HBL
BHC gewinnt wichtige Punkte in Leipzig
SC DHfK Leipzig vs. Bergischer HC - Game Highlights
Foto: Trotter
Big Points im Kampf um den Klassenerhalt: Der Bergischer HC setzte sich in der DAIKIN Handball-Bundesliga auswärts mit 35:28 (16:14) gegen den SC DHfK Leipzig durch. Mit diesem Erfolg zieht der BHC an GWD Minden vorbei, klettert auf Rang 15 und verschafft sich ein Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze.
Schon in der ersten Halbzeit waren die Löwen das bessere Team, brachten zwischenzeitlich recht klare Vorteile aber nicht ganz so drastisch auf die Anzeigetafel. Christopher Rudeck bot in Kombination mit einer überzeugenden Abwehrreihe von Anfang an eine starke Leistung zwischen den Pfosten und gab seinem Team mit acht Paraden vor der Pause alle Chancen, um eine Führung zu erarbeiten.
Das gelang zwar auch, doch trotz einer überschaubaren Anzahl an technischen Fehlern – zum Schluss waren nur sieben Stück – schafften es die Löwen nicht, deutlicher als mit 16:14 in die Halbzeitpause zu gehen. Mehrere Male landete der Ball am Pfosten, dazu hatten die Leipziger etwas Glück bei Abprallern, und die wenigen BHC-Fehler bestraften die Sachsen auch konsequent. So zum Beispiel im vermeintlich letzten Angriff der Hälfte, als die Gäste das 17:13 in Überzahl in der Hand hatten, die Kugel aber verloren und einen Gegenstoß kassierten.
Insgesamt aber präsentierte sich die Mannschaft stark. Lukas Becher traf konsequent, die Rückraum-Achse funktionierte im Positionsangriff mit Sören Steinhaus, Fynn Hangstein und Nico Schöttle. Erstgenannter wurde bei einem Durchstoß zum Kreis von Tim Hertzfeld in den Wurfarm gegriffen, so dass der Leipziger die Rote Karte sah. Dazu gelang dem BHC ein sehr guter Rückzug in die eigene Deckung.
Insgesamt aber präsentierte sich die Mannschaft stark. Lukas Becher traf konsequent, die Rückraum-Achse funktionierte im Positionsangriff mit Sören Steinhaus, Fynn Hangstein und Nico Schöttle. Erstgenannter wurde bei einem Durchstoß zum Kreis von Tim Hertzfeld in den Wurfarm gegriffen, so dass der Leipziger die Rote Karte sah. Dazu gelang dem BHC ein sehr guter Rückzug in die eigene Deckung.
Die Zuversicht zur Pause dürfte also bereits groß gewesen sein. Aber gerade auswärts kann ein solches Spiel leicht kippen. Nichts dergleichen geschah. Die Bergischen knüpften an die erste Hälfte an und erstickten jede Leipziger Hoffnung gekonnt im Keim. Immer wenn die Mannschaft unter Druck stand, antwortete sie im Stile einer erfahrenen, abgezockten Mannschaft mit dem nächsten Tor. Ob Hangstein, Steinhaus, Becher oder Aron Seesing: Sie trafen, wenn sie treffen mussten. Dazu drehte vor allem in der zweiten Hälfte Johannes Wasielewski auf, der das Selbstvertrauen des vergangenen Dezembers ausstrahlte.
Ebenfalls ganz stark: Der zu Beginn etwas glücklose Julian Fuchs vergaß die Pfostentreffer der erste Halbzeit und erzielte nach der Pause zwei ganz wichtige Tore – einen davon, ohne eine echte Chance zu haben. Er suchte den Zweikampf, zog ein bisschen zur Mitte und verwandelte. Zehn Minuten vor Schluss waren die Leipziger eigentlich bereits geknackt. Der BHC machte weiter, Rudeck sammelte insgesamt 17 Paraden und verhalf seinem Team damit sogar zu einem Sieben-Tore-Sieg. Viel besser hätte der Nachmittag nicht laufen können.













