathias Gidsel. Der Welthandballer stellte auch auf 14:8 (21.), kurz zuvor vollendete Kapitän Max Darj. Ein klasse Anspiel von Grøndahl veredelte dann wieder der Kreisläufer sicher zum 15:10 (23.). In Unterzahl war Milosavljevs nächste Tat goldwert, so konnte Lauro Pichiri fünf Minuten vor der Halbzeit auf Plus sechs stellen. Der eigentliche Kapitän der zweiten Mannschaft, der nun mit einem Profivertrag ausgestattet wurde, kam erst wenige Sekunden zuvor ins Spiel. Die Berliner fanden mehr Treffsicherheit und konnten mit einer 19:13-Führung in die Kabine gehen. Gidsel markierte den finalen Treffer.
Aus der Pause kommend lief es offensiv und defensiv gut für die Füchse. Hinten parierte Dejan Milosavljev, vorne konnten seine Mitstreiter das Netz zappeln lassen, so Grøndahl und Langhoff. Bevor Wetzlar also ein eigenes Tor in Durchgang zwei verbuchen konnte, stand es schon 21:13. Erst Simic vom Strich erlöste die Gäste aus Hessen (35.). Lichtlein beförderte das Spielgerät aber in den Winkel und gab damit die passende Antwort. Am Ende eines schnellen, aber überlegten Gegenstoßes fing der deutsche Nationalspieler den Ball artistisch und schweißte ihn ein. Weil nach einem starken HSG-Angriff Milosavljev mit hohem Bein zum Spielverderber wurde, blieb es beim 25:17 (39.).
Infolgedessen kontrollierten die Füchse das Spielgeschehen weiterhin und konnten die komfortable Führung stets beibehalten. Dennoch gelang nicht alles an diesem Tag, Coach Nicolej Krickau hatte immer wieder Redebedarf mit den Akteuren, wenn sie zur Bank kamen. Als Wetzlar noch einmal einen Hoffnungsschimmer hatte, war erst Darj mit einem Block im Weg, dann versenkte Tim Freihöfer die Kugel zum 31:25 fünf Minuten vor Schluss. Auch Mijajlo Marsenić blieb cool am Kreis (57.). Dort wurde er dann für die letzten Aktionen von Lukas Herburger ersetzt, der nach seinen Rückenbeschwerden erstmals seit Monaten in das Aufgebot zurückkehrte. Den Schlusspunkt setzte Pichiri mit seinem Tor zum 35:28.













